Android holt Apple bei Zahl der Apps im Store ein
Der Play Store des Suchmaschinenkonzerns Google für das Mobile-Betriebssystem Android hat hinsichtlich der Zahl an verfügbaren Apps nun den bisherigen Spitzenreiter, den AppStore von Apple, eingeholt.
Beide Plattformen bieten ihren Nutzern nun - jeweils nach Angaben der Unternehmen - rund 700.000 verschiedene Anwendungen zum Download an. Apple hatte seine Zahl bei der Vorstellung der neuen iPads bekannt gegeben. Ein Google-Sprecher erklärte hingegen gegenüber 'AllThingsD', inzwischen ebenfalls bei dieser Größenordnung angelangt zu sein.
Somit kann Apple nun im Grunde nicht mehr behaupten, über das derzeit größte App-Ökosystem zu verfügen. Man wird also abwarten müssen, welchen Marketing-Slogan sich das Unternehmen als nächstes einfallen lässt. Gänzlich wird man die große Auswahl wohl nicht unter den Tisch fallen lassen, da sie bei modernen Smartphones und Tablets durchaus ein nicht zu unterschätzendes Verkaufsargument ist.
Apple hatte auf seinem iPhone als erster Anbieter einen fest integrierten Download-Shop für zusätzliche Anwendungen integriert. Und nach wie vor kommen Entwickler an diesem nicht vorbei, wenn sie im mobilen Umfeld wirklich Geld verdienen wollen. Denn die Bereitschaft, für zusätzliche Software Geld zu bezahlen, ist unter Android-Nutzern deutlich geringer, so dass die Programmierer hier darauf hoffen müssen, dass die eingebundene Werbung genug abwirft, um die Entwicklungskosten hereinzuholen. Entsprechend ist die Zahl der kostenpflichtigen Apps in Apples AppStore auch etwa zehnmal so hoch wie im Play Store.
Klare Vorteile bietet die Apple-Plattform außerdem für die Nutzer von Tablets. Denn hier finden sich zahlreiche Anwendungen, die für den Einsatz auf größeren Touchscreens optimiert sind, neben den Smartphone-Varianten. Besitzer von Android-Tablets müssen sich hingegen häufig damit abfinden, lediglich eine hochskalierte Smartphone-App zu erhalten.
Somit kann Apple nun im Grunde nicht mehr behaupten, über das derzeit größte App-Ökosystem zu verfügen. Man wird also abwarten müssen, welchen Marketing-Slogan sich das Unternehmen als nächstes einfallen lässt. Gänzlich wird man die große Auswahl wohl nicht unter den Tisch fallen lassen, da sie bei modernen Smartphones und Tablets durchaus ein nicht zu unterschätzendes Verkaufsargument ist.
Apple hatte auf seinem iPhone als erster Anbieter einen fest integrierten Download-Shop für zusätzliche Anwendungen integriert. Und nach wie vor kommen Entwickler an diesem nicht vorbei, wenn sie im mobilen Umfeld wirklich Geld verdienen wollen. Denn die Bereitschaft, für zusätzliche Software Geld zu bezahlen, ist unter Android-Nutzern deutlich geringer, so dass die Programmierer hier darauf hoffen müssen, dass die eingebundene Werbung genug abwirft, um die Entwicklungskosten hereinzuholen. Entsprechend ist die Zahl der kostenpflichtigen Apps in Apples AppStore auch etwa zehnmal so hoch wie im Play Store.
Klare Vorteile bietet die Apple-Plattform außerdem für die Nutzer von Tablets. Denn hier finden sich zahlreiche Anwendungen, die für den Einsatz auf größeren Touchscreens optimiert sind, neben den Smartphone-Varianten. Besitzer von Android-Tablets müssen sich hingegen häufig damit abfinden, lediglich eine hochskalierte Smartphone-App zu erhalten.
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Christian Kahle
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