3D-Drucker druckt mit Papier und in Echtfarben
Das Unternehmen Mcor Technologies hat einen neuen 3D-Drucker angekündigt, der über die bisher umfassendsten Farboptionen verfügen soll. Der Mcor Iris kann Objekte mit mehr als eine Million Farbnuancen drucken, so der Hersteller.
Eine solche originalgetreue Farbwiedergabe ist für viele Unternehmen in der Produktion, Bildung, Architektur und Gesundheitsversorgung, welche Produkt-Prototypen, architektonische Studien, dreidimensionale Karten und medizinische Modelle benötigen, von großer Bedeutung. Während die meisten Farb-3D-Drucker allerdings nur eine Handvoll Farben mit ausgeben können, soll das neue System unterschiedliche Farbtöne gleichzeitig aus einer größeren Palette herausbringen.
Um die hohe Farbgenauigkeit zu erreichen, setzt man bei Mcor als Basismaterial Papier in Verbindung mit Tinte zum Drucken ein. Im Gegensatz zu anderen Modellen, die Gips verwenden, wird der Farbstoff so nicht wesentlich verändert. Außerdem lässt es sich leichter mit der Farbe mischen als die Alternative Kunststoff.
Ausgangsmaterial für den Druck eines Gegenstandes ist bei den Mcor-Systemen ein normaler Stapel Kopierpapier. Anders als bei anderen 3D-Druckern wird das fertige Modell nicht Schicht für Schicht auf eine Grundplatte gedruckt. Statt dessen werden die einzelnen Papierschichten mit einem wasserbasierten Leim verklebt und das gewünschte Objekt mit einem Karbon-Messer ausgeschnitten. Dieses Verfahren soll so deutlich schneller, billiger und auch umweltschonender sein.
Aus einem Stoß normalem Kopierpapier im A4-Format lassen sich so Modelle mit einer maximalen Größe von 256 x 169 x 150 Millimetern schneiden, teilte der Hersteller mit. Die Auflösung der Farbgebung erreicht dabei je nach Position und Richtung am Modell 5.760 x 1.440 x 508 dpi. Im Gegensatz zu preiswerten 3D-Druckern für Bastler ist das Gerät mit 11.300 Euro noch vergleichsweise teuer. Allerdings handelt es sich hier um ein Preismodell für den Businessmarkt, in dem beispielsweise auch Support über drei Jahre enthalten ist.
Um die hohe Farbgenauigkeit zu erreichen, setzt man bei Mcor als Basismaterial Papier in Verbindung mit Tinte zum Drucken ein. Im Gegensatz zu anderen Modellen, die Gips verwenden, wird der Farbstoff so nicht wesentlich verändert. Außerdem lässt es sich leichter mit der Farbe mischen als die Alternative Kunststoff.
Ausgangsmaterial für den Druck eines Gegenstandes ist bei den Mcor-Systemen ein normaler Stapel Kopierpapier. Anders als bei anderen 3D-Druckern wird das fertige Modell nicht Schicht für Schicht auf eine Grundplatte gedruckt. Statt dessen werden die einzelnen Papierschichten mit einem wasserbasierten Leim verklebt und das gewünschte Objekt mit einem Karbon-Messer ausgeschnitten. Dieses Verfahren soll so deutlich schneller, billiger und auch umweltschonender sein.
Aus einem Stoß normalem Kopierpapier im A4-Format lassen sich so Modelle mit einer maximalen Größe von 256 x 169 x 150 Millimetern schneiden, teilte der Hersteller mit. Die Auflösung der Farbgebung erreicht dabei je nach Position und Richtung am Modell 5.760 x 1.440 x 508 dpi. Im Gegensatz zu preiswerten 3D-Druckern für Bastler ist das Gerät mit 11.300 Euro noch vergleichsweise teuer. Allerdings handelt es sich hier um ein Preismodell für den Businessmarkt, in dem beispielsweise auch Support über drei Jahre enthalten ist.
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Christian Kahle
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