eBay will weg vom Kramladen-Image - mit Erfolg
Der Online-Handelskonzern eBay konnte im Zuge der weiteren Verlagerung vieler Einkäufe ins Netz seine Ergebnisse weiter ausbauen. Vor allem die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets, die es Nutzern erlauben, quasi von überall schnell ein interessantes Produkt zu erwerben, beflügelt das Geschäft.
Wie das Unternehmen mitteilte, konnte man im abgelaufenen dritten Quartal einen Umsatz von 2,97 Milliarden Dollar generieren. Das sind immerhin 32 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn kletterte von 432 Millionen Dollar auf 490,5 Millionen Dollar. Mit diesen Ergebnissen lag eBay im Rahmen der Analystenerwartungen.
Es zeigt sich, dass die Transformationsstrategie des aktuellen eBay-Chefs John Donahoe durchaus von Erfolg geprägt ist. Dieser arbeitet seit Jahren konsequent daran, eBay von einem großen Kramladen in ein starkes Bündel von Online-Handelsdiensten umzubauen. Hier spielt nicht mehr die Verkaufsplattform die zentrale Rolle. Sie wird nun gleichberechtigt von Bezahldiensten und technologischen Support für den E-Commerce flankiert.
Diese Entwicklung soll sich in einer kommenden Werbekampagne niederschlagen, mit der eBay sein Image in der Öffentlichkeit ein Stück weit wandeln soll. Ziel es ist, im Bewusstsein der Nutzer eher an die Stelle zu treten, die heute in der Regel von Amazon eingenommen wird.
eBays Handelsplattform bringt aber noch immer den Großteil des Umsatzes. Dieser kletterte im letzten Quartal um 17 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Das Handelsvolumen, dass über die Plattform von den dort tätigen Händlern generiert wurde, belief sich auf 14,7 Milliarden Dollar, was 16 Prozent mehr als vor einem Jahr sind.
Als zweiter großer Konzernteil hat sich PayPal etabliert. Der Payment-Dienst steigerte seinen Umsatz um 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Insgesamt flossen im vergangenen Quartal 29,3 Milliarden Dollar über PayPal-Konten, was einer Steigerung von 31 Prozent entspricht. Als neuer Geschäftsbereich kam GSI Commerce hinzu, den eBay im März für 2,4 Milliarden Dollar übernahm. Der Anbieter von Dienstleistungen für Online-Händler steuerte 203 Millionen Dollar zum Umsatz bei.
Es zeigt sich, dass die Transformationsstrategie des aktuellen eBay-Chefs John Donahoe durchaus von Erfolg geprägt ist. Dieser arbeitet seit Jahren konsequent daran, eBay von einem großen Kramladen in ein starkes Bündel von Online-Handelsdiensten umzubauen. Hier spielt nicht mehr die Verkaufsplattform die zentrale Rolle. Sie wird nun gleichberechtigt von Bezahldiensten und technologischen Support für den E-Commerce flankiert.
Diese Entwicklung soll sich in einer kommenden Werbekampagne niederschlagen, mit der eBay sein Image in der Öffentlichkeit ein Stück weit wandeln soll. Ziel es ist, im Bewusstsein der Nutzer eher an die Stelle zu treten, die heute in der Regel von Amazon eingenommen wird.
eBays Handelsplattform bringt aber noch immer den Großteil des Umsatzes. Dieser kletterte im letzten Quartal um 17 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Das Handelsvolumen, dass über die Plattform von den dort tätigen Händlern generiert wurde, belief sich auf 14,7 Milliarden Dollar, was 16 Prozent mehr als vor einem Jahr sind.
Als zweiter großer Konzernteil hat sich PayPal etabliert. Der Payment-Dienst steigerte seinen Umsatz um 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Insgesamt flossen im vergangenen Quartal 29,3 Milliarden Dollar über PayPal-Konten, was einer Steigerung von 31 Prozent entspricht. Als neuer Geschäftsbereich kam GSI Commerce hinzu, den eBay im März für 2,4 Milliarden Dollar übernahm. Der Anbieter von Dienstleistungen für Online-Händler steuerte 203 Millionen Dollar zum Umsatz bei.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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