eBay-Chef sieht revolutionären Wandel im Handel
Der Handel soll weltweit vor einem revolutionären Umbruch stehen. Dies sieht zumindest der eBay-Chef John Donahoe laut einem Bericht in der heutigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' so. Er bezieht sich dabei auf entsprechende Anzeichen aus den letzten anderthalb Jahren.
"Seit rund 12 bis 18 Monaten beobachten wir grundlegende Änderungen im Verhalten der Konsumenten - vor allem in der Art, wie sie ihre Mobiltelefone zum Shoppen und Bezahlen einsetzen", erklärte Donahoe in einem Interview. Zwar sei seit gut zehn Jahren von den Folgen der Digitalisierung für das Konsumverhalten die Rede, doch passiert sei in der Praxis nicht besonders viel.
Erst mit dem Start des iPads habe ein "durchschlagend neues Verhalten" begonnen. So könne auch nicht mehr zwischen Online- und Einzelhandel unterschieden werden: "Die Grenzen lösen sich rasend schnell auf und werden bald ganz verschwunden sein", so der eBay-Chef.
Entsprechend habe sein Unternehmen auch bereits die Unternehmensstrategie geändert: Man wolle künftig Technologiepartner für Handelsunternehmen sein. Entsprechend vergleiche sich der als Online-Auktionshaus groß gewordene Konzern auch nicht mit Amazon: Der Online-Handelsriese sei "der neue Wal-Mart", der "enorm mächtige Händler, den jeder andere fürchten muss".
eBay dagegen sieht sich in dieser Analogie "eher IBM" in der frühen Computer-Zeit ähnlich. Der IT-Konzern schuf Anfang der 1980er Jahre die technischen Grundlagen für eine Plattform, die anschließend von vielen anderen Herstellern eingesetzt wurde und die meisten Computer-Anbieter dieser Zeit, die auf ihre eigenen proprietären Systeme setzten, komplett in der Versenkung verschwinden ließ. Entsprechend will eBay zukünftig vor allem bestehenden Einzelhändlern eine Plattform bieten, mit der sie ihre Geschäfte möglichst einfach online bringen können.
Erst mit dem Start des iPads habe ein "durchschlagend neues Verhalten" begonnen. So könne auch nicht mehr zwischen Online- und Einzelhandel unterschieden werden: "Die Grenzen lösen sich rasend schnell auf und werden bald ganz verschwunden sein", so der eBay-Chef.
Entsprechend habe sein Unternehmen auch bereits die Unternehmensstrategie geändert: Man wolle künftig Technologiepartner für Handelsunternehmen sein. Entsprechend vergleiche sich der als Online-Auktionshaus groß gewordene Konzern auch nicht mit Amazon: Der Online-Handelsriese sei "der neue Wal-Mart", der "enorm mächtige Händler, den jeder andere fürchten muss".
eBay dagegen sieht sich in dieser Analogie "eher IBM" in der frühen Computer-Zeit ähnlich. Der IT-Konzern schuf Anfang der 1980er Jahre die technischen Grundlagen für eine Plattform, die anschließend von vielen anderen Herstellern eingesetzt wurde und die meisten Computer-Anbieter dieser Zeit, die auf ihre eigenen proprietären Systeme setzten, komplett in der Versenkung verschwinden ließ. Entsprechend will eBay zukünftig vor allem bestehenden Einzelhändlern eine Plattform bieten, mit der sie ihre Geschäfte möglichst einfach online bringen können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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