Ultima-Comeback 2027: Garriott will EA die Rechte wegnehmen
Richard Garriott will seine Rollenspiel-Kultserie Ultima im Jahr 2027 mit einem juristischen Kniff von Publisher EA zurückfordern. Doch während er Code und Konzept erhalten könnte, würde der wertvolle Markenname selbst weiterhin beim alten Rechteinhaber verbleiben.
In der Vergangenheit gab es laut Garriott mehrfach Versuche, die seit dem Jahr 1999 weitgehend pausierende Hauptserie wiederzubeleben, allerdings erfolglos. EA hat kürzlich neue Markenzeichen für Ultima angemeldet. Das deutet möglicherweise auf ein erneutes Interesse des Unternehmens hin, allerdings könnte das auch nur eine Pflichtübung sein, um die Rechte nicht zu verlieren.
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Wie Garriott gegenüber dem Inside-Games-Podcast erklärte (via PC Gamer), blieben bisherige Gespräche mit dem Rechteinhaber über eine Neuauflage erfolglos. Die anvisierte rechtliche Rückabwicklung betrifft ausschließlich das Urheberrecht. Das umfasst den Quellcode sowie die audiovisuellen Elemente der alten Spiele. Das Markenrecht für den Namen Ultima verbleibt hingegen weiterhin bei EA.
Das US-Urheberrecht bietet mit der erwähnten Frist vielen Urhebern die Möglichkeit, alte Verträge neu zu bewerten. Im Bereich der Videospiele ist ein solches Vorgehen aber bisher selten. Es könnte einen Präzedenzfall für andere Entwickler schaffen, die ihre frühen Werke an große Publisher verkauft haben. Die Umsetzung in die Praxis ist oft langwierig und erfordert umfangreiche juristische Vorbereitungen von Seiten der Antragsteller.
Weitere Details zu dem Vorhaben möchte Garriott auf der kommenden Messe Dragon Con in Atlanta teilen. Dort wird er voraussichtlich erste Ideen für die spielerische Ausrichtung des neuen Projekts präsentieren. Fans erhoffen sich konkrete Einblicke in die geplante und sicherlich aktualisierte Spielmechanik.
Würdet ihr ein neues Rollenspiel des ursprünglichen Entwicklers spielen oder vertraut ihr eher auf die offizielle Marke von EA? Teilt uns eure Meinung dazu gerne in den Kommentaren mit!
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Rückkehr eines Rollenspiel-Klassikers
Entwicklerlegende Richard Garriott plant, im Jahr 2027 die Kontrolle über die Rollenspiel-Serie Ultima zurückzuerlangen. Derzeit liegen die Rechte bei Publisher EA: Das Unternehmen kaufte das Entwicklerstudio Origin Systems im Jahr 1992 für 30 Millionen Dollar. Garriott möchte nun eine Regelung des US-Urheberrechts anwenden, diese erlaubt es Urhebern, nach Ablauf einer Frist von 35 Jahren wieder über ihr Werk zu verfügen.In der Vergangenheit gab es laut Garriott mehrfach Versuche, die seit dem Jahr 1999 weitgehend pausierende Hauptserie wiederzubeleben, allerdings erfolglos. EA hat kürzlich neue Markenzeichen für Ultima angemeldet. Das deutet möglicherweise auf ein erneutes Interesse des Unternehmens hin, allerdings könnte das auch nur eine Pflichtübung sein, um die Rechte nicht zu verlieren.
Auf YouTube ansehenWie Garriott gegenüber dem Inside-Games-Podcast erklärte (via PC Gamer), blieben bisherige Gespräche mit dem Rechteinhaber über eine Neuauflage erfolglos. Die anvisierte rechtliche Rückabwicklung betrifft ausschließlich das Urheberrecht. Das umfasst den Quellcode sowie die audiovisuellen Elemente der alten Spiele. Das Markenrecht für den Namen Ultima verbleibt hingegen weiterhin bei EA.
Trennung von Urheber und Marke
Garriott darf durch das Vorgehen ein neues Spiel auf Basis seiner damaligen Konzepte entwickeln. Er darf es aber nicht unter dem etablierten Markennamen veröffentlichen, zumindest nicht eins zu eins. Er selbst brachte nämlich den (angepassten) Titel Lord British's Ultima ins Gespräch. Die Bezeichnung nutzt sein bekanntes Alter Ego aus der virtuellen Welt. Ob eine solche Namensgebung vor Gericht Bestand hat, bleibt jedoch abzuwarten. Die Aufspaltung zwingt den Entwickler zu kreativen Lösungen bei der Vermarktung.Das US-Urheberrecht bietet mit der erwähnten Frist vielen Urhebern die Möglichkeit, alte Verträge neu zu bewerten. Im Bereich der Videospiele ist ein solches Vorgehen aber bisher selten. Es könnte einen Präzedenzfall für andere Entwickler schaffen, die ihre frühen Werke an große Publisher verkauft haben. Die Umsetzung in die Praxis ist oft langwierig und erfordert umfangreiche juristische Vorbereitungen von Seiten der Antragsteller.
Weitere Details zu dem Vorhaben möchte Garriott auf der kommenden Messe Dragon Con in Atlanta teilen. Dort wird er voraussichtlich erste Ideen für die spielerische Ausrichtung des neuen Projekts präsentieren. Fans erhoffen sich konkrete Einblicke in die geplante und sicherlich aktualisierte Spielmechanik.
Würdet ihr ein neues Rollenspiel des ursprünglichen Entwicklers spielen oder vertraut ihr eher auf die offizielle Marke von EA? Teilt uns eure Meinung dazu gerne in den Kommentaren mit!
Zusammenfassung
- Richard Garriott will im Jahr 2027 die Urheberrechte an Ultima zurückerlangen
- Der Entwickler nutzt US-Gesetze zur Rückgewinnung von Werken nach 35 Jahren Zeit
- Das Markenrecht für den Namen Ultima verbleibt jedoch weiterhin bei Electronic Arts
- Garriott plant ein neues Rollenspiel auf Basis seiner alten Konzepte zu erstellen
- Die rechtliche Trennung zwingt zu kreativen Lösungen bei der neuen Vermarktung nun
- Erste Details zum geplanten Projekt werden auf der Messe Dragon Con bekannt sein
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