Kurzweil: Die Cloud wird Erweiterung des Gehirns
Der US-amerikanische Informatiker und Zukunftsforscher Ray Kurzweil sieht in der Cloud das Potenzial, dass Menschen die Speicherkapazität ihres Gehirns über die natürlichen Grenzen hinweg erweitern können.
Während hierzulande kürzlich noch darüber diskutiert wurde, ob das Internet die Menschen verdummt - wie es in Manfred Spitzers Buch "Digitale Demenz" postuliert wird - blickt Kurzweil optimistisch in die Zukunft. Seiner Ansicht nach sei das menschliche Gehirn zwar durchaus beeindruckend, letztlich allerdings auch sehr begrenzt, wenn es darum geht, Informationen zu speichern.
"Wenn wir gerade 20 sind, haben wir es schon gefüllt", sagte er auf der DEMO-Technologiekonferenz im kalifornischen Santa Clara. Von da an müsse der Neokortex umprogrammiert werden, wenn etwas Neues gelernt werden soll. Das bedeutet, dass Nervenverbindungen, in denen ältere Dinge gespeichert waren, gelöst werden - was mit der Zeit immer schwerer fällt.
Um diese Beschränkungen zu umgehen, sei es notwendig, das Gehirn in die Cloud zu erweitern. Bereits jetzt sei es kaum noch notwendig, sich verschiedene Informationen zu merken. Mit leistungsfähigen Suchmaschinen und Online-Verzeichnissen wie der Wikipedia sind diese jederzeit zugänglich. Wichtig ist daher erst einmal nur die Fähigkeit, mit den entsprechenden Online-Werkzeugen so umgehen zu können, dass die benötigten Daten leicht gefunden werden.
Die nächste Stufe sieht Kurzweil in der Entwicklung von Systemen, die mit einer ähnlich genauen Mustererkennung arbeiten, wie das Gehirn. Diese könnten dem Menschen jederzeit die passenden Hintergrundinformationen präsentieren, die in der jeweiligen Situation benötigt werden. "Wir können noch nicht beschreiben, was dieser nächste qualitative Sprung bewirken wird, aber ich bin sicher, dass wir ihn machen werden", so Kurzweil.
Eine Vorausetzung dafür werde allerdings auch sein, dass Sprachverarbeitungssysteme den Sinn hinter der natürlichen Sprache verstehen können. Der Informatiker, der selbst seit vielen Jahren in genau diesem Bereich seinen Schwerpunkt hat, geht davon aus, dass eine solche Fähigkeit in den kommenden Jahren bereitstehen wird.
"Wenn wir gerade 20 sind, haben wir es schon gefüllt", sagte er auf der DEMO-Technologiekonferenz im kalifornischen Santa Clara. Von da an müsse der Neokortex umprogrammiert werden, wenn etwas Neues gelernt werden soll. Das bedeutet, dass Nervenverbindungen, in denen ältere Dinge gespeichert waren, gelöst werden - was mit der Zeit immer schwerer fällt.
Um diese Beschränkungen zu umgehen, sei es notwendig, das Gehirn in die Cloud zu erweitern. Bereits jetzt sei es kaum noch notwendig, sich verschiedene Informationen zu merken. Mit leistungsfähigen Suchmaschinen und Online-Verzeichnissen wie der Wikipedia sind diese jederzeit zugänglich. Wichtig ist daher erst einmal nur die Fähigkeit, mit den entsprechenden Online-Werkzeugen so umgehen zu können, dass die benötigten Daten leicht gefunden werden.
Die nächste Stufe sieht Kurzweil in der Entwicklung von Systemen, die mit einer ähnlich genauen Mustererkennung arbeiten, wie das Gehirn. Diese könnten dem Menschen jederzeit die passenden Hintergrundinformationen präsentieren, die in der jeweiligen Situation benötigt werden. "Wir können noch nicht beschreiben, was dieser nächste qualitative Sprung bewirken wird, aber ich bin sicher, dass wir ihn machen werden", so Kurzweil.
Eine Vorausetzung dafür werde allerdings auch sein, dass Sprachverarbeitungssysteme den Sinn hinter der natürlichen Sprache verstehen können. Der Informatiker, der selbst seit vielen Jahren in genau diesem Bereich seinen Schwerpunkt hat, geht davon aus, dass eine solche Fähigkeit in den kommenden Jahren bereitstehen wird.
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Christian Kahle
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