AMD trennt sich vom letzten Anteil an Chip-Werken
Der Halbleiter-Konzern AMD zieht sich nun endgültig aus der Produktion von Chips zurück. Die letzten Anteile an dem Unternehmen Globalfoundries, in die man die eigenen Chip-Werke im Jahr 2009 ausgelagert hatte, werden verkauft. 8,6 Prozent hielt AMD zuletzt an dem Unternehmen.
Die restlichen Aktien gehen an jenes Unternehmen, dass auch schon alle anderen Anteile besitzt und damit nun zum alleinigen Eigner wird: Der staatseigene Finanzinvestor Advanced Technology Investment Company (ATIC) aus Abu Dhabi. Bei Globalfoundries feiert man die Ankündigung AMDs als letzten Schritt hin zu einer vollständigen Unabhängigkeit als Halbeiter-Produzent.
Die meisten Chips will AMD nach der endgültigen Trennung allerdings weiter bei Globalfoundries herstellen lassen. Diese Zusicherung dürfte für die Beschäftigten zumindest etwas Sicherheit bringen, was die Zukunft ihrer Arbeitsplätze angeht. Globalfoundries betreibt Chip-Werke in Dresden, New York und Singapur.
Der Ausstieg aus Globalfoundries bringt AMD letztlich aber eher zusätzliche Kosten statt Einnahmen. Aufgrund der Gestaltung verschiedener Verträge muss der Konzern letztlich rund 700 Millionen Dollar drauflegen, um sich abschließend von dem ehemaligen Geschäftsbereich trennen zu können. Angesichts dessen, dass das Unternehmen immer wieder in die Verlustzone rutscht, dürfte dieser Schritt damit nicht gerade der leichteste sein.
AMD hatte im Jahr 2009 mit der Trennung von seiner Produktionssparte begonnen. Das Ziel bestand darin, zukünftig alle Ressourcen auf die Entwicklung und Vermarktung von Chips konzentrieren zu können. Die hohen Investitionen in immer modernere Fertigungsanlagen sollten hingegen durch Auftragshersteller aufgefangen werden. Während Globalfoundries weiterhin vor allem AMD-Produkte herstellte, konnte das Unternehmen aber doch zunehmend auch andere Auftraggeber gewinnen.
Die meisten Chips will AMD nach der endgültigen Trennung allerdings weiter bei Globalfoundries herstellen lassen. Diese Zusicherung dürfte für die Beschäftigten zumindest etwas Sicherheit bringen, was die Zukunft ihrer Arbeitsplätze angeht. Globalfoundries betreibt Chip-Werke in Dresden, New York und Singapur.
Der Ausstieg aus Globalfoundries bringt AMD letztlich aber eher zusätzliche Kosten statt Einnahmen. Aufgrund der Gestaltung verschiedener Verträge muss der Konzern letztlich rund 700 Millionen Dollar drauflegen, um sich abschließend von dem ehemaligen Geschäftsbereich trennen zu können. Angesichts dessen, dass das Unternehmen immer wieder in die Verlustzone rutscht, dürfte dieser Schritt damit nicht gerade der leichteste sein.
AMD hatte im Jahr 2009 mit der Trennung von seiner Produktionssparte begonnen. Das Ziel bestand darin, zukünftig alle Ressourcen auf die Entwicklung und Vermarktung von Chips konzentrieren zu können. Die hohen Investitionen in immer modernere Fertigungsanlagen sollten hingegen durch Auftragshersteller aufgefangen werden. Während Globalfoundries weiterhin vor allem AMD-Produkte herstellte, konnte das Unternehmen aber doch zunehmend auch andere Auftraggeber gewinnen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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