App-Umsätze gehen überwiegend an Spieleanbieter
Das Weihnachtsgeschäft zeigt im Markt für Smartphone- und Tablets-Apps eindeutig, wie stark sich in diesem Bereich bereits eine Elite an Unternehmen etabliert hat.
Laut einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Calanys waren es in den USA letztlich lediglich 25 Unternehmen, die sich die Hälfte des Umsatzes der letzten Wochen einstecken konnten. Diese kamen in 20 November-Tagen zusammen auf Einnahme in Höhe von rund 60 Millionen Dollar. Etwa den gleichen Betrag teilten sich dann die zahlreichen anderen Anbieter. In die Erhebung flossen sowohl Einnahmen aus dem Verkauf von Apps als auch aus In-App-Purchases ein.
Und noch eines war bemerkenswert, so die Marktforscher: Diese Top 25 unter den App-Anbietern waren bis auf eine Ausnahme Spiele-Hersteller. Bei Zynga, Electronic Arts, Disney, Kabam, Rovio, Glu, Gameloft und TeamLava klingelte in den letzten Wochen die Kasse. Als nicht zu dieser Gruppe gehörig kam lediglich noch der Musik-Dienstleister Pandora auf hohe Umsätze.
"Ein Teil des Erfolgsgeheimnisses liegt darin begründet, dass große Spielehersteller meist mehrere Titel im Angebot haben, mit denen Einnahmen erzielt werden", erklärte Canalys-Analyst Chris Jones. So seien unter den 300 umsatzstärksten Anwendungen in Apples AppStore beispielsweise allein 15 Titel von Zynga zu finden. Und Rovio bringt es sogar schon auf mehrere gut verkaufte Einzel-Apps, wenn man nur seine Erfolgsmarke Angry Birds betrachtet.
Die meisten Software-Anbieter aus anderen Bereichen haben sich hingegen auf ein konkretes Aufgabengebiet spezialisiert, in dem man dann auch nur eine App verkaufen kann. Denn kaum jemand nutzt unterschiedliche Kalender, Messenger oder Streaming-Dienstleister. Bei Canalys geht man davon aus, dass die Spieleanbieter in der Weihnachtszeit ihre Position durch Sonderangebote - teils auch über mehrere Plattformen hinweg - noch einmal ein Stück weit ausbauen können.
Ihre beherrschende Stellung zeigt sich auch bei der Betrachtung der App-Charts. Unter den 300 besten kostenpflichtigen Apps finden sich in Apples AppStore 145 Spiele, im Play Store von Android sind es 116. Bei den kostenlosen Anwendungen sind es ebenfalls mit 94 beziehungsweise 110 deutlich mehr, als aus jeder anderen Kategorie.
Und noch eines war bemerkenswert, so die Marktforscher: Diese Top 25 unter den App-Anbietern waren bis auf eine Ausnahme Spiele-Hersteller. Bei Zynga, Electronic Arts, Disney, Kabam, Rovio, Glu, Gameloft und TeamLava klingelte in den letzten Wochen die Kasse. Als nicht zu dieser Gruppe gehörig kam lediglich noch der Musik-Dienstleister Pandora auf hohe Umsätze.
"Ein Teil des Erfolgsgeheimnisses liegt darin begründet, dass große Spielehersteller meist mehrere Titel im Angebot haben, mit denen Einnahmen erzielt werden", erklärte Canalys-Analyst Chris Jones. So seien unter den 300 umsatzstärksten Anwendungen in Apples AppStore beispielsweise allein 15 Titel von Zynga zu finden. Und Rovio bringt es sogar schon auf mehrere gut verkaufte Einzel-Apps, wenn man nur seine Erfolgsmarke Angry Birds betrachtet.
Die meisten Software-Anbieter aus anderen Bereichen haben sich hingegen auf ein konkretes Aufgabengebiet spezialisiert, in dem man dann auch nur eine App verkaufen kann. Denn kaum jemand nutzt unterschiedliche Kalender, Messenger oder Streaming-Dienstleister. Bei Canalys geht man davon aus, dass die Spieleanbieter in der Weihnachtszeit ihre Position durch Sonderangebote - teils auch über mehrere Plattformen hinweg - noch einmal ein Stück weit ausbauen können.
Ihre beherrschende Stellung zeigt sich auch bei der Betrachtung der App-Charts. Unter den 300 besten kostenpflichtigen Apps finden sich in Apples AppStore 145 Spiele, im Play Store von Android sind es 116. Bei den kostenlosen Anwendungen sind es ebenfalls mit 94 beziehungsweise 110 deutlich mehr, als aus jeder anderen Kategorie.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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