Samsung entfernt Galaxy Tab 7.7 vom IFA-Stand
Nur kurze Zeit durften die Besucher der IFA 2011 das Samsung Galaxy Tab 7.7 bewundern, denn am Samstag hat der südkoreanische Konzern das Gerät von seinem Stand entfernt.
Am Samstagnachmittag sind sowohl die Geräte als auch die Hinweise vom Stand verschwunden. Auf Nachfrage von 'Golem' erklärte eine Sprecherin von Samsung, dass man sich dazu entschieden hätte die Geräte abzubauen, um die Kunden nicht unnötig zu verwirren. An der Stelle des Galaxy Tab 7.7 ist nun das Android-Smartphone Galaxy Note zu finden, das auch in Deutschland erhältlich sein wird. Weiterhin existent ist auch der Tablet-PC Slate 7 mit Windows.
Die Tablets waren bereits seit dem Beginn der Messe mit einem Aufkleber versehen, auf dem "Kein Verkauf in Deutschland" zu lesen war. Das Magazin Chip hatte in diesem Zusammenhang davon berichtet, dass der US-amerikanische Elektronikriese Apple Samsung wohl erneut ein (Anwalts-) Schreiben hat zukommen lassen. Bestätigen wollte die Samsung-Sprecherin dies nicht und verwies stattdessen auf das momentan laufende Verfahren.
Samsung steckt wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen seit geraumer Zeit in einem aufsehenerregenden Rechtsstreit mit Apple und musste zuletzt einen herben Rückschlag einstecken. So war es Apple erfolgreich gelungen eine einstweilige Verfügung vor dem Landgericht Düsseldorf zu erwirken, die Samsung den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 - sozusagen dem großen Bruder des Galaxy Tab 7.7 - in Deutschland untersagt. Dies ist auch der Grund, weshalb Samsung den Verkaufsstart des Galaxy Tab verschoben hat. Wie es in diesem Streit weiter geht, erfahren wir am 9. September, denn dann will das Gericht seine endgültige Entscheidung fällen.
Siehe auch: Gericht verbietet Samsung Galaxy-Geräte
Verkaufszahlen des Galaxy Tab enttäuschen auf ganzer Linie
Für Samsung scheinen die schlechten Nachrichten damit aber noch lange kein Ende zu nehmen. Gemäß eines Berichts des Britischen 'The Guardian' konnte der Konzern gerade einmal 20.000 Exemplare vom ersten Galaxy Tab 7 verkaufen und das bei einer Million ausgelieferten Geräten. Ein "riesiges Verlustgeschäft", wie Lenovo Chef Yang Yuanquing es kürzlich bezeichnete.
Hält man sich den Marktanteil hinsichtlich aller Zugriffe auf Internetseiten vor Augen, ist dieses Ergebnis nicht weiter verwunderlich. Denn dabei wird ersichtlich, dass das Galaxy Tab mit einem Anteil von 0,018% weit hinter dem Ergebnis des iPads (0,92%) lag.
Update 19:20:
Samsung Global hat nun gegenüber der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhapnews bestätigt, dass Apple am vergangenen Freitag vor dem Landgericht Düsseldorf eine weitere einstweilige Verfügung erwirken konnte. Diese betrifft das Galaxy Tab 7.7, weshalb Samsung das Gerät von seinem Stand auf der IFA entfernt hat.
Die Tablets waren bereits seit dem Beginn der Messe mit einem Aufkleber versehen, auf dem "Kein Verkauf in Deutschland" zu lesen war. Das Magazin Chip hatte in diesem Zusammenhang davon berichtet, dass der US-amerikanische Elektronikriese Apple Samsung wohl erneut ein (Anwalts-) Schreiben hat zukommen lassen. Bestätigen wollte die Samsung-Sprecherin dies nicht und verwies stattdessen auf das momentan laufende Verfahren.
Samsung steckt wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen seit geraumer Zeit in einem aufsehenerregenden Rechtsstreit mit Apple und musste zuletzt einen herben Rückschlag einstecken. So war es Apple erfolgreich gelungen eine einstweilige Verfügung vor dem Landgericht Düsseldorf zu erwirken, die Samsung den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 - sozusagen dem großen Bruder des Galaxy Tab 7.7 - in Deutschland untersagt. Dies ist auch der Grund, weshalb Samsung den Verkaufsstart des Galaxy Tab verschoben hat. Wie es in diesem Streit weiter geht, erfahren wir am 9. September, denn dann will das Gericht seine endgültige Entscheidung fällen.
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Verkaufszahlen des Galaxy Tab enttäuschen auf ganzer Linie
Für Samsung scheinen die schlechten Nachrichten damit aber noch lange kein Ende zu nehmen. Gemäß eines Berichts des Britischen 'The Guardian' konnte der Konzern gerade einmal 20.000 Exemplare vom ersten Galaxy Tab 7 verkaufen und das bei einer Million ausgelieferten Geräten. Ein "riesiges Verlustgeschäft", wie Lenovo Chef Yang Yuanquing es kürzlich bezeichnete.
Hält man sich den Marktanteil hinsichtlich aller Zugriffe auf Internetseiten vor Augen, ist dieses Ergebnis nicht weiter verwunderlich. Denn dabei wird ersichtlich, dass das Galaxy Tab mit einem Anteil von 0,018% weit hinter dem Ergebnis des iPads (0,92%) lag.
Update 19:20:
Samsung Global hat nun gegenüber der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhapnews bestätigt, dass Apple am vergangenen Freitag vor dem Landgericht Düsseldorf eine weitere einstweilige Verfügung erwirken konnte. Diese betrifft das Galaxy Tab 7.7, weshalb Samsung das Gerät von seinem Stand auf der IFA entfernt hat.
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