Schmidt: Android hat Smartphone-Krieg gewonnen
Eric Schmidt, der Aufsichtsratschef des Suchmaschinenkonzerns Google, sieht den Kampf um die Vorherrschaft auf dem Markt für Smartphone-Betriebssysteme als entschieden an - und sein eigenes Unternehmen als Sieger.
Das Ringen um Marktanteile erinnere seiner Ansicht nach an die Auseinandersetzung zwischen Microsoft und Apple vor 20 Jahren, nur dass Google heute an Stelle des Redmonder Konzerns steht. "Und wir gewinnen diesen Krieg, das steht inzwischen fest", so Schmidt in einem Interview mit der US-Nachrichtenagentur 'Bloomberg'.
Angesichts der letzten Daten von Marktforschern verwundert diese Selbstsicherheit nicht. Laut der IDC hatte Android im dritten Quartal einen Weltmarktanteil von rund 75 Prozent, während iOS bei 14,9 Prozent lag. Ein Jahr zuvor lag das Verhältnis erst bei 57,5 zu 13,8 Prozent.
Und der Vergleich zu dem Kampf um die Vorherrschaft auf dem Desktop wird noch in einem weiteren Aspekt greifbar: Wie damals schon Microsoft setzt heute Google auf die Strategie, sein Betriebssystem an möglichst viele Hardware-Hersteller abzugeben, während Apple es ausschließlich auf den eigenen Geräten einsetzt.
Allerdings sind die Vorzeichen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der beiden verschiedenen Konzepte heute komplett umgedreht. Vor 20 Jahren wurde Microsoft mit seinem Betriebssystem zu einem sehr reichen Konzern, während Apple immer tiefer in finanzielle Probleme geriet.
Google hingegen verdient mit Android faktisch nichts und muss die Entwicklung des Betriebssystem mit den Einnahmen aus seiner Suchmaschine finanzieren. Und auch bei den Geräteherstellern gibt es nur wenige, die profitabel Smartphones anbieten können. Bis vor kurzem verzeichnete nur Samsung Gewinne in dem Bereich und erst in der letzten Zeit schafften es auch andere wie etwa HTC zumindest kleine Überschüsse zu erzielen. Apple hingegen zieht weit mehr als zwei Drittel aller Gewinne, die im Smartphone-Markt gemacht werden, auf sich und wurde so zum wertvollsten Unternehmen dieser Tage.
Angesichts der letzten Daten von Marktforschern verwundert diese Selbstsicherheit nicht. Laut der IDC hatte Android im dritten Quartal einen Weltmarktanteil von rund 75 Prozent, während iOS bei 14,9 Prozent lag. Ein Jahr zuvor lag das Verhältnis erst bei 57,5 zu 13,8 Prozent.
Und der Vergleich zu dem Kampf um die Vorherrschaft auf dem Desktop wird noch in einem weiteren Aspekt greifbar: Wie damals schon Microsoft setzt heute Google auf die Strategie, sein Betriebssystem an möglichst viele Hardware-Hersteller abzugeben, während Apple es ausschließlich auf den eigenen Geräten einsetzt.
Allerdings sind die Vorzeichen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der beiden verschiedenen Konzepte heute komplett umgedreht. Vor 20 Jahren wurde Microsoft mit seinem Betriebssystem zu einem sehr reichen Konzern, während Apple immer tiefer in finanzielle Probleme geriet.
Google hingegen verdient mit Android faktisch nichts und muss die Entwicklung des Betriebssystem mit den Einnahmen aus seiner Suchmaschine finanzieren. Und auch bei den Geräteherstellern gibt es nur wenige, die profitabel Smartphones anbieten können. Bis vor kurzem verzeichnete nur Samsung Gewinne in dem Bereich und erst in der letzten Zeit schafften es auch andere wie etwa HTC zumindest kleine Überschüsse zu erzielen. Apple hingegen zieht weit mehr als zwei Drittel aller Gewinne, die im Smartphone-Markt gemacht werden, auf sich und wurde so zum wertvollsten Unternehmen dieser Tage.
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