Next Unit of Computing:
Intel zeigt Mac Mini-Klon
Der Chiphersteller Intel hat Prototypen eines neuen Referenz-Designs für Desktop-PCs an verschiedene Tester geschickt. Das Unternehmen nennt das neue Konzept etwasgroßspurig "Next Unit of Computing" (NUC).
Die neue Generation des klassischen Desktop-PCs, wie ihn Intel sich vorstellt, erinnert dabei stark an den Mac Mini von Apple. Es handelt sich um einen kleinen Kasten mit Kantenlängen von etwa 10 x 10 x 5 Zentimetern. Die Längsseiten sind damit nur etwa halb so lang wie bei Apples Mini-Desktop, dafür ist die NUC knapp 1,5 Zentimeter höher.
Das grundlegende Konzept liegt bei Intel durchaus schon länger in den Schubladen. Allerdings standen bis vor einiger Zeit für solche kompakten Systeme im Grunde nur Atom-Prozessoren zur Verfügung, deren Wärmeausstoß niedrig genug war. Diese konnte man durchaus im Zusammenhang mit Netbooks verkaufen, da von diesen Geräten ohnehin keine Höchstleistungen erwartet wurden. Allerdings rechnete man wohl auch bei Intel nicht wirklich damit, den Chip erfolgreich in einem Desktop-Rechner vermarkten zu können - immerhin waren die durchaus am Markt verfügbaren Atom-Nettops einiger Hersteller nicht besonders erfolgreich.
Inzwischen verfügt man aber über recht gute Erfahrungen mit den kompakten Designs der Ultrabooks und die dazu passenden Prozessoren mit ausreichend hoher Leistung, so dass man das NUC-Konzept wieder aufgegriffen hat. In dem Referenz-Design kommt laut einem Bericht von 'TechReport' jetzt eine Intel Core i3-3217U-CPU mit 1,8 Gigahertz zum Einsatz. Weiterhin stehen zwei Slots für DDR3 1333/1600 SO-DIMM-Arbeitsspeicher zur Verfügung, die vom Nutzer nach Bedarf bestückt werden können.
Während im Mac Mini ausreichend Platz für den Einsatz von Notebook-Festplatten zur Verfügung steht, bietet die NUC allerdings nur Raum für spezielle SSDs, wie sie auch in Ultrabooks zum Einsatz kommen. Die einsetzbare Speicherkapazität bleibt so relativ begrenzt - ebenso wie der preisliche Spielraum nach unten.
Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit, extern Speicherplatz hinzuzufügen. So stehen an dem Gerät beispielsweise drei USB-Ports zur Verfügung. Auch der bisher nur in Macs eingesetzte Thunderbolt-Port wird von Intel hier zum Einsatz gebracht, so dass über eine Schnittstelle sowohl Displays als auch externe Festplatten angeschlossen werden können. Für die Bildausgabe ist alternativ auch noch ein HDMI-Port vorhanden. In der vorliegenden Konfiguration wird die NUC von Intel auf einen Endhandelspreis von rund 300 Dollar geschätzt.
Das grundlegende Konzept liegt bei Intel durchaus schon länger in den Schubladen. Allerdings standen bis vor einiger Zeit für solche kompakten Systeme im Grunde nur Atom-Prozessoren zur Verfügung, deren Wärmeausstoß niedrig genug war. Diese konnte man durchaus im Zusammenhang mit Netbooks verkaufen, da von diesen Geräten ohnehin keine Höchstleistungen erwartet wurden. Allerdings rechnete man wohl auch bei Intel nicht wirklich damit, den Chip erfolgreich in einem Desktop-Rechner vermarkten zu können - immerhin waren die durchaus am Markt verfügbaren Atom-Nettops einiger Hersteller nicht besonders erfolgreich.
Inzwischen verfügt man aber über recht gute Erfahrungen mit den kompakten Designs der Ultrabooks und die dazu passenden Prozessoren mit ausreichend hoher Leistung, so dass man das NUC-Konzept wieder aufgegriffen hat. In dem Referenz-Design kommt laut einem Bericht von 'TechReport' jetzt eine Intel Core i3-3217U-CPU mit 1,8 Gigahertz zum Einsatz. Weiterhin stehen zwei Slots für DDR3 1333/1600 SO-DIMM-Arbeitsspeicher zur Verfügung, die vom Nutzer nach Bedarf bestückt werden können.
Während im Mac Mini ausreichend Platz für den Einsatz von Notebook-Festplatten zur Verfügung steht, bietet die NUC allerdings nur Raum für spezielle SSDs, wie sie auch in Ultrabooks zum Einsatz kommen. Die einsetzbare Speicherkapazität bleibt so relativ begrenzt - ebenso wie der preisliche Spielraum nach unten.
Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit, extern Speicherplatz hinzuzufügen. So stehen an dem Gerät beispielsweise drei USB-Ports zur Verfügung. Auch der bisher nur in Macs eingesetzte Thunderbolt-Port wird von Intel hier zum Einsatz gebracht, so dass über eine Schnittstelle sowohl Displays als auch externe Festplatten angeschlossen werden können. Für die Bildausgabe ist alternativ auch noch ein HDMI-Port vorhanden. In der vorliegenden Konfiguration wird die NUC von Intel auf einen Endhandelspreis von rund 300 Dollar geschätzt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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