Vodafone startet iOS-Update:
Nun beginnt die RCS-Verschlüsselung
Hochauflösende Medien, Lesebestätigungen und eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Vodafone wertet den RCS-Standard auf dem iPhone massiv auf. Das aktuelle Update schützt endlich auch die plattformübergreifende Kommunikation mit Android-Geräten.
Der Standard Rich Communication Services, kurz RCS, gilt als moderner Nachfolger der in die Jahre gekommenen SMS und MMS. Die Technologie hievt den klassischen Nachrichtenaustausch auf das Niveau moderner Messenger.
Zu den Kernfunktionen gehören:
Ein großer Vorteil ist die plattformübergreifende Kommunikation, die nun auch im Netz von Vodafone durch eine Verschlüsselung abgesichert wird.
Das Update könnte zudem weitreichendere Auswirkungen haben. Es ist wahrscheinlich, dass auch Kunden von Discountern im Netz von Vodafone, wie etwa Lidl Connect oder SIMon mobile, von der Neuerung profitieren. Eine offizielle Bestätigung für die Marken steht jedoch noch aus. Bislang agieren virtuelle Netzbetreiber bei der Einführung neuer Funktionen oft mit einer spürbaren zeitlichen Verzögerung.
Der ursprüngliche SMS-Standard feierte bereits vor über drei Jahrzehnten seine Premiere. Damals war das Senden von Textnachrichten auf 160 Zeichen begrenzt. Mit der fortschreitenden Entwicklung des mobilen Internets wurden klassische Kurznachrichten zunehmend von internetbasierten Diensten verdrängt. RCS soll genau die Lücke schließen und die Abhängigkeit von Drittanbietern verringern, indem moderne Chat-Funktionen nativ im Betriebssystem verankert werden.
Abseits der großen Hersteller arbeiten auch Entwickler von alternativen Betriebssystemen an der Technik. So plant das Team hinter dem datenschutzfokussierten GrapheneOS, den RCS-Standard künftig direkt in die eigene Nachrichten-App zu integrieren. Damit sollen Anwender Fotos, Videos und Gruppenchats nahtlos mit Nutzern von Android und iOS austauschen können, ohne auf proprietäre Google-Dienste angewiesen zu sein.
Nutzt ihr bereits RCS für den Austausch mit anderen Plattformen oder verlasst ihr euch weiterhin auf klassische Messenger? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neues Update für Vodafone-Kunden
Vodafone-Kunden erhalten aktuell eine wichtige Neuerung auf ihren iPhones. Mit der Vorabversion von iOS 27.2 verteilt das Unternehmen ein Betreiber-Update, das die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den Nachrichtenstandard RCS aktiviert. Damit schließen die Düsseldorfer zu Mitbewerbern wie Telekom und o2 auf, die den sicheren Austausch zwischen iOS und Android bereits länger unterstützen.Der Standard Rich Communication Services, kurz RCS, gilt als moderner Nachfolger der in die Jahre gekommenen SMS und MMS. Die Technologie hievt den klassischen Nachrichtenaustausch auf das Niveau moderner Messenger.
Zu den Kernfunktionen gehören:
- Lesebestätigungen und Tipp-Indikatoren
- Versand von hochauflösenden Medien
- Gruppenchats mit erweiterten Verwaltungsfunktionen
Ein großer Vorteil ist die plattformübergreifende Kommunikation, die nun auch im Netz von Vodafone durch eine Verschlüsselung abgesichert wird.
Beta-Test für mehr Sicherheit
Wie Caschy berichtet, trägt das neue Profil die Versionsnummer 72.7.2 Beta. Sobald zwei kompatible Geräte miteinander kommunizieren, signalisiert das iPhone die sichere Verbindung durch ein kleines Schloss-Symbol. Die Verschlüsselung greift automatisch, sofern die technischen Voraussetzungen auf beiden Seiten erfüllt sind.Das Update könnte zudem weitreichendere Auswirkungen haben. Es ist wahrscheinlich, dass auch Kunden von Discountern im Netz von Vodafone, wie etwa Lidl Connect oder SIMon mobile, von der Neuerung profitieren. Eine offizielle Bestätigung für die Marken steht jedoch noch aus. Bislang agieren virtuelle Netzbetreiber bei der Einführung neuer Funktionen oft mit einer spürbaren zeitlichen Verzögerung.
Bewegung im Messenger-Markt
Die Integration von RCS in das Apple-Ökosystem erfolgte nach jahrelangem Zögern des kalifornischen Konzerns. Lange Zeit verteidigte das Unternehmen sein geschlossenes System iMessage. Die späte Öffnung bringt nun Vorteile für den Austausch mit Android-Nutzern, da Nachrichten nicht mehr unverschlüsselt übertragen werden. Ein Nachteil der aktuellen Implementierung ist, dass sich die Sicherheitsfunktion noch im Beta-Stadium befindet.Der ursprüngliche SMS-Standard feierte bereits vor über drei Jahrzehnten seine Premiere. Damals war das Senden von Textnachrichten auf 160 Zeichen begrenzt. Mit der fortschreitenden Entwicklung des mobilen Internets wurden klassische Kurznachrichten zunehmend von internetbasierten Diensten verdrängt. RCS soll genau die Lücke schließen und die Abhängigkeit von Drittanbietern verringern, indem moderne Chat-Funktionen nativ im Betriebssystem verankert werden.
Abseits der großen Hersteller arbeiten auch Entwickler von alternativen Betriebssystemen an der Technik. So plant das Team hinter dem datenschutzfokussierten GrapheneOS, den RCS-Standard künftig direkt in die eigene Nachrichten-App zu integrieren. Damit sollen Anwender Fotos, Videos und Gruppenchats nahtlos mit Nutzern von Android und iOS austauschen können, ohne auf proprietäre Google-Dienste angewiesen zu sein.
Nutzt ihr bereits RCS für den Austausch mit anderen Plattformen oder verlasst ihr euch weiterhin auf klassische Messenger? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Was bringt mir verschlüsseltes RCS?
RCS ist der moderne SMS-Nachfolger. Bisher fehlte bei Chats zwischen iPhone und Android oft die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das ändert sich nun, wodurch gemischte Teams sicherer kommunizieren können.
Sie können Lesebestätigungen, hochauflösende Bilder und Gruppenchats mit Android-Kollegen nutzen, ohne dass die Daten auf den Servern im Klartext vorliegen.
Sie können Lesebestätigungen, hochauflösende Bilder und Gruppenchats mit Android-Kollegen nutzen, ohne dass die Daten auf den Servern im Klartext vorliegen.
Woran erkenne ich sichere RCS-Chats?
Ob ein Chat wirklich Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist, sehen Sie direkt in der Apple-Nachrichten-App. Sobald die Funktion aktiv ist, erscheint ein kleines Schloss-Symbol neben dem RCS-Hinweis.
Fehlt dieses Symbol, läuft die Nachricht zwar über den modernen RCS-Standard, aber eben nicht komplett verschlüsselt. Zum Testen empfiehlt es sich, einen neuen Chat mit einem Android-Nutzer zu starten.
Fehlt dieses Symbol, läuft die Nachricht zwar über den modernen RCS-Standard, aber eben nicht komplett verschlüsselt. Zum Testen empfiehlt es sich, einen neuen Chat mit einem Android-Nutzer zu starten.
Was sind die technischen Vorgaben?
Auf dem iPhone benötigen Sie mindestens iOS 26.5. Zudem muss RCS in den Einstellungen der App aktiviert sein.
Auf der Android-Seite der Kollegen wird die aktuelle Version von Google Messages vorausgesetzt. Da das Feature netzbetreiberabhängig ist, müssen auch die passenden Netzbetreiberprofile geladen sein.
Auf der Android-Seite der Kollegen wird die aktuelle Version von Google Messages vorausgesetzt. Da das Feature netzbetreiberabhängig ist, müssen auch die passenden Netzbetreiberprofile geladen sein.
Brauche ich WhatsApp jetzt nicht mehr?
Theoretisch rückt die Standard-Nachrichten-App durch das Update funktional sehr nah an etablierte Messenger wie WhatsApp, Signal oder Threema heran. Die Grundfunktionen für den Arbeitsalltag sind abgedeckt.
Ob RCS diese Apps im Business-Umfeld komplett verdrängt, bleibt abzuwarten. Viele Unternehmen setzen auf dedizierte Messenger, da diese unabhängig vom Mobilfunkanbieter und Betriebssystem funktionieren.
Ob RCS diese Apps im Business-Umfeld komplett verdrängt, bleibt abzuwarten. Viele Unternehmen setzen auf dedizierte Messenger, da diese unabhängig vom Mobilfunkanbieter und Betriebssystem funktionieren.
Waren RCS-Nachrichten bisher unsicher?
Ein häufiges Missverständnis ist, dass RCS bisher komplett unverschlüsselt war. Das stimmt so nicht. Der Transportweg vom Smartphone zum Server des Providers war stets über eine Transportverschlüsselung abgesichert.
Was jedoch fehlte, war die durchgehende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen den Endgeräten bei plattformübergreifenden Chats. Erst diese garantiert, dass auch Provider oder Apple nicht mitlesen können.
Was jedoch fehlte, war die durchgehende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen den Endgeräten bei plattformübergreifenden Chats. Erst diese garantiert, dass auch Provider oder Apple nicht mitlesen können.
Zusammenfassung
- Vodafone verteilt ein neues Betreiber-Update für iPhones im eigenen Netz
- Die Vorabversion von iOS 27.2 aktiviert die E2E-Verschlüsselung für RCS
- Damit schließt Vodafone zu Mitbewerbern wie Telekom sowie Telefónica auf
- Ein Schloss-Symbol signalisiert auf dem iPhone die sichere Verbindung
- Discounter im Netz von Vodafone dürften die Funktion bald ebenfalls nutzen
- Das alternative System GrapheneOS plant ebenfalls eine native RCS-Option
Siehe auch:
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