HP bringt deutlich bessere brillenlose 3D-Technologie
Eine neue Technologie für die Wiedergabe von Videos mit 3D-Effekten soll deutlich bessere Ergebnisse bei Fernsehern bringen, die genutzt werden können, ohne, dass der Zuschauer eine Polarisations-Brille trägt.
Entwickelt wurde die Technik von Forschern an den Hewlett Packard (HP) Laboratories in Palo Alto. Die bisher existierenden brillenlosen 3D-Technologien sind mit einer Reihe von Nachteilen behaftet: So wird beispielsweise nicht die volle Auflösung der Aufnahme erreicht und eine gute Wahrnehmung des räumlichen Effekts erfolgt nur, wenn aus bestimmten Winkeln auf das Display geschaut wird.
Das soll sich mit der Neuentwicklung der HP-Ingenieure laut einem Bericht im Wissenschaftsmagazin 'Nature' ändern. So setzen sie beispielsweise Technologien aus der konventionellen Chip-Herstellung ein, um ein Gitter optischer Elemente in das Panel zu integrieren, die genau steuern können, in welche Richtungen das Licht eines Pixels abgegeben wird. Flüssigkristalle sorgen außerdem für die jeweils gewünschten Farbmodulationen.
Im Ergebnis erhielten die Forscher ein Display, das hochauflösende Bilder anzeigt und bei dem der 3D-Effekt aus nahezu jedem Winkel gut wahrgenommen werden kann. Ein Prototyp bietet beispielsweise 14 verschiedene Sichtbereiche, in denen die räumliche Darstellung wie gewünscht funktioniert. Diese Zahl kann nach Einschätzung der Ingenieure durch weitere Optimierungen auf 64 gesteigert werden. Dann soll es auch keine Beeinträchtigung der Ansicht mehr geben, wenn der Zuschauer im Raum herumläuft.
Da bei der Produktion entsprechender Panels im Grunde nur Prozess-Technologien zum Einsatz kommen, die in anderen Bereichen bereits hinreichend verbreitet sind, sollten entsprechende Bildschirme nicht teurer sein, als heute verfügbare Displays dieser Art, hieß es. Außerdem könne man mit der Technologie über die heutigen HD-Standards hinausgehen. Einen Haken hat die Sache aber doch: Die 3D-Inhalte müssen nicht wie bisher mit Bildern aus zwei Perspektiven vorliegen, sondern mit ebenso vielen, wie Sichtbereiche vom Panel geboten werden. Das sollte sich mit modernen Aufnahmetechnologien aber in absehbarer Zeit lösen lassen.
Das soll sich mit der Neuentwicklung der HP-Ingenieure laut einem Bericht im Wissenschaftsmagazin 'Nature' ändern. So setzen sie beispielsweise Technologien aus der konventionellen Chip-Herstellung ein, um ein Gitter optischer Elemente in das Panel zu integrieren, die genau steuern können, in welche Richtungen das Licht eines Pixels abgegeben wird. Flüssigkristalle sorgen außerdem für die jeweils gewünschten Farbmodulationen.
Im Ergebnis erhielten die Forscher ein Display, das hochauflösende Bilder anzeigt und bei dem der 3D-Effekt aus nahezu jedem Winkel gut wahrgenommen werden kann. Ein Prototyp bietet beispielsweise 14 verschiedene Sichtbereiche, in denen die räumliche Darstellung wie gewünscht funktioniert. Diese Zahl kann nach Einschätzung der Ingenieure durch weitere Optimierungen auf 64 gesteigert werden. Dann soll es auch keine Beeinträchtigung der Ansicht mehr geben, wenn der Zuschauer im Raum herumläuft.
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Christian Kahle
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