Anonymous: #OpIsrael war weitgehend Fehlschlag
Für das Wochenende hatte das Online-Kollektiv Anonymous massive Angriffe auf israelische Webseiten angekündigt. Die als #OpIsrael angekündigte Aktion erwies sich letztlich aber als Fehlschlag.
In der letzten Woche gab es noch vollmündige Akündigungen. Ein Nutzer, der unter dem Pseudonym "Anon Ghost" aktiv ist, behauptete, eine ganze Reihe von Hacker-Teams habe sich zusammengeschlossen, um Israel als Ganzes anzugreifen. "Israel sollte sich darauf vorbereiten, aus dem Internet getilgt zu werden", erklärte er.
"Wie zu erwarten war, gab es aber keinen nennenswerten Schaden", erklärte Ben Yisrael, der Leiter des National Cyber Bureau der israelischen Regierung, laut einem Bericht von 'Al Arabiya'. In den Sicherheitskreisen des Landes ging man bereits im Vorfeld entsprechend locker mit den Drohungen um.
"Anonymous hat nicht die Fähigkeiten, der kritischen Infrastruktur des Landes Schaden zuzufügen", führte Yisrael aus. Und wenn dies tatsächlich das Ziel gewesen wäre, hätte man im Vorfeld den Zeitpunkt der Angriffe nicht öffentlich gemacht. "Sie wollten lediglich mit einem Thema in die Medien kommen, dass ihnen am Herzen liegt", sate Yisrael weiter.
Der Aufruf zur #OpIsrael bestand im Wesentlichen aus einer recht häufig zu findenden einseitigen und verkürzten Darstellung des komplizierten Konflikts im Nahen Osten. Der Staat wird beschuldigt, im Gaza-Streifen immer wieder Menschenrechte zu verletzen und dabei zuletzt auch ständig die ausgehandelte Waffenruhe gebrochen zu haben. Nicht erwähnt wird dabei, dass Luftschläge beispielsweise in Reaktion auf einen erneuten Raketenbeschuss Israels aus den palästinensischen Regionen erfolgten.
Laut den Behörden des Landes gab es im Zuge der Attacken von Anonymous zwar einige Ausfälle, die aber hauptsächlich Webseiten mittelständischer Unternehmen betrafen. Eine wirkliche Einschränkung bei wichtigen Institutionen war hingegen nicht zu verzeichnen.
"Wie zu erwarten war, gab es aber keinen nennenswerten Schaden", erklärte Ben Yisrael, der Leiter des National Cyber Bureau der israelischen Regierung, laut einem Bericht von 'Al Arabiya'. In den Sicherheitskreisen des Landes ging man bereits im Vorfeld entsprechend locker mit den Drohungen um.
"Anonymous hat nicht die Fähigkeiten, der kritischen Infrastruktur des Landes Schaden zuzufügen", führte Yisrael aus. Und wenn dies tatsächlich das Ziel gewesen wäre, hätte man im Vorfeld den Zeitpunkt der Angriffe nicht öffentlich gemacht. "Sie wollten lediglich mit einem Thema in die Medien kommen, dass ihnen am Herzen liegt", sate Yisrael weiter.
Der Aufruf zur #OpIsrael bestand im Wesentlichen aus einer recht häufig zu findenden einseitigen und verkürzten Darstellung des komplizierten Konflikts im Nahen Osten. Der Staat wird beschuldigt, im Gaza-Streifen immer wieder Menschenrechte zu verletzen und dabei zuletzt auch ständig die ausgehandelte Waffenruhe gebrochen zu haben. Nicht erwähnt wird dabei, dass Luftschläge beispielsweise in Reaktion auf einen erneuten Raketenbeschuss Israels aus den palästinensischen Regionen erfolgten.
Laut den Behörden des Landes gab es im Zuge der Attacken von Anonymous zwar einige Ausfälle, die aber hauptsächlich Webseiten mittelständischer Unternehmen betrafen. Eine wirkliche Einschränkung bei wichtigen Institutionen war hingegen nicht zu verzeichnen.
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Christian Kahle
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