Snowden: Online-Petition für Asyl in Deutschland
Die deutsche Netzgemeinde will sich hinter den Whistleblower Edward Snowden stellen und setzt sich auch mittels einer offiziellen Petition dafür ein, dem Amerikaner politisches Asyl zu gewähren.
Unter der Petitions-Nummer 43198 wird der Deutsche Bundestag aktuell aufgefordert, Snowden Asyl zu gewähren. Mindestens 50.000 Online-Unterstützer sind notwendig, damit sich die Parlamentarier mit dem Gesuch beschäftigen müssen.
"Herr Snowden hat mit seinen Enthüllungen zum Prism-Abhörprogramm eine Debatte angestoßen, die grundsätzliche Fragen in Bezug auf die Abwägung zwischen Freiheit und Sicherheit berührt. Nach Presseinformationen ist Prism für die Bundesrepublik besonders relevant, da große Datenmengen deutscher Nutzer abgefangen wurden. Herr Snowden drohen aufgrund der Enthüllungen in seinem Heimatland schwere Strafen", heißt es zur Begründung.
Parallel dazu hat auch die NGO Campact einen Appell formuliert, der sich an die Bundesregierung richtet und auf 100.000 Unterstützer hofft. Dort lautet die Überschrift: "Zuflucht für Edward Snowden - Whistleblower schützen"
Weiter heißt es dort: "Durch Edward Snowden haben wir erfahren, in welch gigantischem Ausmaß wir von Geheimdiensten ausspioniert werden. Auf der Flucht vor den US-Behörden hat Snowden Deutschland um Beistand gebeten. Wir fordern von der Bundesregierung:
- Schützen Sie Edward Snowden durch eine vom Asylverfahren unabhängige Aufenthaltserlaubnis und mit einem Zeugenschutzprogramm.
- Sorgen Sie dafür, dass Hinweisgeber in Deutschland durch ein Whistleblower-Gesetz besser abgesichert werden.
Wir brauchen Menschen wie Edward Snowden, um Verstöße gegen Bürgerrechte und Missstände bei den Geheimdiensten ans Licht zu bringen."
Der 30-jährige Snowden beherrscht mit seinen Enthüllungen über digitale Abhörpraktiken (PRISM) der USA seit Wochen die Schlagzeilen. Auch Großbritannien steht wegen eines vergleichbaren Programms namens Tempora in der Kritik. Der Whistleblower selbst scheint nach wie vor in der Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo festzusitzen.
Auf der Flucht vor Strafverfolgung in seinem Heimatland hat er zahlreiche Staaten um Asyl gebeten, darunter auch Deutschland. Bundespräsident Joachim Gauck äußerte sich aber wie Politiker der schwarz-gelben Regierungskoalition dazu ablehnend. Eine Bundestagspetition in Sachen Telekom-Drossel erreichte zuletzt in Rekordzeit das notwendige Quorum.
"Herr Snowden hat mit seinen Enthüllungen zum Prism-Abhörprogramm eine Debatte angestoßen, die grundsätzliche Fragen in Bezug auf die Abwägung zwischen Freiheit und Sicherheit berührt. Nach Presseinformationen ist Prism für die Bundesrepublik besonders relevant, da große Datenmengen deutscher Nutzer abgefangen wurden. Herr Snowden drohen aufgrund der Enthüllungen in seinem Heimatland schwere Strafen", heißt es zur Begründung.
Parallel dazu hat auch die NGO Campact einen Appell formuliert, der sich an die Bundesregierung richtet und auf 100.000 Unterstützer hofft. Dort lautet die Überschrift: "Zuflucht für Edward Snowden - Whistleblower schützen"
Weiter heißt es dort: "Durch Edward Snowden haben wir erfahren, in welch gigantischem Ausmaß wir von Geheimdiensten ausspioniert werden. Auf der Flucht vor den US-Behörden hat Snowden Deutschland um Beistand gebeten. Wir fordern von der Bundesregierung:
- Schützen Sie Edward Snowden durch eine vom Asylverfahren unabhängige Aufenthaltserlaubnis und mit einem Zeugenschutzprogramm.
- Sorgen Sie dafür, dass Hinweisgeber in Deutschland durch ein Whistleblower-Gesetz besser abgesichert werden.
Wir brauchen Menschen wie Edward Snowden, um Verstöße gegen Bürgerrechte und Missstände bei den Geheimdiensten ans Licht zu bringen."
Der 30-jährige Snowden beherrscht mit seinen Enthüllungen über digitale Abhörpraktiken (PRISM) der USA seit Wochen die Schlagzeilen. Auch Großbritannien steht wegen eines vergleichbaren Programms namens Tempora in der Kritik. Der Whistleblower selbst scheint nach wie vor in der Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo festzusitzen.
Auf der Flucht vor Strafverfolgung in seinem Heimatland hat er zahlreiche Staaten um Asyl gebeten, darunter auch Deutschland. Bundespräsident Joachim Gauck äußerte sich aber wie Politiker der schwarz-gelben Regierungskoalition dazu ablehnend. Eine Bundestagspetition in Sachen Telekom-Drossel erreichte zuletzt in Rekordzeit das notwendige Quorum.
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11: Microsoft streicht Funktion für lokale PC-zu-PC-Migration
- Windows 11: Microsoft stellt sechs neue Recovery-Updates bereit
- Nur noch heute: Frische Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn
- Diablo 5: Blizzard enthüllt den nächsten Serienteil in allererstem Trailer
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Weiterer Patchday-Bug sorgt für komplette Audio-Ausfälle
- Laptop-Hersteller ergattert günstigen RAM, zahlt Kunden Geld zurück
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
Doodle - vor 2 Stunden -
Die LibreOffice Conference :: 8 Konferenz-Tracks,
d-hubs - Gestern 23:29 Uhr -
Immich v 3.2.0 :: mit mittlerweile weit mehr als 2.000 Beiträgern
d-hubs - Gestern 08:50 Uhr -
CPU Lüfter für AMD Ryzen 9 5900x
landbastler - Vorgestern 19:38 Uhr -
GIMP 3.2.6 : seit GIMP 3.2.4 sind 871 commits
d-hubs - Vorgestern 13:34 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen