Deutsches Google Maps nun auch mit Fahrrad-Routen
Der Suchmaschinen-Betreiber Google erweitert seinen Kartendienst "Maps" nun auch auch in Deutschland um die Option, bei der Routenplanung das Fahrrad als bevorzugtes Verkehrsmittel anzugeben.
Bisher konnten die Anwender wählen, ob sie mit dem Auto oder zu Fuß zu einem bestimmten Punkt gelangen wollen. Im ersteren Fall wurde die Route dabei über die Straßenwege berechnet. Für Fußgänger bezieht man hingegen auch Wege durch Parks mit ein, während beispielsweise Autobahnen ausgeklammert werden.
Beides war nicht ideal, wenn man sich mit dem Fahrrad durch eine Stadt bewegen wollte. Denn einerseits können so auch Wege genutzt werden, die für Autos tabu sind, andererseits müssen Verkehrsregelungen wie beispielsweise Einbahnstraßen berücksichtigt werden, die für Fußgänger keine Relevanz haben.
Durch eine Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) erhielt Google nun umfangreiche Daten zu Fahrradrouten, die in Google Maps eingearbeitet wurden. Der Nutzer wird durch eine durchgängige grüne Kennzeichnung darüber informiert, wenn gesonderte Radwege vorhanden sind. Gestrichelte grüne Linien kennzeichnen Straßen, die für Fahrradfahrer geeignet sind, aber nicht über abgetrennte Bereiche verfügen.
Berlin: Mit dem Rad vom Hauptbahnhof zum Alexanderplatz
Bei der Berechnung der Routen werden standardmäßig Straßen mit dichtem Autoverkehr möglichst gemieden und Radwege bevorzugt. Wie von den anderen Optionen gewohnt, kann der Nutzer den blau eingezeichneten Routen-Vorschlag aber auch verschieben und die Strecke so modifizieren. Das Tool berechnet dabei anhand von Straßentypen und der Anzahl von Kreuzungen die ungefähre Fahrzeit. Auf Smartphones lässt sich die Routenführung via Sprachausgabe auch über den Kopfhörer ansagen.
Die neue Funktion steht aktuell erst einmal in einer Beta-Fassung zur Verfügung. Google setzt darauf, dass die Fahrradfahrer auch selbst dazu beitragen, die vorhandenen Informationen zu verbessern. Über den Google Map Maker können sie so beispielsweise Radwege einzeichnen, die bisher noch nicht in der Datenbank vorhanden sind.
Beides war nicht ideal, wenn man sich mit dem Fahrrad durch eine Stadt bewegen wollte. Denn einerseits können so auch Wege genutzt werden, die für Autos tabu sind, andererseits müssen Verkehrsregelungen wie beispielsweise Einbahnstraßen berücksichtigt werden, die für Fußgänger keine Relevanz haben.
Durch eine Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) erhielt Google nun umfangreiche Daten zu Fahrradrouten, die in Google Maps eingearbeitet wurden. Der Nutzer wird durch eine durchgängige grüne Kennzeichnung darüber informiert, wenn gesonderte Radwege vorhanden sind. Gestrichelte grüne Linien kennzeichnen Straßen, die für Fahrradfahrer geeignet sind, aber nicht über abgetrennte Bereiche verfügen.
Berlin: Mit dem Rad vom Hauptbahnhof zum Alexanderplatz
Bei der Berechnung der Routen werden standardmäßig Straßen mit dichtem Autoverkehr möglichst gemieden und Radwege bevorzugt. Wie von den anderen Optionen gewohnt, kann der Nutzer den blau eingezeichneten Routen-Vorschlag aber auch verschieben und die Strecke so modifizieren. Das Tool berechnet dabei anhand von Straßentypen und der Anzahl von Kreuzungen die ungefähre Fahrzeit. Auf Smartphones lässt sich die Routenführung via Sprachausgabe auch über den Kopfhörer ansagen.
Die neue Funktion steht aktuell erst einmal in einer Beta-Fassung zur Verfügung. Google setzt darauf, dass die Fahrradfahrer auch selbst dazu beitragen, die vorhandenen Informationen zu verbessern. Über den Google Map Maker können sie so beispielsweise Radwege einzeichnen, die bisher noch nicht in der Datenbank vorhanden sind.
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Christian Kahle
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