Chrome mit Blink-Engine kommt in ca. zehn Wochen
Gestern hat Chrome-Anbieter Google angekündigt, bei seinem Browser Chrome die Rendering-Engine zu wechseln und zwar von WebKit auf die eigene "Blink"-Entwicklung. Nun gibt es die ersten Hinweise, wann es so weit sein wird.
In einer Video-Fragerunde mit Entwicklern hat das Suchmaschinenunternehmen erste Hinweise gegeben, wann es eine erste stabile Version des Blink-basierten Browsers geben wird, nämlich in etwa zehn Wochen und zwar mit Chrome 28.
In den ersten (experimentellen) Canary-Builds von Chrome sei die neue Rendering-Engine bereits integriert, berichtet unter anderem 'The Next Web'. Laut der Technik-Seite findet sich darin im Moment aber noch der Vermerk WebKit, das gilt sowohl für Chrome als auch für Chromium, was man sich bei TNW nicht ganz erklären kann und als etwas "merkwürdig" bezeichnet.
Nach derzeitigen Plänen bzw. dem aktuellen Stand der Entwicklung wird die Blink-Engine auf allen Plattformen integriert werden, für die Chrome derzeit angeboten wird, besonders hervorgehoben wurden wenig überraschend die Desktop-Versionen sowie jene für Android.
Eine Ausnahme gibt es aber, nämlich Apples mobiles Betriebssystem iOS. Das kalifornische Unternehmen duldet nämlich bei iOS-Browsern nichts anderes als WebKit, und das wie The Next Web schreibt "ohne Wenn und Aber". Das ist auch der Grund, warum sich Firefox nicht auf dem mobilen Apple-Betriebssystem zeigt, Mozilla ist nicht bereit, auf den Einsatz der eigenen Engine namens Gecko zu verzichten.
Google hatte den Wechsel zum WebKit-Fork Blink gestern bekannt gegeben, da man eine "unterschiedliche Multi-Prozess-Architektur" verwende, was Chromium-Projekte immer mehr verkompliziert habe. Das Suchmaschinenunternehmen hofft, dass man sein eigenes Innovations-Tempo steigern kann und sich Blink zudem als Motor für den Wettbewerb erweist.
Siehe auch: Blink statt WebKit - Google wechselt Browser-Engine
In den ersten (experimentellen) Canary-Builds von Chrome sei die neue Rendering-Engine bereits integriert, berichtet unter anderem 'The Next Web'. Laut der Technik-Seite findet sich darin im Moment aber noch der Vermerk WebKit, das gilt sowohl für Chrome als auch für Chromium, was man sich bei TNW nicht ganz erklären kann und als etwas "merkwürdig" bezeichnet.
Nach derzeitigen Plänen bzw. dem aktuellen Stand der Entwicklung wird die Blink-Engine auf allen Plattformen integriert werden, für die Chrome derzeit angeboten wird, besonders hervorgehoben wurden wenig überraschend die Desktop-Versionen sowie jene für Android.
Eine Ausnahme gibt es aber, nämlich Apples mobiles Betriebssystem iOS. Das kalifornische Unternehmen duldet nämlich bei iOS-Browsern nichts anderes als WebKit, und das wie The Next Web schreibt "ohne Wenn und Aber". Das ist auch der Grund, warum sich Firefox nicht auf dem mobilen Apple-Betriebssystem zeigt, Mozilla ist nicht bereit, auf den Einsatz der eigenen Engine namens Gecko zu verzichten.
Google hatte den Wechsel zum WebKit-Fork Blink gestern bekannt gegeben, da man eine "unterschiedliche Multi-Prozess-Architektur" verwende, was Chromium-Projekte immer mehr verkompliziert habe. Das Suchmaschinenunternehmen hofft, dass man sein eigenes Innovations-Tempo steigern kann und sich Blink zudem als Motor für den Wettbewerb erweist.
Siehe auch: Blink statt WebKit - Google wechselt Browser-Engine
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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