Apple erklärt, wie die iPhone-Duo-Falte fast verschwinden konnte
Bei seinem ersten Falt-Smartphone namens iPhone Duo löst Apple das Problem der unschönen Displayfalte mit einem radikalen Ansatz. Ein spezielles Bauteil tarnt die Knickstelle, fordert von den Käufern jedoch einen klaren Kompromiss.
Ein zentrales Bauteil ist der Klappmechanismus. Laut Marieb investierte das Team viel Zeit in die Feinabstimmung des Drehmoments. Das Ziel: ein sattes Schließgefühl, vergleichbar mit der Tür eines hochwertigen Autos. Auch halb aufgeklappt soll das Telefon stabil stehen und nicht wackeln.
Wie TechRadar in dem Interview mit Marieb herausgefunden hat, floss viel Entwicklungsarbeit in diese mechanischen Eigenschaften. Marieb sagte, das Design solle Nutzern Sicherheit und Wertigkeit vermitteln. Das Scharnier sei für jahrelange intensive Nutzung ausgelegt.
Apple will die Knickstelle im fast acht Zoll großen Bildschirm mit einer matten Nanotextur kaschieren. Glänzende Oberflächen spiegeln stärker, wodurch Unebenheiten im Displayglas schneller auffallen. Die matte Beschichtung soll die Falte auch nach längerer Nutzung weniger sichtbar machen. Marieb forderte die Öffentlichkeit auf, Apple an diesem Versprechen zu messen.
Die Materialwahl hat jedoch Nachteile. Matte Bildschirme reduzieren Reflexionen, liefern aber häufig weniger Kontrast und Schärfe als glänzende OLED-Panels. Konkurrenten wie Samsung setzen bei ihren aktuellen Faltgeräten weiter auf glänzende Displays. Käufer müssen daher abwägen, ob ihnen eine weniger sichtbare Falte wichtiger ist als maximale Bildbrillanz.
Das iPhone Duo kann ab dem 16. Oktober vorbestellt werden und soll ab dem 23. Oktober ausgeliefert werden. Der Einstiegspreis liegt bei 2299 Euro.
Was haltet ihr von den Kompromissen beim matten Display? Teilt eure Gedanken mit uns in den Kommentaren.
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Siehe auch:
Fokus auf das iPhone Duo
Ende Oktober 2026 bringt Apple sein erstes faltbares Smartphone auf den Markt. Vor der Veröffentlichung sprach Tom Marieb, neuer Vizepräsident für Hardware-Entwicklung, in einem Interview über technische Details. Der Nachfolger von John Ternus ging dabei auf die Haltbarkeit des iPhone Duo, das neue Scharnier und die oft kritisierte Displayfalte ein.Ein zentrales Bauteil ist der Klappmechanismus. Laut Marieb investierte das Team viel Zeit in die Feinabstimmung des Drehmoments. Das Ziel: ein sattes Schließgefühl, vergleichbar mit der Tür eines hochwertigen Autos. Auch halb aufgeklappt soll das Telefon stabil stehen und nicht wackeln.
Wie TechRadar in dem Interview mit Marieb herausgefunden hat, floss viel Entwicklungsarbeit in diese mechanischen Eigenschaften. Marieb sagte, das Design solle Nutzern Sicherheit und Wertigkeit vermitteln. Das Scharnier sei für jahrelange intensive Nutzung ausgelegt.
Kampf gegen die Displayfalte
Vor der Vorstellung des iPhone Duo gab es zahlreiche Gerüchte, Apple habe die sichtbare Bildschirmfalte bei seinem ersten Foldable vollständig beseitigt. Nach der offiziellen Präsentation zeigt sich jedoch: Ganz lässt sich die Physik nicht überlisten. Die Falte ist weiterhin vorhanden, soll im Alltag aber deutlich weniger auffallen.Apple will die Knickstelle im fast acht Zoll großen Bildschirm mit einer matten Nanotextur kaschieren. Glänzende Oberflächen spiegeln stärker, wodurch Unebenheiten im Displayglas schneller auffallen. Die matte Beschichtung soll die Falte auch nach längerer Nutzung weniger sichtbar machen. Marieb forderte die Öffentlichkeit auf, Apple an diesem Versprechen zu messen.
Die Materialwahl hat jedoch Nachteile. Matte Bildschirme reduzieren Reflexionen, liefern aber häufig weniger Kontrast und Schärfe als glänzende OLED-Panels. Konkurrenten wie Samsung setzen bei ihren aktuellen Faltgeräten weiter auf glänzende Displays. Käufer müssen daher abwägen, ob ihnen eine weniger sichtbare Falte wichtiger ist als maximale Bildbrillanz.
Kein Bedarf für Schutzfolien
Marieb riet zudem von zusätzlichen Schutzfolien ab. Sie würden das Ceramic Shield der zweiten Generation auf der Frontseite verdecken und die Bildqualität beeinträchtigen. Apple ließ sich lange Zeit, bevor es in den Markt für Faltgeräte einstieg. Die Zeit nutzte das Unternehmen nach eigenen Angaben, um bekannte Schwachstellen der Technologie auszuräumen.Das iPhone Duo kann ab dem 16. Oktober vorbestellt werden und soll ab dem 23. Oktober ausgeliefert werden. Der Einstiegspreis liegt bei 2299 Euro.
Was haltet ihr von den Kompromissen beim matten Display? Teilt eure Gedanken mit uns in den Kommentaren.
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Sieht man die Falte im Display?
Apple setzt beim iPhone Duo auf ein mattes Nano-Textur-Display, um die typische Falte in der Mitte nahezu unsichtbar zu machen. Im Gegensatz zu glänzenden Bildschirmen, die durch Reflexionen jede Unebenheit betonen, kaschiert die matte Oberfläche diese Schwachstelle effektiv.
Laut Apples Hardware-Chef Tom Marieb soll dieser Effekt auch nach langer Nutzung bestehen bleiben. Für den IT-Alltag bedeutet das: Weniger störende Lichtreflexionen und eine ablenkungsfreie Darstellung, wenn Sie unterwegs Code-Reviews durchführen oder lange Dokumente lesen.
Laut Apples Hardware-Chef Tom Marieb soll dieser Effekt auch nach langer Nutzung bestehen bleiben. Für den IT-Alltag bedeutet das: Weniger störende Lichtreflexionen und eine ablenkungsfreie Darstellung, wenn Sie unterwegs Code-Reviews durchführen oder lange Dokumente lesen.
Wie robust ist das Scharnier?
Das Scharnier wurde laut Apple mit viel Aufwand entwickelt, um eine hohe Langlebigkeit zu garantieren. Das Drehmomentprofil wurde so abgestimmt, dass sich das Auf- und Zuklappen satt und sicher anfühlt - vergleichbar mit der Tür eines Oberklassewagens.
Für den mobilen Einsatz bedeutet dies ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. Das Gerät soll in keiner Position wackelig wirken. Gerade im hektischen Arbeitsalltag oder beim Pendeln vermittelt diese mechanische Stabilität das nötige Vertrauen in die Hardware.
Für den mobilen Einsatz bedeutet dies ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. Das Gerät soll in keiner Position wackelig wirken. Gerade im hektischen Arbeitsalltag oder beim Pendeln vermittelt diese mechanische Stabilität das nötige Vertrauen in die Hardware.
Ist das matte Display ein Nachteil?
Die matte Oberfläche bringt einen optischen Kompromiss mit sich. Solche Displays können systembedingt etwas an Kontrast und Bildschärfe einbüßen, verglichen mit klassischen, glänzenden OLED-Panels, wie sie etwa Samsung beim Konkurrenten Galaxy Z Fold 8 verbaut.
Ob dieser Unterschied im Alltag stört, werden erste unabhängige Tests zeigen müssen. Für IT-Profis, die das Gerät primär für Produktivitäts-Apps, E-Mails und Fachartikel nutzen, dürfte die Reduzierung von Spiegelungen jedoch ein deutlicher Vorteil sein.
Ob dieser Unterschied im Alltag stört, werden erste unabhängige Tests zeigen müssen. Für IT-Profis, die das Gerät primär für Produktivitäts-Apps, E-Mails und Fachartikel nutzen, dürfte die Reduzierung von Spiegelungen jedoch ein deutlicher Vorteil sein.
Brauche ich eine Schutzfolie?
Apple rät indirekt von der Nutzung zusätzlicher Schutzfolien ab. Das Gerät ist mit der neuen "Ceramic Shield 2"-Technologie ausgestattet, die das Display ohnehin bestmöglich vor Kratzern und Brüchen schützen soll.
Zudem könnte eine Folie von Drittanbietern die spezielle Nano-Textur-Beschichtung ruinieren und den Faltmechanismus beeinträchtigen. Wer sein Arbeitsgerät ohnehin pfleglich behandelt, kann sich das Geld für zusätzliches Zubehör hier getrost sparen.
Zudem könnte eine Folie von Drittanbietern die spezielle Nano-Textur-Beschichtung ruinieren und den Faltmechanismus beeinträchtigen. Wer sein Arbeitsgerät ohnehin pfleglich behandelt, kann sich das Geld für zusätzliches Zubehör hier getrost sparen.
Gibt es einen Laptop-Modus?
Ja, das iPhone Duo unterstützt verschiedene halb aufgeklappte Zustände. Dank des speziell angepassten Scharniers bleibt das Gerät in diesen Positionen stabil stehen, ohne in sich zusammenzufallen oder wackelig zu wirken.
Das eröffnet praktische Szenarien für den Arbeitsalltag: Sie können das Telefon wie einen Mini-Laptop vor sich auf den Schreibtisch stellen. So lassen sich Videokonferenzen freihändig führen oder Sie nutzen die untere Hälfte als Tastatur für schnelle Notizen.
Das eröffnet praktische Szenarien für den Arbeitsalltag: Sie können das Telefon wie einen Mini-Laptop vor sich auf den Schreibtisch stellen. So lassen sich Videokonferenzen freihändig führen oder Sie nutzen die untere Hälfte als Tastatur für schnelle Notizen.
Leiert das Gerät mit der Zeit aus?
Bei vielen Falt-Smartphones wird die Falte im Display nach monatelanger Nutzung deutlicher sichtbar. Apple behauptet jedoch, dass genau hier der Vorteil des matten Displays liegt: Es soll optische Veränderungen rund um das Scharnier auch nach Jahren noch verbergen.
Tom Marieb forderte Journalisten sogar auf, Apple beim Wort zu nehmen. Es heißt, dass die Mechanik auf jahrelange, intensive Nutzung ausgelegt sei. Ob das Scharnier im harten IT-Alltag wirklich dauerhaft straff bleibt, muss die Praxis allerdings erst noch beweisen.
Tom Marieb forderte Journalisten sogar auf, Apple beim Wort zu nehmen. Es heißt, dass die Mechanik auf jahrelange, intensive Nutzung ausgelegt sei. Ob das Scharnier im harten IT-Alltag wirklich dauerhaft straff bleibt, muss die Praxis allerdings erst noch beweisen.
Wie groß ist der innere Bildschirm?
Im vollständig aufgeklappten Zustand bietet das iPhone Duo ein großzügiges 7,6-Zoll-Display. Damit bewegt es sich in einer ähnlichen Größenordnung wie das iPad mini und bietet deutlich mehr Arbeitsfläche als herkömmliche Smartphones.
Für IT-Anwender ist dieser Platzgewinn enorm nützlich. Ob Sie per Remote-Desktop auf einen Server zugreifen, komplexe Netzwerk-Topologien betrachten oder einfach zwei Apps komfortabel nebeneinander nutzen möchten - der große Bildschirm erleichtert solche Aufgaben enorm.
Für IT-Anwender ist dieser Platzgewinn enorm nützlich. Ob Sie per Remote-Desktop auf einen Server zugreifen, komplexe Netzwerk-Topologien betrachten oder einfach zwei Apps komfortabel nebeneinander nutzen möchten - der große Bildschirm erleichtert solche Aufgaben enorm.
Zusammenfassung
- Apples erstes Falt-Smartphone erscheint Ende Oktober 2026 im Handel
- Das robuste Scharnier sorgt für Stabilität auch im Halbaufklapp-Modus
- Eine matte Nanotextur soll die sichtbare Displayfalte minimieren
- Der matte Bildschirm bietet weniger Kontrast als glänzende Panels
- Zusätzliche Schutzfolien werden vom Hersteller ausdrücklich abgeraten
- Das neue Faltgerät startet zu einem Einführungspreis von 2299 Euro
Siehe auch:
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