Halo in fremden Händen: Microsoft liebäugelt mit Call-of-Duty-Machern
Wird das nächste Multiplayer-Projekt im Halo-Universum von einem bekannten Call-of-Duty-Studio entwickelt? Aktuelle Hinweise deuten darauf hin, dass Microsoft eine Zusammenarbeit mit Activision prüft, um die Sci-Fi-Reihe durch "externe" Partner zu stärken.
Ein erstes Experiment in dem Bereich gab es anscheinend bereits im Frühsommer 2026. Ein Entwicklerteam, das sonst für die Marke Call of Duty bekannt ist, arbeitete an einem frühen Prototyp für einen neuen Halo-Multiplayer. In der sogenannten Blockout-Phase wurden grundlegende Spielmechaniken wie die Fortbewegung der Charaktere getestet.
Wie der gut vernetzte Insider RebsGaming in einem Video berichtet, wurde das Projekt von Sledgehammer Games jedoch Anfang Juli wieder eingestellt. Das bedeutet allerdings nicht das endgültige Aus für die Kooperation. Microsoft prüft den Vorschlag dem Vernehmen nach weiterhin intensiv.
Gut zu wissen: Die Xbox-Abteilung spaltet sich unter anderem in die zum Teil eigenständigen Xbox Game Studios, ZeniMax Media und Activision Blizzard. Die für Halo zuständigen Halo Studios (früher 343 Industries) unterstehen dabei den Xbox Game Studios. Activision selbst bzw. das Tochterunternehmen Sledgehammer Games kann somit als "externer" Partner angesehen werden.
Die zunehmende Abhängigkeit von weiteren Dienstleistern zeichnete sich bereits bei der Entwicklung von Halo Campaign Evolved ab. Laut den vorliegenden Informationen waren insgesamt 15 verschiedene Studios an der Fertigstellung beteiligt. Firmen wie Virtuos übernahmen etwa die komplette Erstellung der Spielwelt und der Charaktere, während andere Partner ganze Kampagnenmissionen entwarfen.
Das Vorgehen bietet den klaren Vorteil, dass Entwicklungsprozesse deutlich beschleunigt werden. Zudem können die Teams größere Mengen an Inhalten in wesentlich kürzerer Zeit produzieren, als es einem einzelnen Studio möglich wäre. Gerade bei aufwendigen Live-Service-Spielen ist das ein entscheidender Faktor.
So kritisierte Marcus Lehto, einer der ursprünglichen Schöpfer der Serie, öffentlich das uneinheitliche Design bestimmter Objekte im Menü und in den Zwischensequenzen von Halo Campaign Evolved. Solche optischen Brüche verdeutlichen, dass die Qualitätskontrolle bei stark fragmentierten Prozessen enorm anspruchsvoll ist.
Ob Activision künftig dauerhaft die Verantwortung für den Multiplayer-Part der Reihe übernimmt, bleibt abzuwarten. Bislang hat Microsoft noch keinem entsprechenden Projekt offiziell grünes Licht gegeben. Die langjährige Shooter-Expertise des Entwicklers könnte der Marke jedoch durchaus frische Impulse verleihen.
Was meint ihr zu den Plänen? Würdet ihr einen Multiplayer von Sledgehammer Games begrüßen oder seht ihr das kritisch? Teilt eure Gedanken unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Neuer Kurs für das Halo-Universum?
Microsoft erwägt offenbar tiefgreifende strategische Änderungen für kommende Titel der Shooter-Reihe Halo. Im Zentrum der Überlegungen steht die Auslagerung von Entwicklungsarbeiten an "externe" Partner, die allerdings ebenso zur Xbox-Abteilung gehören. Konkret steht im Raum, dass künftige Multiplayer-Projekte von etablierten Studios aus dem Hause Activision übernommen werden könnten.Ein erstes Experiment in dem Bereich gab es anscheinend bereits im Frühsommer 2026. Ein Entwicklerteam, das sonst für die Marke Call of Duty bekannt ist, arbeitete an einem frühen Prototyp für einen neuen Halo-Multiplayer. In der sogenannten Blockout-Phase wurden grundlegende Spielmechaniken wie die Fortbewegung der Charaktere getestet.
