Polizei kommt Drogen-Onlineshop auf die Schliche
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen konnte am Wochenende erfolgreich den Betreiber eines Online-Shops festsetzen, der über das Netz verschiedene illegale Drogen per Versand verkaufte.
Marihuana, Amphetamine, Kokain und Ecstasy konnten hier bisher bequem über eine Webseite bestellt werden und wurden per Post geliefert, berichtete die Westdeutsche Zeitung. Demnach hatte sich der Täter gut abgesichert und den Ermittlern gelang es erst einmal nicht, ihn durch die Rückverfolgung von Online-Verbindungen zu enttarnen. Die Verbindungen waren verschlüsselt und getarnt, hieß es. Klar war nur, dass die Spur in den Süden Düsseldorf weist.
Auch die Bezahlvorgänge über anonyme Payment-Dienstleister brachten das Cybercrime-Kompetenzzentrums beim Landeskriminalamt nicht weiter. Letztlich war es einmal mehr die klassische Polizeiarbeit, die zum Erfolg führte. Die Ermittler besuchten die Postfilialen in der Region und erkundigte sich nach einem Kunden, der regelmäßig kleine und sehr leichte Päckchen aufgibt.
Dies erwies sich schließlich als erfolgreich. So konnten durch einen entsprechenden richterlichen Beschluss bereits 35 Sendungen abgefangen werden. Die Hinweise verdichteten sich und wiesen auf einen 22-Jährigen in Hassels. Dieser wurde am Wochenende festgenommen. In der Wohnung des Beschuldigten fanden die Ermittler nach Angaben der Polizei größere Mengen Drogen und Materialien für deren Versand.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen lebte er schon seit einiger Zeit von diesem Geschäft. Eine Ausbildung oder einen Job hatte er wohl nicht. Die Ware wurde ihm offenbar auch geliefert. Mangels Fahrerlaubnis konnte er zumindest selbst nicht problemlos die Beschaffung erledigen.
Die Polizei setzt nun darauf, über eine Auswertung des Rechners Hinweise auf die Kunden zu erhalten. Auch diese müssen dann damit rechnen, belangt zu werden. Aktuell geht man davon aus, dass man es mit etwa hundert Bestellern zu tun hat.
Auch die Bezahlvorgänge über anonyme Payment-Dienstleister brachten das Cybercrime-Kompetenzzentrums beim Landeskriminalamt nicht weiter. Letztlich war es einmal mehr die klassische Polizeiarbeit, die zum Erfolg führte. Die Ermittler besuchten die Postfilialen in der Region und erkundigte sich nach einem Kunden, der regelmäßig kleine und sehr leichte Päckchen aufgibt.
Dies erwies sich schließlich als erfolgreich. So konnten durch einen entsprechenden richterlichen Beschluss bereits 35 Sendungen abgefangen werden. Die Hinweise verdichteten sich und wiesen auf einen 22-Jährigen in Hassels. Dieser wurde am Wochenende festgenommen. In der Wohnung des Beschuldigten fanden die Ermittler nach Angaben der Polizei größere Mengen Drogen und Materialien für deren Versand.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen lebte er schon seit einiger Zeit von diesem Geschäft. Eine Ausbildung oder einen Job hatte er wohl nicht. Die Ware wurde ihm offenbar auch geliefert. Mangels Fahrerlaubnis konnte er zumindest selbst nicht problemlos die Beschaffung erledigen.
Die Polizei setzt nun darauf, über eine Auswertung des Rechners Hinweise auf die Kunden zu erhalten. Auch diese müssen dann damit rechnen, belangt zu werden. Aktuell geht man davon aus, dass man es mit etwa hundert Bestellern zu tun hat.
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Christian Kahle
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