Google: Schmidt reagiert irritiert auf Steuerdebatte
Googles Aufsichtsratsvorsitzender Eric Schmidt hat sich über die aktuelle Debatte um Steuerzahlungen verschiedener Großkonzerne irritiert gezeigt und sieht die Firmen zu Unrecht an den Pranger gestellt.
Zuletzt standen vor allem die Steuerspartricks von Apple im Zentrum der Aufmerksamkeit, aber auch Google bekam bereits Kritik ab. Denn die international organisierten Unternehmen haben ihr Geschäft so über verschiedene Länder hinweg organisiert, dass sie jeweils möglichst wenig ihrer Einnahmen an den Fiskus abführen müssen.
Schmidt erklärte gegenüber dem britischen Sender BBC, dass sein Unternehmen alle rechtlichen Anforderungen hinsichtlich der Steuerzahlungen erfüllt habe. "Was wir tun ist legal. Ich bin etwas perplex, wenn ich mir diese Diskussion anschaue", erklärte der Google-Manager.
Für ihn seien Steuerzahlungen keineswegs etwas optionales. "Natürlich soll man die Steuern zahlen, wie es das Gesetz von einem verlangt. Da gibt es keine Diskussion. Man zahlt Steuern", führte Schmidt aus. Wenn eine Regierung aber der Meinung ist, dass Unternehmen zu wenig Steuern zahlen, dann sollen sie ihre Gesetzgebung ändern und nicht den Firmen die Schuld in die Schuhe schieben.
"Wenn das britische System die Steuergesetze ändert, dann werden wir uns danach richten. Wenn die Steuern steigen, zahlen wir mehr, wenn sie gesenkt werden, weniger. Das ist in einer Demokratie eine politische Entscheidung", so Schmidt.
Ganz so einfach ist die Sache allerdings in der Praxis dann doch nicht. Denn hier wären letztlich andere internationale Regeln erforderlich. In Europa umgehen viele Unternehmen beispielsweise die höheren Steuersätze vieler EU-Mitgliedsstaaten, indem sie ihre Niederlassungen in Ländern mit niedrigen Sätzen wie etwa Irland oder Luxemburg ansiedeln. Darüber hinaus werden Geldströme zusätzlich über verschiedene Inselstaaten gelenkt, auf denen so gut wie keine Abgaben zu entrichten sind.
Schmidt erklärte gegenüber dem britischen Sender BBC, dass sein Unternehmen alle rechtlichen Anforderungen hinsichtlich der Steuerzahlungen erfüllt habe. "Was wir tun ist legal. Ich bin etwas perplex, wenn ich mir diese Diskussion anschaue", erklärte der Google-Manager.
Für ihn seien Steuerzahlungen keineswegs etwas optionales. "Natürlich soll man die Steuern zahlen, wie es das Gesetz von einem verlangt. Da gibt es keine Diskussion. Man zahlt Steuern", führte Schmidt aus. Wenn eine Regierung aber der Meinung ist, dass Unternehmen zu wenig Steuern zahlen, dann sollen sie ihre Gesetzgebung ändern und nicht den Firmen die Schuld in die Schuhe schieben.
"Wenn das britische System die Steuergesetze ändert, dann werden wir uns danach richten. Wenn die Steuern steigen, zahlen wir mehr, wenn sie gesenkt werden, weniger. Das ist in einer Demokratie eine politische Entscheidung", so Schmidt.
Ganz so einfach ist die Sache allerdings in der Praxis dann doch nicht. Denn hier wären letztlich andere internationale Regeln erforderlich. In Europa umgehen viele Unternehmen beispielsweise die höheren Steuersätze vieler EU-Mitgliedsstaaten, indem sie ihre Niederlassungen in Ländern mit niedrigen Sätzen wie etwa Irland oder Luxemburg ansiedeln. Darüber hinaus werden Geldströme zusätzlich über verschiedene Inselstaaten gelenkt, auf denen so gut wie keine Abgaben zu entrichten sind.
Thema:
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google
- Final Fantasy Resonance: Trailer rückt die Pixelgrafik in den Fokus
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Acer Chromebook Plus Spin 514 entwickelt sich zum Windows-Killer
- Acer Chromebook Tab 311: So praxistauglich ist das Chromebook-Tablet
Google-Beiträge im Forum
Interessante Links
- Google LLC
- Google I/O-Themenspecial
- Google Drive-Themenspecial
- Android-Themenspecial
- Chrome-Themenspecial
- Nexus 7-Themenspecial
- Google+-Themenspecial
- Google Earth-Themenspecial
- Google Maps-Themenspecial
- Street View-Themenspecial
- Google Stadia-Themenspecial
- Google Glass-Themenspecial
- News zu Wirtschaft und anderen Firmen
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- LibreOffice schießt gegen Microsoft - Scharfe Kritik an Office-Formaten
- Chaotischer Bastler bringt Linux-PC mit 192 AA-Batterien zum Laufen
- Südkorea: Online-Logistikzentrum brennt seit fast drei Tagen
- Kunden in Panik: Glitch bei AWS versendet Rechnungen in Billionenhöhe
- Speicher-Temperatur bei GeForce-GPUs erstmals genau zu überwachen
- Samsung bringt Tandem-OLED für Laptops mit bis zu 1600 Nits
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neu: Blender 5.2.0 LTS (Long-Term Support)
d-hubs - 16.07. 13:31 Uhr -
Befreiungsschlag im Alpenraum
d-hubs - 15.07. 10:58 Uhr -
RapidRAW v1.5.9: nun für Windows, macOS, Linux & Android ::
d-hubs - 14.07. 13:38 Uhr -
WordPress 7.0.1: Ein Wartungs-Release mit Fokus auf Stabilität
d-hubs - 12.07. 18:42 Uhr -
vivaldi 8.1.4087.48 ist erschienen
d-hubs - 11.07. 19:37 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen