AMD besteht in der schweren Zeit besser als Intel
Der Chiphersteller AMD ist im vergangenen Quartal wieder in die roten Zahlen abgerutscht. Das Management des Unternehmens machte dafür die schwachen PC-Verkaufszahlen verantwortlich. Die Folgen der Flutkatastrophe in Thailand und die schlechte gesamtwirtschaftliche Lage wurden als verantwortliche Faktoren ausgemacht.
Gerade im großen Geschäft mit Prozessoren für PCs konnte sich AMD allerdings etwas besser behaupten als der größere Konkurrent Intel. Der Umsatz mit entsprechenden Produkten stieg hier in den letzten drei Monaten des Jahres 2011 trotz der bestehenden Probleme am Markt um 2 Prozent. Intel verzeichnete hier sinkende Einnahmen.
Auch der gesamte Umsatz AMDs kletterte im Jahresvergleich um 2,5 Prozent auf 1,69 Milliarden Dollar. Unter dem Strich stand aber letztlich ein Nettoverlust von 177 Millionen Dollar. Den Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch mit einem Gewinn von 375 Millionen Dollar abgeschlossen.
Der Fehlbetrag resultiert zum Teil aus dem Aufbau von Rücklagen für geplante Entlassungen von 98 Millionen Dollar. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, die Größe seiner Belegschaft um zehn Prozent verkleinern zu wollen. Weiterhin wurde eine Abschreibung von 209 Millionen Dollar auf die Anteile am Chipproduzenten Globalfoundries, in dem die ehemaligen Werke AMDs zusammengeschlossen sind, getätigt. Bleiben diese Sonderposten unberücksichtigt, lag der Gewinn mit 19 Cent je Aktie aber immerhin über der Prognose von 16 Cent.
Weiterhin positiv Verläuft die Entwicklung im Bereich der herkömmlichen Prozessoren. Einbußen musste AMD hingegen beim Geschäft mit Grafikchips hinnehmen. Bei den Anlegern herrscht allerdings Sorge über die mittelfristige Entwicklung des Unternehmens. Denn während der PC-Markt seinen bisher starken Einfluss zusehends verliert und mobile Geräte in den Fokus der Aufmerksamkeit treten, hat AMD hierfür noch kein erkennbar tragfähiges Konzept. Auch Intel hat seine Schwierigkeiten mit der Entwicklung, allerdings hat der Konzern immerhin schon Ansätze vorzuweisen, mit denen der im Mobile-Bereich starken ARM-Architektur etwas entgegengesetzt werden könnte.
Auch der gesamte Umsatz AMDs kletterte im Jahresvergleich um 2,5 Prozent auf 1,69 Milliarden Dollar. Unter dem Strich stand aber letztlich ein Nettoverlust von 177 Millionen Dollar. Den Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch mit einem Gewinn von 375 Millionen Dollar abgeschlossen.
Der Fehlbetrag resultiert zum Teil aus dem Aufbau von Rücklagen für geplante Entlassungen von 98 Millionen Dollar. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, die Größe seiner Belegschaft um zehn Prozent verkleinern zu wollen. Weiterhin wurde eine Abschreibung von 209 Millionen Dollar auf die Anteile am Chipproduzenten Globalfoundries, in dem die ehemaligen Werke AMDs zusammengeschlossen sind, getätigt. Bleiben diese Sonderposten unberücksichtigt, lag der Gewinn mit 19 Cent je Aktie aber immerhin über der Prognose von 16 Cent.
Weiterhin positiv Verläuft die Entwicklung im Bereich der herkömmlichen Prozessoren. Einbußen musste AMD hingegen beim Geschäft mit Grafikchips hinnehmen. Bei den Anlegern herrscht allerdings Sorge über die mittelfristige Entwicklung des Unternehmens. Denn während der PC-Markt seinen bisher starken Einfluss zusehends verliert und mobile Geräte in den Fokus der Aufmerksamkeit treten, hat AMD hierfür noch kein erkennbar tragfähiges Konzept. Auch Intel hat seine Schwierigkeiten mit der Entwicklung, allerdings hat der Konzern immerhin schon Ansätze vorzuweisen, mit denen der im Mobile-Bereich starken ARM-Architektur etwas entgegengesetzt werden könnte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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