Nächster Streich von Ultima-Schöpfer Richard Garriott:
Marianengraben
Richard Garriott alias Lord British ist bekannt dafür, extravagante Hobbys zu haben. Der Sohn eines NASA-Astronauten war einer der ersten Weltraum-Touristen überhaupt und nun ging es nicht hoch hinaus, sondern im Gegenteil weit herunter: zum tiefsten Punkt der Erde.
Richard Garriott als exzentrisch zu umschreiben, ist fast schon eine Untertreibung, der 59-jährige Erfinder der Rollenspielreihe Ultima und Co-Gründer von Origin Systems ist vor allem als Hobby-Forscher und Entdecker tätig. Er reist am liebsten an Orte, die alles andere als gewöhnlich sind, darunter das All sowie Nord- und Südpol.
Nun hat er einen weiteren Punkt seiner ungewöhnlichen Reiseliste abgehakt, nämlich den Marianengraben. Das ist eine Tiefseerinne im Pazifischen Ozean, die eine Maximaltiefe von rund elf Kilometern hat. Damit ist Garriott der erste Mensch, der beide Pole, den Weltraum und den tiefsten Punkt der Erdoberfläche besucht hat.
"Auf dem Video, das ich aufgenommen habe, kann man diese netten kleinen, vier oder fünf Zoll langen durchscheinenden schwarzen Würmer sehen", sagte Garriott. "Sie sind überall auf dem Boden da unten. Und man kann auch Spuren von größeren Dingen sehen, die dort draußen sind."
Garriott machte die Reise nicht alleine, begleitet wurde er von Victor Vescovo, einem US-amerikanischen Untersee-Forscher. Dieser teilte ein Video des Tauchgangs und meinte, dass man auch nach etwas zum Mitnehmen gesucht habe, die Steine aber allesamt zu groß gewesen seien.
Nun hat er einen weiteren Punkt seiner ungewöhnlichen Reiseliste abgehakt, nämlich den Marianengraben. Das ist eine Tiefseerinne im Pazifischen Ozean, die eine Maximaltiefe von rund elf Kilometern hat. Damit ist Garriott der erste Mensch, der beide Pole, den Weltraum und den tiefsten Punkt der Erdoberfläche besucht hat.
Vier Stunden nach unten
Wie die britische Zeitung Mirror berichtet, benötigte Garriott etwa vier Stunden, um die Tiefe von elf Kilometern zu erreichen. Dort angekommen, machte er Fotos (auch ein Selfie), sammelte Proben und nahm einen kurzen "Science-Fiction-Film" auf. Das ist übrigens keine einmalige Angelegenheit, denn Garriott filmte auch auf der Internationalen Raumstation einen kurzen Streifen dieser Art - das Werk kann man auf YouTube sehen."Auf dem Video, das ich aufgenommen habe, kann man diese netten kleinen, vier oder fünf Zoll langen durchscheinenden schwarzen Würmer sehen", sagte Garriott. "Sie sind überall auf dem Boden da unten. Und man kann auch Spuren von größeren Dingen sehen, die dort draußen sind."
Garriott machte die Reise nicht alleine, begleitet wurde er von Victor Vescovo, einem US-amerikanischen Untersee-Forscher. Dieser teilte ein Video des Tauchgangs und meinte, dass man auch nach etwas zum Mitnehmen gesucht habe, die Steine aber allesamt zu groß gewesen seien.
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