Blink statt WebKit: Google wechselt Browser-Engine
Chrome-Anbieter Google hat in der Nacht auf heute angekündigt, dass man demnächst aufhören wird, die Rendering-Engine WebKit bei seinem Browser einzusetzen. Stattdessen will man auf eine abgespaltete Technologie namens Blink setzen.
Die Entscheidung, die Google in seinem 'Chromium Blog' bekannt gegeben hat, stellt zweifellos einen massiven Umbruch im Browser-Geschäft dar, zumindest hinter den Kulissen. Zunächst verabschiedet man sich mit freundlichen Worten von WebKit und schreibt, dass die Engine "leichtgewichtig und dennoch leistungsfähig" sei. Sie sei seinerzeit dank "Flexibilität, Performance und durchdachtes Design" die offensichtliche Wahl für Chromium gewesen.
Aber: Chromium verwende im Vergleich zu anderen WebKit-Browsern eine "unterschiedliche Multi-Prozess-Architektur", schreibt Google, und das habe zu vermehrter Komplexität für sowohl WebKit- als auch Chromium-Projekte geführt. Das wiederum habe insgesamt das Tempo von Innovation gebremst.
Deshalb hat man sich entschieden, "Blink" zu entwickeln, es ist eine neue auf WebKit basierende Open-Source-Rendering-Engine, schreibt Chromium-Entwickler Adam Barth im Blog. Der Google-Mann betont, dass das keine leichte Entscheidung gewesen sei, die möglicherweise signifikante Folgen für das Web haben könnte. Man ist aber dennoch davon überzeugt, dass unterschiedliche Engines den Wettbewerb fördern werden - ähnlich wie es bei Browsern der Fall war.
Die Folgen für das Internet sowie Nutzer und Entwickler sind derzeit nur schwer abzusehen. Kurzfristig dürfte sich nicht viel ändern, meint 'The Verge', da es sich bei Blink um einen so genannten "Fork" handelt, also eine (Ab-)Gabelung. Das meint auch Google und gibt an, dass Blink vor allem intern Arbeit bedeute. Weitere Informationen sind übrigens auf der neuen 'Projekt-Seite zu Blink' zu finden.
The Verge meint zudem, dass sich auch für WebKit-Entwickler Apple kaum etwas ändern dürfte und sogar positiv sein könnte, da dies für die Engine eine Art Entschlackung bedeuten könnte, sodass auch Apple seine eigenen Projekte schneller voranbringen dürfte.
Eine erste bzw. weitere Auswirkung hat die Bekanntgabe von Blink bereits: Opera, wo man erst vor kurzem zu WebKit gewechselt ist, hat über 'Bruce Lawson' bekannt gegeben, dass man ebenfalls auf die neue Google-Engine wechseln wird.
Aber: Chromium verwende im Vergleich zu anderen WebKit-Browsern eine "unterschiedliche Multi-Prozess-Architektur", schreibt Google, und das habe zu vermehrter Komplexität für sowohl WebKit- als auch Chromium-Projekte geführt. Das wiederum habe insgesamt das Tempo von Innovation gebremst.
Deshalb hat man sich entschieden, "Blink" zu entwickeln, es ist eine neue auf WebKit basierende Open-Source-Rendering-Engine, schreibt Chromium-Entwickler Adam Barth im Blog. Der Google-Mann betont, dass das keine leichte Entscheidung gewesen sei, die möglicherweise signifikante Folgen für das Web haben könnte. Man ist aber dennoch davon überzeugt, dass unterschiedliche Engines den Wettbewerb fördern werden - ähnlich wie es bei Browsern der Fall war.
Die Folgen für das Internet sowie Nutzer und Entwickler sind derzeit nur schwer abzusehen. Kurzfristig dürfte sich nicht viel ändern, meint 'The Verge', da es sich bei Blink um einen so genannten "Fork" handelt, also eine (Ab-)Gabelung. Das meint auch Google und gibt an, dass Blink vor allem intern Arbeit bedeute. Weitere Informationen sind übrigens auf der neuen 'Projekt-Seite zu Blink' zu finden.
The Verge meint zudem, dass sich auch für WebKit-Entwickler Apple kaum etwas ändern dürfte und sogar positiv sein könnte, da dies für die Engine eine Art Entschlackung bedeuten könnte, sodass auch Apple seine eigenen Projekte schneller voranbringen dürfte.
Eine erste bzw. weitere Auswirkung hat die Bekanntgabe von Blink bereits: Opera, wo man erst vor kurzem zu WebKit gewechselt ist, hat über 'Bruce Lawson' bekannt gegeben, dass man ebenfalls auf die neue Google-Engine wechseln wird.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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