Motorola: Xoom & andere Androiden laufen schlecht
Der Handyhersteller Motorola Mobility tönte vor der Vorstellung seines Tablets Xoom, dass man dem Marktführer Apple mit seinem iPad einen starken Konkurrenten entgegenstellen werde. Nun ist das Management des Konzerns aber wohl in der Realität angekommen.
Ausgerechnet im vierten Quartal mit seinem Weihnachtsgeschäft gelang es Motorola gerade einmal 200.000 Tablets der Marken Xoom und Xyboards zu verkaufen. Im gesamten Jahr 2011 setzte man etwa eine Million Geräte ab, womit das eigentlich verkaufsstärkste Quartal jedes Jahres von vorhergehenden Zeiträumen übertroffen wurde.
Aber auch sonst läuft das Geschäft nicht sonderlich gut. Der Umsatz stagnierte nahezu und lag bei einem Wert von 3,44 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 3,43 Milliarden Dollar verbucht. Der Vorjahresgewinn von 80 Millionen Dollar kehrte sich ziemlich genau zu einem Verlust von 80 Millionen Dollar um.
Insgesamt konnte Motorola im Schlussquartal des letzten Jahres 10,5 Millionen mobile Geräte mit Googles Betriebsystem Android ausliefern. Ein Jahr zuvor wurden noch Verkaufszahlen von 11,3 Millionen erreicht. Erfolgreicher lief da schon das Geschäft mit Feature-Phones, die allerdings nur geringe Gewinnspannen haben. So kletterte die Zahl aller verkauften Mobilgeräte im Jahresvergleich von 37,3 Millionen auf 42,4 Millionen.
Motorola wird gerade vom Suchmaschinenkonzern Google übernommen. Auf diesem Schritt liegen bei dem angeschlagenen Handy-Hersteller große Hoffnungen - oder wie es in der offiziellen Sprachregelung heißt: Man sei von der Übernahme noch immer "energetisiert".
Die Akquisition muss noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden verschiedener Länder genehmigt werden. Bei Motorola geht man davon aus, dass die Erlaubnisse demnächst komplett vorliegen und die Übernahme noch in der Anfangszeit dieses Jahres abgeschlossen werden kann. Bis dahin wolle man "fortfahren, auf die Schaffung innovativer Technologien fokussiert zu sein".
Aber auch sonst läuft das Geschäft nicht sonderlich gut. Der Umsatz stagnierte nahezu und lag bei einem Wert von 3,44 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 3,43 Milliarden Dollar verbucht. Der Vorjahresgewinn von 80 Millionen Dollar kehrte sich ziemlich genau zu einem Verlust von 80 Millionen Dollar um.
Insgesamt konnte Motorola im Schlussquartal des letzten Jahres 10,5 Millionen mobile Geräte mit Googles Betriebsystem Android ausliefern. Ein Jahr zuvor wurden noch Verkaufszahlen von 11,3 Millionen erreicht. Erfolgreicher lief da schon das Geschäft mit Feature-Phones, die allerdings nur geringe Gewinnspannen haben. So kletterte die Zahl aller verkauften Mobilgeräte im Jahresvergleich von 37,3 Millionen auf 42,4 Millionen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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