Wie der gut vernetzte Insider RebsGaming in einem Video berichtet, wurde das Projekt von Sledgehammer Games jedoch Anfang Juli wieder eingestellt. Das bedeutet allerdings nicht das endgültige Aus für die Kooperation. Microsoft prüft den Vorschlag dem Vernehmen nach weiterhin intensiv.
Gut zu wissen: Die Xbox-Abteilung spaltet sich unter anderem in die zum Teil eigenständigen Xbox Game Studios, ZeniMax Media und Activision Blizzard. Die für Halo zuständigen Halo Studios (früher 343 Industries) unterstehen dabei den Xbox Game Studios. Activision selbst bzw. das Tochterunternehmen Sledgehammer Games kann somit als "externer" Partner angesehen werden.
Die zunehmende Abhängigkeit von weiteren Dienstleistern zeichnete sich bereits bei der Entwicklung von Halo Campaign Evolved ab. Laut den vorliegenden Informationen waren insgesamt 15 verschiedene Studios an der Fertigstellung beteiligt. Firmen wie Virtuos übernahmen etwa die komplette Erstellung der Spielwelt und der Charaktere, während andere Partner ganze Kampagnenmissionen entwarfen.
Das Vorgehen bietet den klaren Vorteil, dass Entwicklungsprozesse deutlich beschleunigt werden. Zudem können die Teams größere Mengen an Inhalten in wesentlich kürzerer Zeit produzieren, als es einem einzelnen Studio möglich wäre. Gerade bei aufwendigen Live-Service-Spielen ist das ein entscheidender Faktor.
Risiken der verteilten Arbeit
Gleichzeitig bringt die stark verteilte Arbeitsweise spürbare Nachteile mit sich. Die Koordination von über einem Dutzend Teams erfordert ein fehlerfreies Management durch die Halo Studios, um eine konsistente Qualität zu gewährleisten. Genau hier zeigten sich zuletzt Schwächen in der internen Abstimmung.So kritisierte Marcus Lehto, einer der ursprünglichen Schöpfer der Serie, öffentlich das uneinheitliche Design bestimmter Objekte im Menü und in den Zwischensequenzen von Halo Campaign Evolved. Solche optischen Brüche verdeutlichen, dass die Qualitätskontrolle bei stark fragmentierten Prozessen enorm anspruchsvoll ist.
Ob Activision künftig dauerhaft die Verantwortung für den Multiplayer-Part der Reihe übernimmt, bleibt abzuwarten. Bislang hat Microsoft noch keinem entsprechenden Projekt offiziell grünes Licht gegeben. Die langjährige Shooter-Expertise des Entwicklers könnte der Marke jedoch durchaus frische Impulse verleihen.
Was meint ihr zu den Plänen? Würdet ihr einen Multiplayer von Sledgehammer Games begrüßen oder seht ihr das kritisch? Teilt eure Gedanken unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Microsoft plant offenbar eine Auslagerung künftiger Halo-Projekte
- Activision-Studios könnten künftig den Multiplayer der Reihe bauen
- Ein erster Prototyp von Sledgehammer Games wurde jedoch eingestellt
- Bereits bei Halo Campaign Evolved arbeiteten 15 externe Studios mit
- Die verteilte Entwicklung beschleunigt die Produktion neuer Inhalte
- Kritiker bemängeln jedoch mangelnde Qualität und Abstimmungsprobleme
Siehe auch:
- Xbox Game Pass im Juli: Halo-Remake, Day-1-Highlights und neue Spiele
- Halo, Fable, Gears: Microsofts Xbox-Pläne 2026 im Schatten von GTA 6
- Halo, Diablo und Co.: Microsoft soll seine Hits für Switch 2 vorbereiten
- Secret Level wollte ein Halo- und Doom-Crossover, Microsoft winkte ab
- Halo: Riesen-Leak zeigt unveröffentlichte Inhalte aus 25 Jahren
Thema:
Videos zum Thema Halo
- Halo: Campaign Evolved: Trailer feiert den Start des Shooter-Remakes
- Halo: Campaign Evolved erscheint im Juli mit neuen Missionen
- Microsoft kündigt Halo: Campaign Evolved an - auch für die PS5
- Halo: Paramount zeigt einen neuen Trailer zur 2. Staffel der Serie
- Halo: Neuer Trailer stimmt auf Staffel 2 der Sci-Fi-Serie ein
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