OnePlus-Ende: Was jetzt aus den bereits verkauften Smartphones wird

OnePlus zieht sich aus Europa und den USA zurück, was natürlich Sorgen bei Verbrauchern auslöste, die ein Smartphone dieser Marke verwenden. Denn sie sind über die Nutzungszeit hinweg beispielsweise auf Sicherheits-Updates und eventuell Garantieleistungen angewiesen.
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    Updates kommen weiterhin

    Bestehende Smartphone-Nutzer sollen weiterhin mit Software- und Sicherheitsupdates versorgt werden. Das hat der Hersteller im Zuge einer umfassenden Neuausrichtung bestätigt. Zukünftige Android-Versionen werden allerdings nicht mehr mit der bisherigen OnePlus-Oberfläche OxygenOS ausgeliefert, sondern basieren auf Oppos Betriebssystem ColorOS.

    Für Besitzer aktueller OnePlus-Smartphones bedeutet die Ankündigung vor allem, dass die Geräte trotz des Rückzugs der Marke in Europa nicht ohne Unterstützung bleiben. Nach Unternehmensangaben erhalten alle Modelle, für die bereits Softwarepflege zugesagt wurde, weiterhin Updates und Sicherheitspatches. Geräte, die ein Upgrade auf Android 17 erhalten, können anschließend auf ColorOS wechseln. Ältere Smartphones außerhalb des Update-Zeitraums sollen weiterhin Wartungsupdates für ihre bisherige Software erhalten.


    Mit der Umstellung bündelt der zum Oppo-Konzern gehörende Hersteller seine Softwareentwicklung. Nach Angaben von OnePlus sollen dadurch Updates schneller bereitgestellt und die Qualität der Software verbessert werden. Außerdem lasse sich die gemeinsame Entwicklungsarbeit innerhalb des Konzerns effizienter organisieren.

    OxygenOS kann bleiben

    Für Nutzer bedeutet das im Alltag eine Anpassung. Mit Android 17 verschwindet die bisherige OnePlus-Oberfläche OxygenOS von unterstützten Geräten und wird durch ColorOS ersetzt. Beide Systeme hatten sich in den vergangenen Jahren bereits stark angenähert, dennoch galt OxygenOS lange als eines der Markenzeichen von OnePlus. Wer den Wechsel ausprobiert und später rückgängig machen möchte, soll nach Angaben des Unternehmens wieder auf eine kompatible OxygenOS-Version zurückkehren können. Einzelheiten dazu will OnePlus später veröffentlichen.

    Während OnePlus den Rückzug aus Europa und den USA bestätigt hat, hält das Unternehmen offiziell an seinem Indien-Geschäft fest. Medienberichte gehen allerdings davon aus, dass auch dort langfristig Veränderungen bevorstehen könnten. Nutzer, die ein Anrecht auf Garantieleistungen haben, können weiterhin versorgt werden, da die Vertriebswege des Unternehmens hinter der Marke bestehen bleiben.

    Zusammenfassung
    • Der Hersteller OnePlus zieht sich aus Europa und den USA zurück
    • Bestehende Smartphones erhalten weiterhin die zugesagten Updates
    • Mit Android 17 wird OxygenOS durch Oppos ColorOS ersetzt werden
    • Die Bündelung der Softwareentwicklung soll die Qualität steigern
    • Ein Wechsel zurück auf OxygenOS soll künftig möglich sein
    • Garantieleistungen für Kunden bleiben über Vertriebswege bestehen

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