Kritik am Galaxy Nexus:
Schirm setzt "Pen Tile" ein
Der Bildschirm des Google Galaxy Nexus hat eine vermeintlich beeindruckende Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. Doch das Android-Handy kommt nun in die Kritik, da es die umstrittene "Pen Tile"-Technologie einsetzt.
Das gerade vorgestellte, von Samsung produzierte Android-4.0-Spitzenmodell Galaxy Nexus hat mit seinen 1280 x 720 Pixeln eine Auflösung, die einem "HD ready"-Fernsehgerät entspricht. Wie 'Anandtech' nun aber herausgefunden hat, "schummelt" das Galaxy Nexus bei seinem HD-Bildschirm.
Beim 4,65 Zoll großen HD Super AMOLED-Bildschirm wird nämlich die "Pen Tile"-Technologie verwendet: Bei "Pen Tile", das auch als RGB-Subpixel-Rendering bekannt ist, kommen für jedes Pixel statt drei nur zwei Subpixel zum Einsatz. Das hat zur Folge, dass die effektive Auflösung deutlich geringer ist als jene, die in den Spezifikationen angegeben ist. Bei "Pen Tile" kann es zu unschönen Effekten kommen, so treten etwa bei Linien und Schriften sichtbare Randverfärbungen auf.
Ein Geheimnis ist der Einsatz dieser Technik allerdings nicht, sie wurde bereits bei anderen AMOLED-Smartphones von Samsung wie etwa dem Nexus S eingesetzt. Dort sei "Pen Tile" durchaus sichtbar und auch störend gewesen, berichtet Anandtech.
Beim neuesten Galaxy Nexus stelle sich allerdings die Frage, ob bei der hohen Pixeldichte des Geräts (315,83 Pixel pro Zoll) dieser negative Effekt überhaupt noch erkennbar sei, so Anandtech. Konkrete Aussagen könne man ohnehin erst dann treffen, wenn man ein Testgerät des Google-Smartphones genauestens unter die Lupe genommen hat.
Unterdessen hat 'Engadget' Details zu den im Galaxy Nexus verbauten Chips veröffentlicht: Als (1,2 Ghz-Dual-Core-)CPU kommt OMAP 4460 von Texas Instuments zum Einsatz. Die GPU ist ein PowerVR SGX 540 von Imagination Technologies. Das ist die gleiche Grafikeinheit wie beim Galaxy S und Nexus S, allerdings ist das Galaxy Nexus mit 384 MHz höher getaktet.
Siehe auch: Google Galaxy Nexus mit Android 4.0 vorgestellt
Nachtrag: Wie einige Kommentar-Beiträge richtig hervorheben, ist die Diskussion um die Auflösungen höchst theoretisch. Tatsächlich sind die unterschiedlichen Technologien miteinander kaum vergleichbar. Blickt man nämlich auf die Subpixeldichte, so ist diese beim Galaxy Nexus mit 414,33 Subpixel pro Zoll höher als beim Samsung Galaxy S 2, das auf einen Wert von 383,09 kommt, wie 'Anandtech' berichtet. Wer mit der Pixeldichte des Galaxy S 2 zufrieden gewesen sei, wird das auch mit jener des Galaxy Nexus sein - trotz Pen Tile. Zusätzlich dazu soll es bei Android 4.0 Anpassungen des User Interface geben, so dass negative Effekte gar nicht erst auftreten können.
Beim 4,65 Zoll großen HD Super AMOLED-Bildschirm wird nämlich die "Pen Tile"-Technologie verwendet: Bei "Pen Tile", das auch als RGB-Subpixel-Rendering bekannt ist, kommen für jedes Pixel statt drei nur zwei Subpixel zum Einsatz. Das hat zur Folge, dass die effektive Auflösung deutlich geringer ist als jene, die in den Spezifikationen angegeben ist. Bei "Pen Tile" kann es zu unschönen Effekten kommen, so treten etwa bei Linien und Schriften sichtbare Randverfärbungen auf.
Ein Geheimnis ist der Einsatz dieser Technik allerdings nicht, sie wurde bereits bei anderen AMOLED-Smartphones von Samsung wie etwa dem Nexus S eingesetzt. Dort sei "Pen Tile" durchaus sichtbar und auch störend gewesen, berichtet Anandtech.
Beim neuesten Galaxy Nexus stelle sich allerdings die Frage, ob bei der hohen Pixeldichte des Geräts (315,83 Pixel pro Zoll) dieser negative Effekt überhaupt noch erkennbar sei, so Anandtech. Konkrete Aussagen könne man ohnehin erst dann treffen, wenn man ein Testgerät des Google-Smartphones genauestens unter die Lupe genommen hat.
Unterdessen hat 'Engadget' Details zu den im Galaxy Nexus verbauten Chips veröffentlicht: Als (1,2 Ghz-Dual-Core-)CPU kommt OMAP 4460 von Texas Instuments zum Einsatz. Die GPU ist ein PowerVR SGX 540 von Imagination Technologies. Das ist die gleiche Grafikeinheit wie beim Galaxy S und Nexus S, allerdings ist das Galaxy Nexus mit 384 MHz höher getaktet.
Siehe auch: Google Galaxy Nexus mit Android 4.0 vorgestellt
Nachtrag: Wie einige Kommentar-Beiträge richtig hervorheben, ist die Diskussion um die Auflösungen höchst theoretisch. Tatsächlich sind die unterschiedlichen Technologien miteinander kaum vergleichbar. Blickt man nämlich auf die Subpixeldichte, so ist diese beim Galaxy Nexus mit 414,33 Subpixel pro Zoll höher als beim Samsung Galaxy S 2, das auf einen Wert von 383,09 kommt, wie 'Anandtech' berichtet. Wer mit der Pixeldichte des Galaxy S 2 zufrieden gewesen sei, wird das auch mit jener des Galaxy Nexus sein - trotz Pen Tile. Zusätzlich dazu soll es bei Android 4.0 Anpassungen des User Interface geben, so dass negative Effekte gar nicht erst auftreten können.
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