Google bringt günstiges Bastelkit für selbstgebaute 'intelligente Kamera'
Der Internetkonzern Google hat einen neuen Bastel-Kit vorgestellt, mit dem interessierte Tüftler Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz für ihre Projekte nutzen können. Das sogenannte AIY Vision Kit besteht aus einer Reihe von Hardware-Bauteilen, darunter auch eine Kamera und ein Intel-Board, sowie einem Software-Paket, das die Verarbeitung der erfassten Daten übernimmt.
Das AIY Vision Kit richtet sich ausdrücklich an Entwickler und Hacker, die selbst Produkte schaffen wollen, welche mit "Computer Vision" arbeiten - also mit der Bilderkennung durch einen Computer - ohne dafür viel Geld auszugeben. Das Paket kann in den USA über den Händler Micro Center zum Preis von nur 45 US-Dollar vorbestellt werden und soll ab Ende 2017 an die ersten Kunden ausgeliefert werden.
Googles AIY Vision Kit wird in einer Pappbox untergebracht
Das Paket enthält unter anderem ein mit dem Intel Movidius MA2450 Vision-Processing-Unit ausgerüstetes sogenanntes VisionBonnet Accessory-Board, einen mit einer RGB-LED versehenen Taster, einen kleinen Lautsprecher, einen Macro-Linsen-Kit, ein kleines Stativ sowie eine Papp-Box, die das Gesamtpaket zusammenhält. Hinzu kommen auch noch einige kleinere Bauteile wie etwa Stützen und Spacer.
Zur Verwendung des AIY Vision Kits benötigt der Nutzer allerdings auch noch einige eigene Hardware, ohne die das Ganze nicht funktionieren kann. Es ist so konzipiert, dass das VisionBonnet Accessory-Board auf einem Raspberry Pi Zero W angebracht werden kann. Als Kamera soll eine Raspberry Pi Camera 2 dienen, die zur Aufnahme der eigentlichen Bilder dient, welche dann von dem kleinen Rechner verarbeitet werden sollen. Außerdem wird eine SD-Karte mit mindestens vier Gigabyte Speicher benötigt.
Google zufolge ist der Zusammenbau aller Teile innerhalb von rund einer Stunde erledigt. Das Unternehmen stellt zudem auch noch ein Software-Kit in Form eines Betriebssystem-Images zur Verfügung. Die Software enthält unter anderem Neurale Netz-Modelle, die zur Erkennung von Objekten, Gesichtern und Gesichtsausdrücken dienen. Außerdem ist die Unterscheidung zwischen Hunden, Katzen und Menschen möglich. Fortgeschrittene Anwender können auch eigene Modelle entwickeln und die KI-Software "trainieren", um andere Dinge zu erkennen.
Als Nutzungsszenarien sieht Google unter anderem den Bau einer automatisch öffnenden Hunde- oder Katzenklappe, die nur dann öffnet, wenn sich das eigene Haustier nähert. Grundsätzlich sind der Verwendung keine Grenzen gesetzt, wobei natürlich auch eine Erweiterung möglich ist. Ob und wann das AIY Vision Kit auch in Deutschland vertrieben werden soll, ist bisher noch unklar.
Googles AIY Vision Kit wird in einer Pappbox untergebracht
Das Paket enthält unter anderem ein mit dem Intel Movidius MA2450 Vision-Processing-Unit ausgerüstetes sogenanntes VisionBonnet Accessory-Board, einen mit einer RGB-LED versehenen Taster, einen kleinen Lautsprecher, einen Macro-Linsen-Kit, ein kleines Stativ sowie eine Papp-Box, die das Gesamtpaket zusammenhält. Hinzu kommen auch noch einige kleinere Bauteile wie etwa Stützen und Spacer.
Zur Verwendung des AIY Vision Kits benötigt der Nutzer allerdings auch noch einige eigene Hardware, ohne die das Ganze nicht funktionieren kann. Es ist so konzipiert, dass das VisionBonnet Accessory-Board auf einem Raspberry Pi Zero W angebracht werden kann. Als Kamera soll eine Raspberry Pi Camera 2 dienen, die zur Aufnahme der eigentlichen Bilder dient, welche dann von dem kleinen Rechner verarbeitet werden sollen. Außerdem wird eine SD-Karte mit mindestens vier Gigabyte Speicher benötigt.
Google zufolge ist der Zusammenbau aller Teile innerhalb von rund einer Stunde erledigt. Das Unternehmen stellt zudem auch noch ein Software-Kit in Form eines Betriebssystem-Images zur Verfügung. Die Software enthält unter anderem Neurale Netz-Modelle, die zur Erkennung von Objekten, Gesichtern und Gesichtsausdrücken dienen. Außerdem ist die Unterscheidung zwischen Hunden, Katzen und Menschen möglich. Fortgeschrittene Anwender können auch eigene Modelle entwickeln und die KI-Software "trainieren", um andere Dinge zu erkennen.
Als Nutzungsszenarien sieht Google unter anderem den Bau einer automatisch öffnenden Hunde- oder Katzenklappe, die nur dann öffnet, wenn sich das eigene Haustier nähert. Grundsätzlich sind der Verwendung keine Grenzen gesetzt, wobei natürlich auch eine Erweiterung möglich ist. Ob und wann das AIY Vision Kit auch in Deutschland vertrieben werden soll, ist bisher noch unklar.
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