Xbox One: Keine Abwärtskompatibilität zur Xbox 360

Microsofts neue Xbox One wird nach Angaben des Unternehmens keinerlei Abwärts- kompatibilität zu den Spielen der noch aktuellen Xbox 360 bieten. Offenbar sind die Unterschiede zwischen den beiden Plattformen zu groß.
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Microsoft
Anlässlich der Präsentation der Xbox One bestätigte Marc Whitten, der als Vice President für die Xbox LIVE-Sparte zuständig ist, dass es keinerlei Abwärtskompatibilität zur Xbox 360 geben wird. Das neue System basiere auf einer anderen Kern-Architektur, weshalb eine Kompatibilität nicht zu gewährleisten sei.

Die fehlende Abwärtskompatibilität kommt insofern nicht überraschend, als dass die Xbox One mit ihrer Plattform aus einem mit acht Rechenkernen versehenen System-On-Chip-Design von AMD einen x86-basierten Prozessor nutzt, während die Xbox 360 einen von IBM gefertigten PowerPC-Chip mit drei vollkommen unterschiedlichen Kernen besitzt. Der native Betrieb von Spielen, die für die Xbox 360 entwickelt wurden, ist somit vollkommen ausgeschlossen.

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Bei Sony vollzieht man mit der PlayStation 4 ebenfalls einen Wechsel auf die x86-Architektur, hat aber zumindest angekündigt, dass ab einem bisher unbestimmten Zeitpunkt die Nutzung von PS3-Spielen per Streaming von Cloud-Servern möglich werden soll. Bei der Xbox One hat Microsoft keine derartigen Pläne. Auf Anfrage erklärte der Xbox LIVE-Manager Whitten, dass man auf das Streaming älterer Spiele verzichten wird.

Der Verzicht auf eine Abwärtskompatibilität betrifft auch die Xbox LIVE Arcade Spiele, die für die Xbox 360 erhältlich sind. Generell gehe es bei der Einführung der Xbox One allerdings ohnehin nicht darum, die Xbox 360 vollständig aufs Altenteil zu schicken, hieß es. Microsoft will die Xbox der letzten Generation nach eigenen Angaben vorläufig weiterhin vertreiben und sie somit parallel zur Xbox One verkaufen. Ähnlich wie bei der PlayStation 2 und der PS3 wird die Xbox 360 also künftig als günstige Einsteiger-Konsole angeboten.


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