3D-Fotoautomat liefert Mini-Statuen statt Passbilder
Das japanische Unternehmen Omote 3D will in Kürze den ersten öffentlichen Fotoautomaten starten, bei dem die Kunden nicht etwa die üblichen Passbilder, sondern kleine Statuen von sich erhalten.
Das System ist dafür mit einem 3D-Scanner und einem 3D-Drucker ausgestattet. Nach Angaben des Unternehmens kann sich der Nutzer in den Scan-Bereich stellen und wird dort aufs Detail genau erfasst. Allerdings muss man dabei für einige Zeit recht still stehen. Der gesamte Scan-Vorgang nimmt immerhin noch etwa eine viertel Stunde in Anspruch.
Anschließend wird im integrierten Rechner ein 3D-Modell der jeweiligen Person berechnet. Dieses modelliert dann ein 3D-Drucker, der auch verschiedene Farben ausgeben kann, als Modell des Kunden. Dabei ist es möglich, zwischen drei verschiedenen Größen zu wählen: 10, 15 oder 20 Zentimeter kann die eigene 3D-Kopie groß sein.
Angesichts dessen, dass solche Systeme noch weit davon entfernt sind, in Serie hergestellt und eingesetzt zu werden, sind die Preise allerdings noch recht hoch - und keineswegs mit den klassischen Passbild-Automaten vergleichbar. Für das kleinste Modell müssen immerhin 264 Dollar aufgebracht werden. Die Kosten steigen für eine doppelt so große Figur dann auf 528 Dollar. Wer allerdings das nötige Kleingeld erübrigen kann, erhält durchaus eine recht realistische 3D-Kopie von sich.
Allerdings kann man etwas geringere Preise erzielen, wenn man beispielsweise das Angebot annimmt, auch gleich Modelle vom Partner oder von der ganzen Familie mit anfertigen zu lassen. Ein weiterer Service, der bereits im Entstehungsprozess integriert ist: Vor dem Druck lassen sich auch die Farben von Kleidungsstücken oder den Haaren verändern. Omote 3D wird das System ab Ende November in einer Ausstellungshalle im japanischen Harajuku in Betrieb nehmen. Vorerst bis Ende Januar kann es dort von Interessenten genutzt werden. Damit die Wartezeiten nicht zu lang werden - etwa weil zuvor erst einmal einige andere Kunden durch den längeren Scan-Vorgang müssen, will die Firma Voranmeldungen gesondert berücksichtigen.
Anschließend wird im integrierten Rechner ein 3D-Modell der jeweiligen Person berechnet. Dieses modelliert dann ein 3D-Drucker, der auch verschiedene Farben ausgeben kann, als Modell des Kunden. Dabei ist es möglich, zwischen drei verschiedenen Größen zu wählen: 10, 15 oder 20 Zentimeter kann die eigene 3D-Kopie groß sein.
Angesichts dessen, dass solche Systeme noch weit davon entfernt sind, in Serie hergestellt und eingesetzt zu werden, sind die Preise allerdings noch recht hoch - und keineswegs mit den klassischen Passbild-Automaten vergleichbar. Für das kleinste Modell müssen immerhin 264 Dollar aufgebracht werden. Die Kosten steigen für eine doppelt so große Figur dann auf 528 Dollar. Wer allerdings das nötige Kleingeld erübrigen kann, erhält durchaus eine recht realistische 3D-Kopie von sich.
Allerdings kann man etwas geringere Preise erzielen, wenn man beispielsweise das Angebot annimmt, auch gleich Modelle vom Partner oder von der ganzen Familie mit anfertigen zu lassen. Ein weiterer Service, der bereits im Entstehungsprozess integriert ist: Vor dem Druck lassen sich auch die Farben von Kleidungsstücken oder den Haaren verändern. Omote 3D wird das System ab Ende November in einer Ausstellungshalle im japanischen Harajuku in Betrieb nehmen. Vorerst bis Ende Januar kann es dort von Interessenten genutzt werden. Damit die Wartezeiten nicht zu lang werden - etwa weil zuvor erst einmal einige andere Kunden durch den längeren Scan-Vorgang müssen, will die Firma Voranmeldungen gesondert berücksichtigen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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