Apples iMessage-Krypto frustriert Drogenfahnder
Apples Nachrichten-Service iMessage ist offenbar ein ernstes Hindernis, wenn es um die Überwachung seiner Nutzer geht. Das zeigt ein Papier der US-Antidrogenpolizei DEA, das dem US-Magazin 'CNet' vorliegt.
Aus der internen Notiz, die im Februar dieses Jahres verfasst wurde, geht hervor, dass die dort eingesetzte Verschlüsselung bei Ermittlungen zu Problemen führen kann. Es sei "unmöglich, iMessages abzufangen, die zwischen zwei Apple-Geräten ausgetauscht werden", hieß es in dem Papier. Nicht einmal eine gerichtliche Verfügung würde daran etwas ändern.
Im Gegensatz zum herkömmlichen SMS-Dienst ist es den Behörden also nicht möglich, sich an den Diensteanbieter - in dem Fall Apple - zu wenden, um sich über eine Schnittstelle in die Kommunikation einzuklinken und mitzulesen. Denn auch Apple selbst hat auf seinen Cloud-Systemen keinen Zugang zu den enthaltenen Informationen.
Apple hatte durchaus bereits bei der Vorstellung des Dienstes im Jahr 2011 erklärt, dass die Kommunikation durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt sei - die Nachricht also direkt auf dem Endgerät kodiert und erst beim Empfänger wieder im Klartext hergestellt wird. Allerdings muss dies nicht unbedingt heißen, dass der Diensteanbieter sich nicht doch eine Hintertür offenhält, falls einmal die Behörden vorbeikommen.
Ein gutes Beispiel für letzteres ist Skype. Auch dort findet die Kommunikation in der Regel über einen verschlüsselten Peer-to-Peer-Kanal direkt zwischen den Geräten der Nutzer ab. Im Falle einer Abhöranordnung hat das Unternehmen aber durchaus die Möglichkeit, die Verbindung über ihre eigenen Server zu leiten und eine Abhörschnittstelle zwischenzuschalten.
Dass dies bei Apple nicht der Fall ist, scheint die DEA-Notiz nun zu bestätigen. Das bedeutet allerdings trotzdem keine absolute Sicherheit vor Überwachung. "Apples Dienst ist nicht dafür gemacht worden, regierungssicher zu sein", erklärte Christopher Soghoian von der US-Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union. Denn im absoluten Notfall könnten durchaus verschiedene Angriffe erprobt werden. Allerdings bietet iMessage aktuell wohl einen besseren Schutz vor Überwachung als manch anderer populärer Dienst dieser Art.
Im Gegensatz zum herkömmlichen SMS-Dienst ist es den Behörden also nicht möglich, sich an den Diensteanbieter - in dem Fall Apple - zu wenden, um sich über eine Schnittstelle in die Kommunikation einzuklinken und mitzulesen. Denn auch Apple selbst hat auf seinen Cloud-Systemen keinen Zugang zu den enthaltenen Informationen.
Apple hatte durchaus bereits bei der Vorstellung des Dienstes im Jahr 2011 erklärt, dass die Kommunikation durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt sei - die Nachricht also direkt auf dem Endgerät kodiert und erst beim Empfänger wieder im Klartext hergestellt wird. Allerdings muss dies nicht unbedingt heißen, dass der Diensteanbieter sich nicht doch eine Hintertür offenhält, falls einmal die Behörden vorbeikommen.
Ein gutes Beispiel für letzteres ist Skype. Auch dort findet die Kommunikation in der Regel über einen verschlüsselten Peer-to-Peer-Kanal direkt zwischen den Geräten der Nutzer ab. Im Falle einer Abhöranordnung hat das Unternehmen aber durchaus die Möglichkeit, die Verbindung über ihre eigenen Server zu leiten und eine Abhörschnittstelle zwischenzuschalten.
Dass dies bei Apple nicht der Fall ist, scheint die DEA-Notiz nun zu bestätigen. Das bedeutet allerdings trotzdem keine absolute Sicherheit vor Überwachung. "Apples Dienst ist nicht dafür gemacht worden, regierungssicher zu sein", erklärte Christopher Soghoian von der US-Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union. Denn im absoluten Notfall könnten durchaus verschiedene Angriffe erprobt werden. Allerdings bietet iMessage aktuell wohl einen besseren Schutz vor Überwachung als manch anderer populärer Dienst dieser Art.
Thema:
Neue MacOS-Videos
- Ein Jahr Liquid Glass: Was bleibt von Apples kritisierter UI-Optik?
- Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
- Windows 11 statt MacOS: Parallels Desktop 17 für Mac veröffentlicht
- Windows, iOS & Android: Xbox Cloud Gaming jetzt für alle verfügbar
- WWDC 2021: Die Ankündigungen von Tag 1 im Überblick
Beiträge aus dem Forum
-
RapidRAW v1.5.9: nun für Windows, macOS, Linux & Android ::
d-hubs -
KeePass Der Open-Source Passwort-Manager für Windows, Linux, macOS,
d-hubs -
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
MacOS verliert bei ExFAT die Finder-Kommentare
Brutschi -
Windows Systemabbild wiederherstellen - hänge an einer Stelle :-(
der dom
Beliebte Downloads
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Fritz Service-Plus: Das bieten die neuen Premium-Support-Abos
- Retro-Gaming auf dem PC: Xbox bringt nun erste Klassiker zurück
- Amazon Fire TV: Neues Update bringt Adaptive-Display-Funktion
- Starlink abgemahnt: Verbraucherschutz kämpft gegen Preiserhöhung
- Apple behebt "Meine E-Mail-Adresse verbergen"-Sicherheitsproblem
- iPhone-18-Produktion startet: Foxconn stellt riesige Arbeiter-Armee auf
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
aus der Reihe wichtige Tools für die Werkzeugkiste
d-hubs - Gestern 19:57 Uhr -
Neu: Blender 5.2.0 LTS (Long-Term Support)
d-hubs - 16.07. 13:31 Uhr -
Befreiungsschlag im Alpenraum
d-hubs - 15.07. 10:58 Uhr -
RapidRAW v1.5.9: nun für Windows, macOS, Linux & Android ::
d-hubs - 14.07. 13:38 Uhr -
WordPress 7.0.1: Ein Wartungs-Release mit Fokus auf Stabilität
d-hubs - 12.07. 18:42 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen