Curiosity: Software-Update über 550 Mio. Kilometer
Die Ingenieure der US-Raumfahrtagentur NASA dürften derzeit wohl das kritischste Software-Update vorbereiten, dass es je gegeben hat. Der am Montag Morgen unserer Zeit auf dem Mars gelandete Rover "Curiosity" soll eine aktuelle Firmware erhalten.
Während man auf der Erde bei einem fehlgeschlagenen Versuch einer Installation notfalls eben einen zweiten Anlauf unternimmt, ist dies bei einem System, dass rund 550 Millionen Kilometer entfernt ist, natürlich nicht möglich. Daher muss sehr sorgfältig gearbeitet werden.
"Wir müssen eine ganze Reihe von Schritten durchführen, um die Software zu aktivieren", erklärte Steve Scandore, Chef-Software-Ingenieur am Jet Propulsion Laboratory der NASA, gegenüber der 'Computerworld'. "Man kann sich vorstellen, dass man zum letzten Mal etwas von dem Rover hört, wenn etwas schief läuft. Es muss funktionieren. Du willst nicht als derjenige in die Geschichte eingehen, der die letzte Aktivität am Rover durchführte, bevor der Kontakt abbrach."
Aktuell bereitet ein ganzes Team von NASA-Programmierern das Update vor. Bei diesem soll die während des Fluges von der Erde zum Mars mitgeführte Software, die alle nötigen Routinen für das komplizierte Landemanöver enthielt, durch eine Version ersetzt werden, die für den Forschungsbetrieb auf dem roten Planeten optimiert ist.
Der Upload der Daten erfolgte bereits während des acht Monate dauernden Fluges von der Erde zum Mars. Bis jetzt ruhte es in einem Speicherbereich der Elektronik. Morgen wollen die NASA-Techniker nun mit der Aktivierung beginnen. Bis dahin werden die beiden Computer, die in dem Rover stecken, umfangreichen Tests unterzogen - was ebenfalls kein unproblematisches Unterfangen ist, weil nicht direkt mit dem System interagiert werden kann. Durch die große Entfernung benötigen Signale zwischen dem Rover und der Bodenstation in eine Richtung immerhin rund 14 Minuten.
Für das Update des Hauptcomputers haben die Ingenieure einen Zeitraum von zwei Tagen veranschlagt. Ebenso lange wird dann die Aktualisierung des Backup-Rechners in Anspruch nehmen. Nach dem Start der Installations-Routine wird der Kontakt zum Rover jeweils für einen Zeitraum von acht Stunden abbrechen, weil die Systeme neu gebootet werden müssen. In dieser Zeitspanne werden die verantwortlichen Programmierer wohl eine ebenso große Anspannung erleben, wie am Montag Morgen jene Ingenieure, die die Technik für das Landemanöver bauten.
"Wir müssen eine ganze Reihe von Schritten durchführen, um die Software zu aktivieren", erklärte Steve Scandore, Chef-Software-Ingenieur am Jet Propulsion Laboratory der NASA, gegenüber der 'Computerworld'. "Man kann sich vorstellen, dass man zum letzten Mal etwas von dem Rover hört, wenn etwas schief läuft. Es muss funktionieren. Du willst nicht als derjenige in die Geschichte eingehen, der die letzte Aktivität am Rover durchführte, bevor der Kontakt abbrach."
Aktuell bereitet ein ganzes Team von NASA-Programmierern das Update vor. Bei diesem soll die während des Fluges von der Erde zum Mars mitgeführte Software, die alle nötigen Routinen für das komplizierte Landemanöver enthielt, durch eine Version ersetzt werden, die für den Forschungsbetrieb auf dem roten Planeten optimiert ist.
Der Upload der Daten erfolgte bereits während des acht Monate dauernden Fluges von der Erde zum Mars. Bis jetzt ruhte es in einem Speicherbereich der Elektronik. Morgen wollen die NASA-Techniker nun mit der Aktivierung beginnen. Bis dahin werden die beiden Computer, die in dem Rover stecken, umfangreichen Tests unterzogen - was ebenfalls kein unproblematisches Unterfangen ist, weil nicht direkt mit dem System interagiert werden kann. Durch die große Entfernung benötigen Signale zwischen dem Rover und der Bodenstation in eine Richtung immerhin rund 14 Minuten.
Für das Update des Hauptcomputers haben die Ingenieure einen Zeitraum von zwei Tagen veranschlagt. Ebenso lange wird dann die Aktualisierung des Backup-Rechners in Anspruch nehmen. Nach dem Start der Installations-Routine wird der Kontakt zum Rover jeweils für einen Zeitraum von acht Stunden abbrechen, weil die Systeme neu gebootet werden müssen. In dieser Zeitspanne werden die verantwortlichen Programmierer wohl eine ebenso große Anspannung erleben, wie am Montag Morgen jene Ingenieure, die die Technik für das Landemanöver bauten.
Thema:
Videos zum Thema Forschung
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
- HoverAir Aqua: Wasserstart-Drohne für feuchte Umgebungen im Test
- Aiper EcoSurfer S2: Pool-Reiniger mit Solar-Versorgung im Test
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
LEGO Mindstorms im Preis-Check
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Apple Keynote 2026: Datum für das iPhone 18 Pro-Event durchgesickert
- Hacker legen Daten von über 100.000 britischen Polizeibeamten offen
- Microsoft warnt: Russische Hacker phishen über Airport- & Hotel-WLAN
- Sonderkündigungsrecht: Disney+ streicht 4K, Geld zurück für Premium
- iPhone 18: Die drei wichtigsten Neuerungen, auf die wir lange warteten
- SysInternals-Entwickler lässt Doom 'in' Microsoft Paint laufen
- HP, Asus & Acer verbauen jetzt chinesischen RAM in ihren Notebooks
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Dr.Parted Live 26.08:eine bootfähige GNU/Linux-Distri -
d-hubs - Vorgestern 19:11 Uhr -
ganz neu - ZimaOS 1.7.0: vieles wurde weiter entwickelt
d-hubs - 02.08. 12:46 Uhr -
Datensouveränität, Kosten und Unabhängigkeit:
d-hubs - 01.08. 14:46 Uhr -
gute Nachrichten: die Krita 5.3.3. ist da
d-hubs - 30.07. 23:17 Uhr -
Neues auf dem Officemarkt: Collabora Online 26.04:
d-hubs - 30.07. 15:54 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen