HP-Chefin Whitman deutet Umstieg auf Android an
Meg Whitman, seit September die Chefin des US-Konzerns Hewlett-Packard, hat in einem Interview mit der französischen Tageszeitung 'Le Figaro' angedeutet, dass sie bei Tablets einen Umstieg auf Android plant.
Zu den Überlegungen der ehemaligen eBay-Chefin gehört auch, dass das eigene webOS-Betriebssystem komplett fallen gelassen werden könnte. Eine Entscheidung diesbezüglich soll schon "bald" fallen. Das Ende von webOS scheint aber noch nicht fix zu sein, es ist nicht ausgeschlossen, dass HP künftig auch zweigleisig fahren könnte.
Tendiert zu Android: HP-CEO Meg Whitman
Bei den Nachfolger-Szenarien für webOS schließt Whitman grundsätzlich nichts aus: Hewlett-Packard könnte auf Windows Phone 7 umsteigen, auf Windows 8 warten oder gleich auf Android wechseln. Letzteres scheint die von Whitman bevorzugte Variante zu sein.
Der Schritt in Richtung des mobilen Google-Betriebssystems wäre durchaus naheliegend, schließlich setzt man Android bereits bei HP-Druckern ein. Diese unterstützen seit einer ganzen Weile schon Googles Cloud Print, das das Drucken von Dokumenten über einen Online-Dienst ermöglicht.
Ausgangspunkt für all diese Überlegungen ist die steigende Bedeutung von Tablets. Dabei gehe es auch um die Frage, so die 55-jährige HP-Chefin, ob man Tablets zur PC-Klasse zählen könne. Tut man das nämlich, dann drohe dem Konzern, der sich gerne rühmt, der weltgrößte PC-Hersteller zu sein, der Verlust der ersten Position. Man sei drauf und dran von Apple überholt zu werden, wenn man Tablets wie die iPads als "Personal Computer" bezeichnet.
"Apple macht einen ausgezeichneten Job", so Whitman. "Für müssen unser Spiel verbessern, ebenso wie unsere Produkte, um vorne zu bleiben." 2012 hat sie dabei im Prinzip schon abgeschrieben und rechnet damit, dass HP im nächsten Jahr von Apple überholt werden wird. 2013 wolle man aber wieder "Champion" sein.
Tendiert zu Android: HP-CEO Meg Whitman
Bei den Nachfolger-Szenarien für webOS schließt Whitman grundsätzlich nichts aus: Hewlett-Packard könnte auf Windows Phone 7 umsteigen, auf Windows 8 warten oder gleich auf Android wechseln. Letzteres scheint die von Whitman bevorzugte Variante zu sein.
Der Schritt in Richtung des mobilen Google-Betriebssystems wäre durchaus naheliegend, schließlich setzt man Android bereits bei HP-Druckern ein. Diese unterstützen seit einer ganzen Weile schon Googles Cloud Print, das das Drucken von Dokumenten über einen Online-Dienst ermöglicht.
Ausgangspunkt für all diese Überlegungen ist die steigende Bedeutung von Tablets. Dabei gehe es auch um die Frage, so die 55-jährige HP-Chefin, ob man Tablets zur PC-Klasse zählen könne. Tut man das nämlich, dann drohe dem Konzern, der sich gerne rühmt, der weltgrößte PC-Hersteller zu sein, der Verlust der ersten Position. Man sei drauf und dran von Apple überholt zu werden, wenn man Tablets wie die iPads als "Personal Computer" bezeichnet.
"Apple macht einen ausgezeichneten Job", so Whitman. "Für müssen unser Spiel verbessern, ebenso wie unsere Produkte, um vorne zu bleiben." 2012 hat sie dabei im Prinzip schon abgeschrieben und rechnet damit, dass HP im nächsten Jahr von Apple überholt werden wird. 2013 wolle man aber wieder "Champion" sein.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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