Google-Werbung ist für eBay ein Verlustgeschäft
Die bekannte Google-Werbung scheint sich für Unternehmen mit großen Markennamen kaum auszuzahlen. Zu diesem Ergebnis kam der Handelskonzern eBay nach einer eingehenden Überprüfung seiner Werbemaßnahmen.
Die eBay Research Labs hatten dafür in einigen Regionen die Werbeanzeigen für Angebote auf der eigenen Handelsplattform bei Google abgeschaltet, in anderen lief die Reklame weiter. Dabei zeigte sich, dass mit der Werbung nur geringfügig mehr Transaktionen in die Wege geleitet werden konnten und die Kosten den Nutzen klar überwogen, berichtete das britische Magazin 'The Register' unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher.
In Regionen, in denen keine eBay-Werbung mehr über die Google-Werbeprogramme ausgeliefert wurden, sanken die Umsätze über die Plattform kaum. Zwar konnten mit den Anzeigen durchaus einige Anwender zu Käufen animiert werden, die zuvor noch nicht bei eBay aktiv waren. Bei Nutzern, die in den zurückliegenden zwölf Monaten bereits mindestens drei Einkäufe getätigt hatten, zeigte die Werbung aber kaum einen Effekt. Hier konnte das Unternehmen pro Dollar, der für Anzeigenschaltungen ausgegeben wurde, nur 25 Cent mehr Umsatz generieren.
Die Marktforscher eBays gehen davon aus, dass auch andere große Anbieter einen ähnlichen Effekt feststellen könnten - darunter beispielsweise der Konkurrent Amazon. Denn beide Firmen sind meist auch ohne separate Anzeigen meist recht weit oben in den Ergebnislisten platziert. Und die Nutzer greifen in diesem Fall ohnehin lieber auf den Link zurück, der keine Werbung darstellt.
Google selbst will diese Ergebnisse natürlich nicht bestätigen und führt statt dessen eigene Untersuchungen an, nach denen die Suchmaschinenwerbung den Anzeigenkunden im Schnitt sehr gute Ergebnisse bringt. Das, so räumten die eBay-Marktforscher ein, könne durchaus sein, wenn man weniger bekannte Marken ins Spiel bringt. Denn diese müssten durchaus etwas investieren, um sich ins Bewusstsein der Nutzer zu bringen, während ein Unternehmen wie eBay ohnehin bei vielen bekannt ist und als Anlaufstelle bei der Suche nach Produkten dient.
In Regionen, in denen keine eBay-Werbung mehr über die Google-Werbeprogramme ausgeliefert wurden, sanken die Umsätze über die Plattform kaum. Zwar konnten mit den Anzeigen durchaus einige Anwender zu Käufen animiert werden, die zuvor noch nicht bei eBay aktiv waren. Bei Nutzern, die in den zurückliegenden zwölf Monaten bereits mindestens drei Einkäufe getätigt hatten, zeigte die Werbung aber kaum einen Effekt. Hier konnte das Unternehmen pro Dollar, der für Anzeigenschaltungen ausgegeben wurde, nur 25 Cent mehr Umsatz generieren.
Die Marktforscher eBays gehen davon aus, dass auch andere große Anbieter einen ähnlichen Effekt feststellen könnten - darunter beispielsweise der Konkurrent Amazon. Denn beide Firmen sind meist auch ohne separate Anzeigen meist recht weit oben in den Ergebnislisten platziert. Und die Nutzer greifen in diesem Fall ohnehin lieber auf den Link zurück, der keine Werbung darstellt.
Google selbst will diese Ergebnisse natürlich nicht bestätigen und führt statt dessen eigene Untersuchungen an, nach denen die Suchmaschinenwerbung den Anzeigenkunden im Schnitt sehr gute Ergebnisse bringt. Das, so räumten die eBay-Marktforscher ein, könne durchaus sein, wenn man weniger bekannte Marken ins Spiel bringt. Denn diese müssten durchaus etwas investieren, um sich ins Bewusstsein der Nutzer zu bringen, während ein Unternehmen wie eBay ohnehin bei vielen bekannt ist und als Anlaufstelle bei der Suche nach Produkten dient.
Thema:
eBays Aktienkurs
Beliebte eBay-Downloads
Videos zum Thema eBay
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- iOS 26.5.2 ist da: Apple startet wichtiges Sicherheits-Update für iPhones
- Sony schmeißt gut 140 Spiele aus dem PlayStation Store - Spieler feiern
- Trackpads sind öde, KI die Zukunft: Synaptics wird von ON Semi gekauft
- Meta von KI abgeklemmt: Google beschränkt Zuckerbergs Gemini-Zugriff
- Kein Geld für richtige PCs? Jetzt gibt es Kapsel-Modelle im Mini-Format
- KI-Game-Guides fluten Amazon - Grausige Fehler schon auf dem Cover
- Angebliche RAM-Preisabsprachen: Kunden verklagen Samsung & Co.
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen