Frühjahrsputz: Google stellt seinen RSS-Reader ein
Der Suchmaschinenriese Google mistet wieder einmal aus und schickt einige Dienste in den Ruhestand. Dieses Mal ist der Aufschrei aber besonders groß, da es den beliebten Google Reader trifft. Dieser wird ab 1. Juli 2013 nicht mehr verfügbar sein.
In einem 'Blog-Eintrag' hat das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View den für viele alles andere als erfreulichen Schritt bekannt gegeben. Als Begründung gab Google an, dass der Reader zwar eine loyale Gefolgschaft habe, in den vergangenen Jahren sei die Nutzung des 2005 eingeführten Dienstes aber gefallen, heißt es.
Bis 1. Juli kann man den Reader noch nutzen, sollte sich aber in der Zwischenzeit nach einer Alternative umsehen: Nutzer und Entwickler, die auf einen Ersatz-Service umsteigen wollen, können ihre Daten (samt Abonnements) per 'Google Takeout' exportieren und sichern.
Google Reader: Ab 1. Juli 2013 nicht mehr verfügbar
Das Aus für den Reader hat übrigens auch zur Folge, dass so manche Apps für RSS sich etwas überlegen müssen, da viele von ihnen auf die Reader-API zugreifen. Die meisten bekannten Dienste, darunter Feedly, Newsblur und Flipboard, beteuern allerdings, dass sie keine unlösbaren Probleme durch die Abschaltung des Google Readers auf sich zukommen sehen.
Der Reader ist zwar das prominenteste "Opfer" des Frühjahrsputzes, aber nicht das einzige: So wird das Google Cloud Connect-Plugin, mit dem man Office-Dokumente automatisch auf Google Drive sichern kann, mit Ende April dicht gemacht. Am 1. Juni endet Building Maker für Google Earth, bereits ab Ende nächster Woche wird der Support von Google Voice App für Blackberry eingestellt.
Außerdem endet (sofort) die Unterstützung von Snapseed Desktop (Windows und Mac). Mit 16. September wird die Search API für Shopping eingestellt, CalDAV-API steht ab demselben Tag nur noch für einige Entwickler ("whitelisted") zur Verfügung, Mitte September enden schließlich auch der GUI Builder sowie fünf UiApp-Widgets.
Bis 1. Juli kann man den Reader noch nutzen, sollte sich aber in der Zwischenzeit nach einer Alternative umsehen: Nutzer und Entwickler, die auf einen Ersatz-Service umsteigen wollen, können ihre Daten (samt Abonnements) per 'Google Takeout' exportieren und sichern.
Google Reader: Ab 1. Juli 2013 nicht mehr verfügbar
Das Aus für den Reader hat übrigens auch zur Folge, dass so manche Apps für RSS sich etwas überlegen müssen, da viele von ihnen auf die Reader-API zugreifen. Die meisten bekannten Dienste, darunter Feedly, Newsblur und Flipboard, beteuern allerdings, dass sie keine unlösbaren Probleme durch die Abschaltung des Google Readers auf sich zukommen sehen.
Der Reader ist zwar das prominenteste "Opfer" des Frühjahrsputzes, aber nicht das einzige: So wird das Google Cloud Connect-Plugin, mit dem man Office-Dokumente automatisch auf Google Drive sichern kann, mit Ende April dicht gemacht. Am 1. Juni endet Building Maker für Google Earth, bereits ab Ende nächster Woche wird der Support von Google Voice App für Blackberry eingestellt.
Außerdem endet (sofort) die Unterstützung von Snapseed Desktop (Windows und Mac). Mit 16. September wird die Search API für Shopping eingestellt, CalDAV-API steht ab demselben Tag nur noch für einige Entwickler ("whitelisted") zur Verfügung, Mitte September enden schließlich auch der GUI Builder sowie fünf UiApp-Widgets.
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