Richard Garriott sagt Ende der Konsolen voraus

Ultima-(Online-)Erfinder Richard Garriott ist der Ansicht, dass es künftig keine (Heim-)Konsolen mehr geben wird. "Lord British" meint, dass nach der nächsten Generation von Xbox, PlayStation und Co. Schluss sein werde. Stattdessen würde die Zukunft von Spielen auf mobilen Geräten bestimmt sein.
Microsoft, Spielkonsole, Xbox 360
Microsoft
Richard Garriott ist immer wieder für die eine oder andere aufsehenerregende Aussage bzw. Aktion zu haben. Der legendäre Spielentwickler, der sich zum "Schnäppchenpreis" von 30 Millionen Dollar als insgesamt sechster Weltraumtourist auf die International Space Station (ISS) schießen ließ, vertritt in einem Interview mit 'IndustryGamers' die Auffassung, dass es Konsolen nicht mehr allzu lange geben wird. Richard GarriottRichard Garriott: Eine Konsolengeneration noch und dann ist Schluss "Ich glaube, dass wir vielleicht noch eine Konsolengeneration bekommen könnten, (mit der Betonung auf) könnten, aber im Prinzip glaube ich, dass sie dem Untergang geweiht sind", sagt Garriott. Portable Geräte würden heutzutage beinahe die Leistung bieten wie stationäre Konsolen, weshalb letztere früher oder später überflüssig sein werden.

Garriott, dessen neue Firma 'Portalarium' Social Games für mobile Plattformen entwickelt, meint, dass es bisher drei entscheidende Phasen der Spieleentwicklung gegeben habe: Die erste Ära gab es laut Garriott in den 1980ern und 1990ern, diese war vor Einzelspieler-Games bestimmt. Nach der Jahrtausendwende habe dann die große Phase der Massively Multiplayer Online-Spiele (MMOs) begonnen.

Inzwischen befinden wir uns im dritten Abschnitt, dieser sei von sozialen Games sowie Spielen für Zwischendurch (Casual Games) bestimmt. Allerdings bedeute das nicht, dass es sich dabei automatisch um Browser- oder Facebook-Spiele handelt, sagte Garriott, da es starke regionale Unterschiede gebe. So würden Amerikaner vorzugsweise über den Browser spielen, da sie Angst hätten, sich über einem ausführbaren Download ein Schadprogramm einzufangen. Im Gegensatz dazu würden Europäer mit überwiegender Mehrheit Clients zum Herunterladen bevorzugen.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!