Microsoft: Keine Bestechung für Windows statt Linux
Verschiedene Medien hatten zuvor berichtet, Microsoft habe das Geld einem für die Regierung tätigen Unternehmen im Rahmen eines gemeinsamen Marketingprogramms angeboten. Damit wollte man den Partner angeblich davon überzeugen, statt Linux doch lieber Windows auf tausenden Schüler-Laptops einzusetzen.
Man habe zwar gemeinsam ein Marketingprogramm entworfen, um damit Empfehlungen zur Verwendung von Technologie im Bildungsbereich zu dokumentieren, die dabei entstandenen Pläne seien aber nie umgesetzt worden, so Microsoft. Es sei klar geworden, dass einer der gemeinsamen Kunden ein Linux-Betriebssystem wünschte.
Dadurch sei das Marketingabkommen hinfällig geworden, weshalb es auch nie zur Ausführung oder zum Fließen von Geldern kam, hieß es weiter. Linux wird von mehreren afrikanischen Ländern anstelle von Windows auf Tausenden Rechnern eingesetzt. Microsoft hat nach eigenen Angaben aber dennoch gute Beziehungen zu den jeweiligen Regierungen.
Ein Vertreter des Softwarekonzerns betonte, dass jeder Kunde selbst entscheiden könne, welche Software seinen Ansprüchen am besten entsprechen kann. Dabei müssten die Gesamtkosten von Anschaffung und Betrieb eines PCs ebenso berücksichtigt werden, wie die Vorteile einer großen Vielfalt verfügbarer Software und eine leichte Wartung.
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