Touchdown: Mars-Rover Curiosity sicher gelandet
Frühaufstehen hat manchmal seine Vorteile: Am heutigen Morgen konnte man per Live-Stream die Landung des Mars-Rovers "Curiosity" miterleben. Die erfolgreiche Landung wohlgemerkt, das Gefährt gelangte sicher an sein Ziel.
"Und das soll funktionieren?" war die Frage all jener, die zum ersten Mal die Simulation der Landesequenz zu sehen bekamen. Und so unglaublich das auch im Vorfeld ausgesehen haben mag: Es hat funktioniert, der US-Raumfahrtbehörde 'NASA' gelang um kurz nach 7.30 Uhr (MESZ) der spektakuläre Curiosity-Touchdown.
Curiosity: das erste Bild vom Mars (Foto: NASA/JPL)
Alles scheint vollkommen reibungslos abgelaufen zu sein, Curiosity hat auch schon erste Bilder übermittelt, das erste, das rund zwei Minuten nach der Landung aufgenommen worden ist, zeigt den Schatten von Curiosity auf der Oberfläche des Roten Planeten.
Der Jubel im Kontrollzentrum der NASA, dem bekannten Jet Propulsion Laboratory im US-Bundesstaat Kalifornien, war gewaltig, schließlich war das Manöver höchst riskant, da Curiosity das Gewicht eines Kleinwagens hat und das Abbremsmanöver - wie anfangs erwähnt - geradezu abenteuerlich war: Die Kapsel wurde zunächst mittels Fallschirm verlangsamt. Kurz vor der Landung (etwa eine Meile über dem Boden) wurde Curiosity dann von der Kapsel abgestoßen (Geschwindigkeit: etwa 320 km/h) und die Landetriebwerke gezündet.
Etwa 20 Meter über der Marsoberfläche begann dann der eigentliche "Stunt": Getragen von den Landetriebwerken wurde Curiosity selbst an einem Seil von einem "fliegenden Kran" ("Sky Crane") abgeseilt. Und man kann es nicht oft genug betonen: Unglaublicherweise hat offenbar alles reibungslos geklappt, wie es auch die ersten Bilder des Gefährts beweisen.
Nun beginnt für den Rover der "Alltag": Etwa zwei Jahre lang wird Curiosity auf unserem Nachbarplaneten nach Wasser und in weiterer Folge Leben suchen. Dazu hat das Gefährt diverse Kameras, chemische Instrumente und einen Greifarm mit etlichen Messinstrumenten an Bord.
Curiosity: das erste Bild vom Mars (Foto: NASA/JPL)
Alles scheint vollkommen reibungslos abgelaufen zu sein, Curiosity hat auch schon erste Bilder übermittelt, das erste, das rund zwei Minuten nach der Landung aufgenommen worden ist, zeigt den Schatten von Curiosity auf der Oberfläche des Roten Planeten.
Der Jubel im Kontrollzentrum der NASA, dem bekannten Jet Propulsion Laboratory im US-Bundesstaat Kalifornien, war gewaltig, schließlich war das Manöver höchst riskant, da Curiosity das Gewicht eines Kleinwagens hat und das Abbremsmanöver - wie anfangs erwähnt - geradezu abenteuerlich war: Die Kapsel wurde zunächst mittels Fallschirm verlangsamt. Kurz vor der Landung (etwa eine Meile über dem Boden) wurde Curiosity dann von der Kapsel abgestoßen (Geschwindigkeit: etwa 320 km/h) und die Landetriebwerke gezündet.
Etwa 20 Meter über der Marsoberfläche begann dann der eigentliche "Stunt": Getragen von den Landetriebwerken wurde Curiosity selbst an einem Seil von einem "fliegenden Kran" ("Sky Crane") abgeseilt. Und man kann es nicht oft genug betonen: Unglaublicherweise hat offenbar alles reibungslos geklappt, wie es auch die ersten Bilder des Gefährts beweisen.
Nun beginnt für den Rover der "Alltag": Etwa zwei Jahre lang wird Curiosity auf unserem Nachbarplaneten nach Wasser und in weiterer Folge Leben suchen. Dazu hat das Gefährt diverse Kameras, chemische Instrumente und einen Greifarm mit etlichen Messinstrumenten an Bord.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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