Eric Schmidt bezeichnet Carrier IQ als 'Keylogger'
Eric Schmidt, ehemaliger Chief Executive Officer und derzeitiges Mitglied des Verwaltungsrats von Google, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Software Carrier IQ: Diese sei laut Schmidt ein "nicht akzeptabler Keylogger".
Schmidt sagte bei einem Vortrag über Internet-Freiheit in Den Haag, dass das kalifornische Unternehmen Carrier IQ das Android-Betriebssystem gezielt ausnützen würde: "Android ist eine offene Plattform, was bedeutet, dass Leute Software dafür herstellen können, die für andere nicht gut ist", so Schmidt.
Gleichzeitig betonte Schmidt, dass die offene Natur des mobilen Google-Betriebssystems verhindere, dass sein Unternehmen irgendwas machen hätte können, um Carrier IQ daran zu hindern, an Informationen von Android-Nutzern heranzukommen. Das berichtet die britische Tageszeitung 'The Telegraph' und die Nachrichtenagentur 'Reuters'. Eric Schmidt betonte explizit, dass Google in keiner Weise mit Carrier IQ zusammenarbeite. Er ging sogar so weit, das Programm des Unternehmens als "nicht akzeptablen Keylogger" zu bezeichnen.
Der Carrier-IQ-Skandal ist vor etwa zwei Wochen ins Rollen gekommen als Android-Hacker und 'xda-developers'-Forum-Mitglied Trevor Eckhart per Zufall die versteckt operierende Software entdeckt hat und seinen Fund in einem Video veröffentlicht hat.
Die Schnüffelsoftware, die vom Nutzer selbst nicht vom Smartphone entfernt werden kann, steckt nach Angaben von Carrier IQ in rund 140 Millionen Handys weltweit. Für den Einsatz des Programms sind aber offenbar nicht die Handy-Hersteller selbst verantwortlich, Carrier IQ wird von (US-)Mobilfunkanbietern angeblich zur "Qualitätskontrolle und -verbesserung" eingesetzt.
Etliche Hersteller und Mobilfunkanbieter haben den Einsatz von Carrier IQ geleugnet, darunter O2, Vodafone und Verizon. Bestätigt wurde sie dagegen beim US-Anbieter AT&T sowie der US-amerikanischen T-Mobile-Tochter.
Gleichzeitig betonte Schmidt, dass die offene Natur des mobilen Google-Betriebssystems verhindere, dass sein Unternehmen irgendwas machen hätte können, um Carrier IQ daran zu hindern, an Informationen von Android-Nutzern heranzukommen. Das berichtet die britische Tageszeitung 'The Telegraph' und die Nachrichtenagentur 'Reuters'. Eric Schmidt betonte explizit, dass Google in keiner Weise mit Carrier IQ zusammenarbeite. Er ging sogar so weit, das Programm des Unternehmens als "nicht akzeptablen Keylogger" zu bezeichnen.
Der Carrier-IQ-Skandal ist vor etwa zwei Wochen ins Rollen gekommen als Android-Hacker und 'xda-developers'-Forum-Mitglied Trevor Eckhart per Zufall die versteckt operierende Software entdeckt hat und seinen Fund in einem Video veröffentlicht hat.
Die Schnüffelsoftware, die vom Nutzer selbst nicht vom Smartphone entfernt werden kann, steckt nach Angaben von Carrier IQ in rund 140 Millionen Handys weltweit. Für den Einsatz des Programms sind aber offenbar nicht die Handy-Hersteller selbst verantwortlich, Carrier IQ wird von (US-)Mobilfunkanbietern angeblich zur "Qualitätskontrolle und -verbesserung" eingesetzt.
Etliche Hersteller und Mobilfunkanbieter haben den Einsatz von Carrier IQ geleugnet, darunter O2, Vodafone und Verizon. Bestätigt wurde sie dagegen beim US-Anbieter AT&T sowie der US-amerikanischen T-Mobile-Tochter.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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