Anonymous: 12-Jähriger wg. DDoS-Angriff schuldig
Ein 12-Jähriger aus dem kanadischen Quebec hat sich schuldig bekannt, an einer umfangreichen Distributed-Denial-Of-Service-Attacke gegen die Websites von Regierung und Polizeibehörden beteiligt gewesen zu sein.
Wie die Toronto Sun berichtet gab der Junge zu, für die im Sommer 2012 erfolgten DDoS-Attacken gegen die Websites der Behörden mitverantwortlich zu sein. Die Angriffe wurden durch Demonstrationen durch Studenten motiviert und legten einige Websites für bis zu zwei Tage lahm. Der damals 11-jährige führte die Angriffe zusammen mit anderen Mitgliedern der Hacker-Gruppe Anonymous durch.
Der Junge erschien am Donnerstag letzter Woche in Montreal vor Gericht, wo er angab, dass er eigentlich keine politische Motivation für seine Angriffe gehabt habe, sondern im Austausch gegen illegale Kopien von Videospielen Informationen an Anonymous lieferte, die er von den attackierten Servern hatte.
Er bekannte sich in drei Fällen schuldig, Attacken auf die Websites der Polizei von Montreal, der Gesundheitsbehörde von Quebec, der chilenischen Regierung und einige weitere nicht öffentliche Seiten durchgeführt zu haben. Der dadurch entstandene Schaden belief sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 60.000 kanadische Dollar, was umgerechnet knapp 42.000 Euro entspricht.
Das Urteil gegen den Jungen wird erst im November erwartet. Er hatte angeblich bereits seit dem Alter von neun Jahren mit Computern zu tun und verschaffte sich mit den Angriffen Informationen von Nutzern und Administratoren der Server. In einer Stellungnahme warnte er andere vor der Nachahmung seiner Aktivitäten, weil die Behörden die Urheber von Angriffen schnell ausfindig machen könnten. Der Angeklagte hatte sein Wissen auch an Dritte weitergegeben.
Zwar gab es im Zuge der Ermittlungen wegen der DDoS-Attacken auf die betroffenen Server auch einige weitere Festnahmen, doch nach Angaben der Polizei war der 12-Jährige derjenige, der den Angriffen "die Tür öffnete".
Der Junge erschien am Donnerstag letzter Woche in Montreal vor Gericht, wo er angab, dass er eigentlich keine politische Motivation für seine Angriffe gehabt habe, sondern im Austausch gegen illegale Kopien von Videospielen Informationen an Anonymous lieferte, die er von den attackierten Servern hatte.
Er bekannte sich in drei Fällen schuldig, Attacken auf die Websites der Polizei von Montreal, der Gesundheitsbehörde von Quebec, der chilenischen Regierung und einige weitere nicht öffentliche Seiten durchgeführt zu haben. Der dadurch entstandene Schaden belief sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 60.000 kanadische Dollar, was umgerechnet knapp 42.000 Euro entspricht.
Das Urteil gegen den Jungen wird erst im November erwartet. Er hatte angeblich bereits seit dem Alter von neun Jahren mit Computern zu tun und verschaffte sich mit den Angriffen Informationen von Nutzern und Administratoren der Server. In einer Stellungnahme warnte er andere vor der Nachahmung seiner Aktivitäten, weil die Behörden die Urheber von Angriffen schnell ausfindig machen könnten. Der Angeklagte hatte sein Wissen auch an Dritte weitergegeben.
Zwar gab es im Zuge der Ermittlungen wegen der DDoS-Attacken auf die betroffenen Server auch einige weitere Festnahmen, doch nach Angaben der Polizei war der 12-Jährige derjenige, der den Angriffen "die Tür öffnete".
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