eBay erlebt gerade einen gewaltigen Höhenflug
Der Online-Marktplatz eBay konnte sein viertes Geschäftsquartal mit weit besseren Ergebnissen abschließen als erwartet. Vor allem die Handelsplattform, die in den letzten Jahren ihre Probleme hatte, kam ein gutes Stück voran und die Payment-Tochter PayPal setzte ihren Erfolgskurs fort.
3,38 Milliarden Dollar Umsatz konnte das Unternehmen im letzten Jahresviertel verzeichnen. Das sind satte 35 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem Betrag von 3,32 Milliarden Dollar gerechnet. Auch der Gewinn lag vor der Berücksichtigung von Sonderposten mit 60 Cent je Aktie über der Prognose von 57 Cent.
Unter dem Strich ergab dies einen massiven Gewinnsprung. Nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Überschuss von 559 Millionen Dollar erwirtschaftet wurde, sind es nun 1,98 Milliarden Dollar. Die Bemühungen, Nutzer, die in den letzten Jahren zu Amazon oder anderen Anbietern ausgewichen waren, zurückzugewinnen, zeigten somit offenbar erfolg.
eBay profitierte aber auch von einem allgemeinen Trend hin zum Online-Shopping. In den USA lag der Umsatz mit Waren, die über das Internet gehandelt wurden, im Weihnachtsgeschäft um 15 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Ein Teil des Gewinns stammt aber auch aus der einmaligen Einnahme aus dem Verkauf von Skype an Microsoft.
Nicht abzureißen scheint derzeit die Erfolgsgeschichte PayPals. Der Payment-Dienst gewann zuletzt jeweils rund eine Million neue Nutzer im Monat hinzu. Inzwischen sind 106,3 Millionen Anwender bei dem Anbieter registriert. Insbesondere im Bereich des Mobile Payment punktet das Unternehmen. 4 Milliarden Dollar betrug das Transaktionsvolumen, das über Smartphones getätigt wurde, im vergangenen Jahr bereits. In diesem Jahr sollen es schon 7 Milliarden Dollar werden.
Trotz der positiven Entwicklung zeigte sich Unternehmens-Chef John Donahoe aber vorsichtig, was Prognosen über die kommende Zeit angeht. Ihm bereitet hier vor allem die Euro-Krise Sorgen. Sollte sich der Wert des Euro gegenüber dem Dollar spürbar abschwächen, würde sich dies äußerst unangenehm auf die kommenden Bilanzen auswirken. Schließlich ist das Handelsvolumen auf eBay im Ausland - und damit vor allem in Europa - fast doppelt so hoch wie im Heimatmarkt USA.
Unter dem Strich ergab dies einen massiven Gewinnsprung. Nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Überschuss von 559 Millionen Dollar erwirtschaftet wurde, sind es nun 1,98 Milliarden Dollar. Die Bemühungen, Nutzer, die in den letzten Jahren zu Amazon oder anderen Anbietern ausgewichen waren, zurückzugewinnen, zeigten somit offenbar erfolg.
eBay profitierte aber auch von einem allgemeinen Trend hin zum Online-Shopping. In den USA lag der Umsatz mit Waren, die über das Internet gehandelt wurden, im Weihnachtsgeschäft um 15 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Ein Teil des Gewinns stammt aber auch aus der einmaligen Einnahme aus dem Verkauf von Skype an Microsoft.
Nicht abzureißen scheint derzeit die Erfolgsgeschichte PayPals. Der Payment-Dienst gewann zuletzt jeweils rund eine Million neue Nutzer im Monat hinzu. Inzwischen sind 106,3 Millionen Anwender bei dem Anbieter registriert. Insbesondere im Bereich des Mobile Payment punktet das Unternehmen. 4 Milliarden Dollar betrug das Transaktionsvolumen, das über Smartphones getätigt wurde, im vergangenen Jahr bereits. In diesem Jahr sollen es schon 7 Milliarden Dollar werden.
Trotz der positiven Entwicklung zeigte sich Unternehmens-Chef John Donahoe aber vorsichtig, was Prognosen über die kommende Zeit angeht. Ihm bereitet hier vor allem die Euro-Krise Sorgen. Sollte sich der Wert des Euro gegenüber dem Dollar spürbar abschwächen, würde sich dies äußerst unangenehm auf die kommenden Bilanzen auswirken. Schließlich ist das Handelsvolumen auf eBay im Ausland - und damit vor allem in Europa - fast doppelt so hoch wie im Heimatmarkt USA.
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Redakteur bei WinFuture
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