Google: Keine Fusion von Android und Chrome OS
Seit dem Abgang von Andy Rubin als Android-Chef gibt es zahlreiche Spekulationen, dass Google planen soll, seine Betriebssysteme Android und Chrome OS zusammenzulegen. Eric Schmidt dementierte das nun.
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, sagte Schmidt, langjähriger CEO von Google und mittlerweile Aufsichtsratschef des Unternehmens aus Mountain View, dass die beiden Betriebssysteme "noch lange" getrennt und unabhängig voneinander existieren würden, da sie "zwei unterschiedliche Probleme ansprechen bzw. lösen."
Schmidt sagte das auf der "Big Tent Activate Summit"-Konferenz in Indien. Allerdings merkte er zusätzlich an, dass Chrome OS und Android künftig auch immer mehr "Gemeinsamkeiten" haben werden. Vor etwas mehr als zwei Jahren hatte Eric Schmidt auf dem Mobile World Congress noch gemeint, dass eine komplette Zusammenlegung der Systeme unvermeidlich sei.
Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt
Damals sagte der Google-Manager, dass eine Verschmelzung definitiv kommen werde, man einen derartigen Schritt aber nicht erzwingen oder überstürzen sondern in aller Ruhe vorbereiten will.
Die Berichte über eine mögliche Zusammenlegung haben vor kurzem viel Auftritt bekommen, nachdem der Android-Miterfinder und -Chef Andy Rubin als Chef des Smartphone- und Tablet-Betriebssystems zurückgetreten ist. Als Nachfolger wurde Sundar Pichai genannt, dieser war bis zu diesem Zeitpunkt für den Google-Browser Chrome hauptverantwortlich. Zudem hat Google jüngst in seinem Hauptquartier eine verchromte Android-Figur enthüllt, auch das hat zu diesen jüngsten Spekulationen beigetragen.
Schmidt dementierte auf der Konferenz in Indien auch ein weiteres Gerücht, nämlich jenes, dass er (nach dem Verkauf von 42 Prozent seiner Anteile) derzeit seinen Abgang bei Google vorbereite. Das bezeichnete er als "komplett falsch", Google sei sein "Zuhause", so Schmidt.
Schmidt sagte das auf der "Big Tent Activate Summit"-Konferenz in Indien. Allerdings merkte er zusätzlich an, dass Chrome OS und Android künftig auch immer mehr "Gemeinsamkeiten" haben werden. Vor etwas mehr als zwei Jahren hatte Eric Schmidt auf dem Mobile World Congress noch gemeint, dass eine komplette Zusammenlegung der Systeme unvermeidlich sei.
Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt
Damals sagte der Google-Manager, dass eine Verschmelzung definitiv kommen werde, man einen derartigen Schritt aber nicht erzwingen oder überstürzen sondern in aller Ruhe vorbereiten will.
Die Berichte über eine mögliche Zusammenlegung haben vor kurzem viel Auftritt bekommen, nachdem der Android-Miterfinder und -Chef Andy Rubin als Chef des Smartphone- und Tablet-Betriebssystems zurückgetreten ist. Als Nachfolger wurde Sundar Pichai genannt, dieser war bis zu diesem Zeitpunkt für den Google-Browser Chrome hauptverantwortlich. Zudem hat Google jüngst in seinem Hauptquartier eine verchromte Android-Figur enthüllt, auch das hat zu diesen jüngsten Spekulationen beigetragen.
Schmidt dementierte auf der Konferenz in Indien auch ein weiteres Gerücht, nämlich jenes, dass er (nach dem Verkauf von 42 Prozent seiner Anteile) derzeit seinen Abgang bei Google vorbereite. Das bezeichnete er als "komplett falsch", Google sei sein "Zuhause", so Schmidt.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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