SteamOS-Update: Valve bringt sein Linux auf neue Gaming-Handhelds

Valve öffnet sein Betriebssystem SteamOS mit einem neuen Update gezielt für Hardware von Drittanbietern. Die frische Beta-Version 3.8.25 bringt erweiterte Kompatibilität für Gaming-Handhelds mit Intel- und ARM-Chips. Windows bekommt Konkurrenz.
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Fokus auf Drittanbieter-Hardware

Valve hat die Beta-Version 3.8.25 des Linux-basierten Betriebssystems SteamOS veröffentlicht. Das Update zielt darauf ab, die allgemeine Kompatibilität mit Gaming-Handhelds von Drittanbietern stark zu verbessern. Bislang war die Software primär auf die hauseigene Hardware zugeschnitten. Nun öffnet der Entwickler das wachsende Ökosystem schrittweise für weitere Geräte mit Prozessoren von Intel und ARM.

Zu den neu unterstützten Geräten gehört das x86-basierte Modell MSI Claw 8 EX AI+, das von einem aktuellen Intel-Chip angetrieben wird. Auch Handhelds mit ARM-Architektur wie der Ayaneo Pocket S2 und Konkr Fit erhalten nun eine anfängliche Gamepad-Unterstützung durch das System. Für ältere Modelle der MSI-Claw-Serie sowie den OneXPlayer Apex liefert die Aktualisierung ebenfalls spürbar verbesserte Treiber.


Fehlerbehebungen und neue Treiber

Wie aus den offiziellen Patchnotizen von Valve hervorgeht, umfasst die SteamOS 3.8.25 Beta neben der erweiterten Controller-Unterstützung zahlreiche weitere Systemoptimierungen. Zu den wichtigsten funktionalen Anpassungen des Updates zählen:

  • Behebung von eingefrorenen WLAN-Verbindungen bei bestimmten Netzwerk-Adaptern.
  • Korrektur von HDMI-Audioausfällen bei einigen Fernseher-Kombinationen.
  • Verbesserte Akkuanzeige bei hohem Stromverbrauch während des Ladevorgangs.

Ein bekanntes Problem mit Leistungseinbußen bei aktivierter Bildskalierung sei laut Entwicklern in der stabilen Version 3.8.16 bereits im Vorfeld gelöst worden.

Das Update adressiert weiterhin auch hauseigene Hardware des Herstellers. Die Firmware 108 für die Steam Machine behebt einen Fehler, der die Prozessorleistung nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand drosseln konnte. Der neue Steam Controller des Jahres 2026 erhält zudem einen aktualisierten Linux-Treiber. Das ermöglicht die reibungslose Nutzung in nativen Anwendungen, selbst wenn die Steam-Software im Hintergrund nicht aktiv ist.

Herausforderungen für SteamOS

Obwohl das angepasste Betriebssystem nun auf mehr Geräten reibungslos läuft, bleibt die offizielle Zertifizierung durch Valve selten. Bisher darf sich lediglich das Lenovo Legion Go S offiziell mit dem begehrten Label "für SteamOS" schmücken. Ein weiterer Nachteil für eine breitere Akzeptanz auf klassischen Desktop-Computern ist die weiterhin fehlende Unterstützung für Grafikkarten von Nvidia - zumindest ohne weitere Drittanbieter einzuspannen.

Da Nvidia-Hardware den Großteil des PC-Marktes dominiert, schränkt das die Verbreitung von SteamOS als echte Windows-Alternative derzeit noch ein. Nutzer müssen für diese spezifischen Systeme oft auf andere Linux-Distributionen ausweichen. Dennoch zeigt die kontinuierliche Pflege des Beta-Kanals deutlich, dass der Software-Entwickler langfristig eine größere Unabhängigkeit von Microsofts Betriebssystem auf dem Markt anstrebt.

Was denkt ihr über die Öffnung von SteamOS für andere Handhelds? Plant ihr einen Wechsel von Windows zu Linux auf eurem Gaming-Gerät? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren.

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Zusammenfassung
  • SteamOS 3.8.25 Beta verbessert die Kompatibilität mit Drittanbietern
  • Das Update unterstützt nun auch Handhelds mit Intel- und ARM-Chips
  • Modelle wie das MSI Claw und das Ayaneo Pocket S2 erhalten Support
  • Zahlreiche Fehler bei WLAN, HDMI-Audio und Akkuanzeige wurden behoben
  • Die fehlende Nvidia-Unterstützung bremst den Einsatz auf Desktops

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