"Kindle Fire" bedarf dringend einer Überarbeitung
Amazons neues Tablet-System Kindle Fire löst bei den Kunden nicht gerade Begeisterungsstürme aus. Um mit dem Gerät zufrieden zu sein, muss man im Vorfeld schon genau wissen, auf was man sich einlässt. Das geht aus einem Bericht der US-Tageszeitung 'New York Times' hervor.
Der Klagen gibt es viele: So vermissen Käufer externe Lautstärkeregler, der Ausschalter kann zu leicht versehentlich betätigt werden, die Performance beim Laden von Webseiten ist zu schlecht, die Privatsphären-Optionen sind unzureichend und die Touch-Steuerung funktioniert nicht gerade optimal.
Diese Klagen finden sich in den Rezensionen auf der Produktseite bei Amazon, auch wenn dort die positiven Stimmen in der Überzahl sind. Bestätigt wurden verschiedene Probleme auch vom Usability-Guru Jakob Nielsen. Dieser kritisierte eine mangelnde Nutzerfreundlichkeit. So setze beispielsweise die Touch-Steuerung nahezu Finger in Zahnstocher-Format voraus.
"Ich habe im Gefühl, dass der Fire ein Flop wird", so das Fazit von Nielsen. "Einen Kauf kann ich nicht empfehlen." Allerdings hat man auch bei Amazon erkannt, dass es wohl mittelfristig nicht ausreichen wird, das Gerät, von dem für den Handelskonzern so viel abhängt, einfach nur zu einem Dumping-Preis und mit massiver Werbung in den Markt zu drücken.
Amazon-Sprecher Drew Herdener kündigte bereits an, dass noch vor Weihnachten ein Update für das Betriebssystem bereitgestellt wird. Dieses soll einige Probleme aus der Welt schaffen. Insbesondere an der Performance und der Touch-Steuerung sollen die Entwickler kräftig gewerkelt haben. Außerdem wird eine neue Privatsphären-Option eingeführt, so dass andere Familienmitglieder nicht mehr automatisch nachvollziehen können, was man eine halbe Stunde zuvor mit dem Tablet getan hat.
Recht bald - voraussichtlich im Frühjahr - soll dann schon eine komplett überarbeitete Version des ganzen Tablets auf den Markt kommen. Dieser soll auch in Sachen Hardware einige Verbesserungen bringen. Denn Amazon kann es sich kaum leisten, dass der Fire wirklich ein Flop wird - immerhin setzt man darauf, dass das Gerät zu einer zentralen Vermarktungsplattform für verschiedenste Inhalte aus Amazons Katalog wird.
Diese Klagen finden sich in den Rezensionen auf der Produktseite bei Amazon, auch wenn dort die positiven Stimmen in der Überzahl sind. Bestätigt wurden verschiedene Probleme auch vom Usability-Guru Jakob Nielsen. Dieser kritisierte eine mangelnde Nutzerfreundlichkeit. So setze beispielsweise die Touch-Steuerung nahezu Finger in Zahnstocher-Format voraus.
"Ich habe im Gefühl, dass der Fire ein Flop wird", so das Fazit von Nielsen. "Einen Kauf kann ich nicht empfehlen." Allerdings hat man auch bei Amazon erkannt, dass es wohl mittelfristig nicht ausreichen wird, das Gerät, von dem für den Handelskonzern so viel abhängt, einfach nur zu einem Dumping-Preis und mit massiver Werbung in den Markt zu drücken.
Amazon-Sprecher Drew Herdener kündigte bereits an, dass noch vor Weihnachten ein Update für das Betriebssystem bereitgestellt wird. Dieses soll einige Probleme aus der Welt schaffen. Insbesondere an der Performance und der Touch-Steuerung sollen die Entwickler kräftig gewerkelt haben. Außerdem wird eine neue Privatsphären-Option eingeführt, so dass andere Familienmitglieder nicht mehr automatisch nachvollziehen können, was man eine halbe Stunde zuvor mit dem Tablet getan hat.
Recht bald - voraussichtlich im Frühjahr - soll dann schon eine komplett überarbeitete Version des ganzen Tablets auf den Markt kommen. Dieser soll auch in Sachen Hardware einige Verbesserungen bringen. Denn Amazon kann es sich kaum leisten, dass der Fire wirklich ein Flop wird - immerhin setzt man darauf, dass das Gerät zu einer zentralen Vermarktungsplattform für verschiedenste Inhalte aus Amazons Katalog wird.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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