Vorwürfe: Microsoft soll Behörden bestochen haben
Die US-Bundesbehörden untersuchen Microsofts Beziehungen zu dubiosen Geschäftspartnern, die Beamte ausländischer Regierungen bestochen haben sollen, um Lieferverträge für Softwareprodukte abzuschließen. Dies berichtet das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf informierte Quellen.
Den Angaben zufolge prüfen Anwälte des US-Justizministeriums und der Börsenaufsicht SEC die Vorwürfe, laut denen ein ehemaliger Repräsentant von Microsoft in China Bestechungsgelder gezahlt haben soll. Außerdem wird die Rolle des Unternehmens in Geschäftsbeziehungen zu bestimmten Wiederverkäufern und Beratern in Rumänien und Italien untersucht.
Noch stecken die Ermittlungen in der Vorbereitungsphase und es gibt keine offiziellen Anschuldigungen gegenüber Microsoft oder seinen Geschäftspartnern, so dass der weitere Verlauf noch vollkommen offen ist. Microsoft signalisierte seinerseits volle Kooperationsbereitschaft und erklärte lediglich, dass man wie jedes andere große Unternehmen dieser Welt hin und wieder mit entsprechenden Anschuldigungen wegen möglichen Fehlverhaltens von Mitarbeitern oder Geschäftspartnern konfrontiert werde.
Tatsächlich hat Microsoft den angeblichen Bestechungsfall bereits vor einiger Zeit intern untersucht. Die Vorwürfe stammen von einem anonymen Informanten, der entsprechende Hinweise an die US-Ermittlungsbehörden weitergab. Microsoft selbst beendete 2010 eine zehnmonatige interne Untersuchung, die von einer externen Kanzlei durchgeführt wurde und keine Belege für illegales Verhalten zu Tage brachte.
Den Quellen der Zeitung zufolge hat ein Manager von Microsofts chinesischer Niederlassung den Tippgeber angewiesen, Bestechungsgelder an chinesische Behördenmitarbeiter zu zahlen, um so den Abschluss von Software-Kaufverträgen zu erzielen. Der Tippgeber war bis 2008 bei Microsoft in China tätig und hatte während seiner Tätigkeit unter anderem Auseinandersetzungen mit dem Unternehmen, bei denen es um arbeitsrechtliche Fragen ging.
Darüber hinaus werden auch Korruptionsvorwürfe aus Rumänien untersucht, wo ebenfalls illegale Gelder geflossen sein sollen, um den Verkauf von Microsoft-Software an das dortige Kommunikationsministerium zu fördern. Das Ministerium wies die Behauptungen jedoch zurück und erklärte, dass man keine geheimen Geschäftsabsprachen mit Microsoft oder seine Partnern getroffen habe.
In Italien geht es um Vorwürfe, laut denen die dortige Microsoft-Niederlassung externe Berater genutzt haben soll, um Behördenmitarbeitern, die für den Einkauf von Software zuständig sind, Geschenke und Reisen zukommen zu lassen. Auch hier ging es angeblich um den Verkauf von Lizenzverträgen.
Noch stecken die Ermittlungen in der Vorbereitungsphase und es gibt keine offiziellen Anschuldigungen gegenüber Microsoft oder seinen Geschäftspartnern, so dass der weitere Verlauf noch vollkommen offen ist. Microsoft signalisierte seinerseits volle Kooperationsbereitschaft und erklärte lediglich, dass man wie jedes andere große Unternehmen dieser Welt hin und wieder mit entsprechenden Anschuldigungen wegen möglichen Fehlverhaltens von Mitarbeitern oder Geschäftspartnern konfrontiert werde.
Tatsächlich hat Microsoft den angeblichen Bestechungsfall bereits vor einiger Zeit intern untersucht. Die Vorwürfe stammen von einem anonymen Informanten, der entsprechende Hinweise an die US-Ermittlungsbehörden weitergab. Microsoft selbst beendete 2010 eine zehnmonatige interne Untersuchung, die von einer externen Kanzlei durchgeführt wurde und keine Belege für illegales Verhalten zu Tage brachte.
Den Quellen der Zeitung zufolge hat ein Manager von Microsofts chinesischer Niederlassung den Tippgeber angewiesen, Bestechungsgelder an chinesische Behördenmitarbeiter zu zahlen, um so den Abschluss von Software-Kaufverträgen zu erzielen. Der Tippgeber war bis 2008 bei Microsoft in China tätig und hatte während seiner Tätigkeit unter anderem Auseinandersetzungen mit dem Unternehmen, bei denen es um arbeitsrechtliche Fragen ging.
Darüber hinaus werden auch Korruptionsvorwürfe aus Rumänien untersucht, wo ebenfalls illegale Gelder geflossen sein sollen, um den Verkauf von Microsoft-Software an das dortige Kommunikationsministerium zu fördern. Das Ministerium wies die Behauptungen jedoch zurück und erklärte, dass man keine geheimen Geschäftsabsprachen mit Microsoft oder seine Partnern getroffen habe.
In Italien geht es um Vorwürfe, laut denen die dortige Microsoft-Niederlassung externe Berater genutzt haben soll, um Behördenmitarbeitern, die für den Einkauf von Software zuständig sind, Geschenke und Reisen zukommen zu lassen. Auch hier ging es angeblich um den Verkauf von Lizenzverträgen.
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