RapidShare mit deutschem Industriepreis geehrt

Während der Filehoster RapidShare von der Medienbranche weitgehend als Hort der Immaterialgüterrechts-Verletzungen angesehen wird, wissen andere Sektoren den Anbieter hingegen zu schätzen. Auf der Hannover Messe wurde das Unternehmen mit dem Industriepreis 2012 ausgezeichnet.
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Rapidshare
Mit der Preisvergabe honoriere die Jury, dass RapidShare den Arbeitsalltag für viele Unternehmen einfacher gemacht hat. Durch den Dienst benötigen Unternehmen keine eigenen FTP-Server mehr, sondern können große Daten einfach über die Cloud austauschen. Unsichere und wenig umweltfreundliche Hardware-Speichermedien wie CDs, DVDs oder USB-Sticks werden nicht benötigt.

Unternehmen komme außerdem zugute, dass sie durch die Nutzung von RapidShare auch die Infrastruktur nicht mehr selbst erstellen müssen, hieß es. Gewürdigt wurde unter anderem, dass der Service auch in Peak-Zeiten zuverlässig arbeitet. So wurde die Firma zum diesjährigen Gewinner in der Kategorie "IT- und Softwarelösungen für die Industrie".

Der Industriepreis wird jährlich vom Huber Verlag für Neue Medien an Unternehmen mit besonderem technologischem, ökologischem, ökonomischem und gesellschaftlichem Nutzwert verliehen. Die Schirmherren des diesjährigen Preises waren der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und das Land Niedersachsen. Die Kategoriensieger wurden von einer 30-köpfigen Fachjury aus Wissenschaftlern und Fachjournalisten aus über 500 Bewerbungen ermittelt.
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