Whistleblower Snowden sitzt in Moskau fest
Der 30 Jahre alte IT-Experte Edward Snowden, von den USA als Geheimnisverräter gesucht, hält sich nach Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf.
Snowden hatte am Sonntag seinen bisherigen Zufluchtsort Hongkong verlassen. Seitdem rätselten nicht nur Medien, wo der Mann, der die Welt über Abhörprogramme wie PRISM und Tempora informierte, derzeit zu finden sei.
"Für uns war das eine Überraschung, dass Herr Snowden in Moskau gelandet war. Er braucht kein Visum, keine anderen Papiere und hat als Transitpassagier das Recht, ein Ticket zu kaufen und fliegen, wohin er will", sagte nun Putin laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Aber selbst Präsident Putin wusste demnach nicht, ob Snowden - wie weithin spekuliert - wirklich vorhat, später in Ecuador Unterschlupf zu finden. Der südamerikanische Staat hat Snowden Asyl angeboten und gewährt dies bereits Wikileaks-Gründer Julian Assange - wenn auch in dem Fall in der Botschaft London.
Snowden droht in den USA jahrzehntelange Haftstrafe. Er hatte Materialien an Medien weitergereicht, die zu belegen scheinen, dass die USA und Großbritannien den weltweiten Datenverkehr systematisch mitschneiden und analysieren. Washington sieht durch die Berichte seine Sicherheitsinteressen bedroht und hat sowohl Russland auch China bereits scharf dafür kritisiert, Snowden nicht festzuhalten und auszuliefern. Assange steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit Snowden und berät ihn bei seiner Flucht.
"Für uns war das eine Überraschung, dass Herr Snowden in Moskau gelandet war. Er braucht kein Visum, keine anderen Papiere und hat als Transitpassagier das Recht, ein Ticket zu kaufen und fliegen, wohin er will", sagte nun Putin laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Aber selbst Präsident Putin wusste demnach nicht, ob Snowden - wie weithin spekuliert - wirklich vorhat, später in Ecuador Unterschlupf zu finden. Der südamerikanische Staat hat Snowden Asyl angeboten und gewährt dies bereits Wikileaks-Gründer Julian Assange - wenn auch in dem Fall in der Botschaft London.
Snowden droht in den USA jahrzehntelange Haftstrafe. Er hatte Materialien an Medien weitergereicht, die zu belegen scheinen, dass die USA und Großbritannien den weltweiten Datenverkehr systematisch mitschneiden und analysieren. Washington sieht durch die Berichte seine Sicherheitsinteressen bedroht und hat sowohl Russland auch China bereits scharf dafür kritisiert, Snowden nicht festzuhalten und auszuliefern. Assange steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit Snowden und berät ihn bei seiner Flucht.
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Update für die PlayStation Portal: Sony startet Akku-Schutz-Funktion
- Vorbote des Aus in Deutschland: Nio schließt E-Auto-Service-Standorte
- FritzOS 8.26 startet für weitere Repeater, das ist alles neu
- Nothing Headphone (1) Pro: Leak zeigt High-End-Kopfhörer mit ANC
- DirectX-12-Spiele unter Android: Qualcomm soll spezielle Treiber planen
- iOS 27.0.1 im Anmarsch: iPhone-Update soll schweren Face-ID-Bug fixen
- Hochsicheres Android: Motorola Signature 27 erhält offiziell GrapheneOS
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Photoprism kommt mit interessanten Verbesserungen
d-hubs - vor 1 Stunde -
Der Norden prescht vor
d-hubs - Heute 10:43 Uhr -
#WordCamp Europe '27 vom 27. bis 29. Mai 2027
d-hubs - Gestern 19:22 Uhr -
das WordPress-Team hat vor knapp 2 Stunden WordPress 7.1.2 veröffentli
d-hubs - Vorgestern 18:53 Uhr -
die Libreoffice-community hat dem Office-Paket
d-hubs - Vorgestern 15:56 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen