Macs & Java: Apple und weitere Firmen gehackt
Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass Hacker das soziale Netzwerk Facebook mit Hilfe einer "ausgeklügelten Attacke" angegriffen haben, nun sollen die gleichen Hacker auch gegen Apple auf diese Weise vorgegangen sein.
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, stand sowohl im Fall Facebook als auch nun bei Apple eine für Sicherheitsexperten "alte Bekannte" im Vordergrund: die Java-Lücke. Denn auch bei Apple wurden Mitarbeiter-Rechner mit Schadsoftware infiziert, die sie sich bei einer manipulierten Seite eingefangen haben.
Die kompromittierte Webseite richtete sich an iPhone-Entwickler, Ziel war aber wohl nicht Apple alleine, die Hacker dürften "gefischt" und versucht haben, wo es geht an Firmeninformationen zu gelangen. Apple teilte auch mit, dass die gefundene Malware auch gegen "andere Unternehmen" eingesetzt worden ist.
Siehe auch: 'Ausgeklügelte' Facebook-Attacke per Java-Lücke
Abgesehen vom Angriff auf Facebook ist ein Hack auf den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt, dabei gelang es den Übeltätern, etwa 250.000 Nutzer-Datensätze zu erbeuten. Laut Reuters-Informationen seien "Hunderte Firmen" betroffen, darunter auch Rüstungsunternehmen.
Derzeit sind die Untersuchungen noch im vollen Gange, es ist derzeit nicht klar, wann die Angriffe begonnen haben, ob bereits alle infizierten Maschinen identifiziert und welche Informationen aus den jeweiligen Systemen entwendet worden sind. Der kleinste Gemeinsame Nenner ist aber, dass Macs im Mittelpunkt der Attacke stehen.
Auch über die Urheber dieses breit angelegten Angriffs wird derzeit gerätselt. Der erste Verdacht fiel auf China, Beweise gibt es dafür aber keine. Ein von Reuters befragter Insider dazu: "Das ist eine neue Art von Kampagne. Es ist nicht so wie bei anderen (Angriffen), über die man liest, wo man sofort sagen kann, dass es China ist."
Dass Apple bzw. Mac-Rechner anvisiert worden sind, hängt auch mit der gestiegenen Popularität von Mac OS X zusammen. "Das ist der erste wirklich große Angriff auf Macs", so die Reuters-Quelle. Für den bekannten Mac-Sicherheitsexperten Charlie Miller ist das keine allzu große Überraschung: "Das einzige, was sie (Macs) bisher sicher gemacht hat, war der Umstand, dass sich niemand die Mühe gemacht hat, sie anzugreifen."
Apple selbst hat den Angriff bestätigt: Man habe "eine kleine Anzahl an infizierten Systemen" gefunden und habe diese auch gleich isoliert. Derzeit habe man auch keine Beweise vorliegen, dass Daten entwendet worden sind. Das kalifornische Unternehmen hat mittlerweile ein 'Sicherheitsupdate' veröffentlicht, das die Lücke schließt und etwaige Malware entfernt.
Die kompromittierte Webseite richtete sich an iPhone-Entwickler, Ziel war aber wohl nicht Apple alleine, die Hacker dürften "gefischt" und versucht haben, wo es geht an Firmeninformationen zu gelangen. Apple teilte auch mit, dass die gefundene Malware auch gegen "andere Unternehmen" eingesetzt worden ist.
Siehe auch: 'Ausgeklügelte' Facebook-Attacke per Java-Lücke
Abgesehen vom Angriff auf Facebook ist ein Hack auf den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt, dabei gelang es den Übeltätern, etwa 250.000 Nutzer-Datensätze zu erbeuten. Laut Reuters-Informationen seien "Hunderte Firmen" betroffen, darunter auch Rüstungsunternehmen.
Derzeit sind die Untersuchungen noch im vollen Gange, es ist derzeit nicht klar, wann die Angriffe begonnen haben, ob bereits alle infizierten Maschinen identifiziert und welche Informationen aus den jeweiligen Systemen entwendet worden sind. Der kleinste Gemeinsame Nenner ist aber, dass Macs im Mittelpunkt der Attacke stehen.
Auch über die Urheber dieses breit angelegten Angriffs wird derzeit gerätselt. Der erste Verdacht fiel auf China, Beweise gibt es dafür aber keine. Ein von Reuters befragter Insider dazu: "Das ist eine neue Art von Kampagne. Es ist nicht so wie bei anderen (Angriffen), über die man liest, wo man sofort sagen kann, dass es China ist."
Dass Apple bzw. Mac-Rechner anvisiert worden sind, hängt auch mit der gestiegenen Popularität von Mac OS X zusammen. "Das ist der erste wirklich große Angriff auf Macs", so die Reuters-Quelle. Für den bekannten Mac-Sicherheitsexperten Charlie Miller ist das keine allzu große Überraschung: "Das einzige, was sie (Macs) bisher sicher gemacht hat, war der Umstand, dass sich niemand die Mühe gemacht hat, sie anzugreifen."
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