JMGO N1S Ultimate: Beamer auch nach Langzeittest noch vorn dabei
Der JMGO N1S Ultimate wurde bereits auf der IFA 2024 vorgestellt. Seither sind 1,5 Jahre vergangen. In dieser Zeit hat der Hersteller bewiesen, dass er seine Produkte mit OTA-Updates auf dem neuesten Stand hält: In regelmäßigen Abständen wurde der Google-TV-Projektor aktualisiert. Dass das nicht selbstverständlich ist, haben in der Vergangenheit genug andere Projektoren bewiesen. Der JMGO N1S Ultimate musste sich in den letzten Monaten sowohl im Urlaub als auch in den eigenen vier Wänden unseres Kollegen Timm Mohn beweisen.
Der 3.300 ISO-Lumen helle Projektor sieht seinen Geschwistern (u.a. N1S Ultra) sehr ähnlich: Der Body ist in Grau gehalten, während um die Linse ein leicht spiegelnder schwarzer Einsatz verbaut wurde. Neben der Linse befinden sich die Sensoren und Kameras, die für den Autofokus und die Bildanpassung zuständig sind. Dazu gehören 3D-Time-of-Flight-Sensoren und High-Res-Kameras für die automatische Bildkorrektur. Diese funktioniert auch, während man das Gimbal bewegt. Das Feature klingt erst einmal wie ein Gimmick, ist aber sehr praktisch, wenn man die Position des Projektors oft ändert. Das System ist 1:1 identisch auf dem N1S Pro verfügbar.
Auch der Autofokus arbeitet gründlich: Selbst wenn man sich die äußeren Bereiche des Bildes anschaut, ist keine Unschärfe feststellbar. Sollte doch einmal etwas nicht stimmen, kann der Fokus auch manuell ausgelöst und eingestellt werden. Die Kameras sind zudem für die Anpassung an die Wandfarbe zuständig. Wie bei allen aktuellen Projektoren verfügt der JMGO N1S Ultimate über einen Augenschutz, der automatisch aktiviert wird, wenn jemand vor das Gerät läuft. Seitlich befinden sich die Öffnungen für die zweimal 10 Watt starken Lautsprecher. Die Schrauben des Gimbals sind unter Dekoplättchen versteckt, die man aber leicht herausheben kann. Hat man das Gimbal justiert, lassen sich die Dekoplättchen problemlos wieder anbringen.
Der JMGO N1S Ultimate verfügt über den herstellereigenen Gimbal-Ständer, der bei jedem Projektor der N-Serie vorhanden ist. Die Basis lässt sich um 360 Grad drehen. Bereits damit lässt sich der Projektor sehr bequem auf eine gewünschte Fläche ausrichten. Zusätzlich kann der Projektor im Bereich von 135 Grad vertikal angewinkelt werden. Ab Werk ist das Gimbal so festgezogen, dass sich die Position zwar verändern lässt, der Projektor aber in jener stehen bleibt. Auf Wunsch können die Schrauben nachgezogen und der Stand damit noch etwas fester eingestellt werden. In der Praxis war das bisher aber nicht nötig. Der Beamer hält auch stark angewinkelt seine Position.
Um die 3.300 ISO-Lumen zu erreichen, muss man den Hochleistungsmodus in den Bildoptionen aktivieren. Anschließend wählt man die maximale Helligkeit aus. Mit 3.300 ISO-Lumen ist der Projektor hell genug, um die maximale Bilddiagonale von 180 Zoll zu erreichen, ohne dass das Bild zu dunkel wird. Die im Vergleich zum Ultra-Modell nochmals angehobene Helligkeit macht das Betrachten von Inhalten am Tag deutlich einfacher. Wo man bisher noch die Jalousie ziehen musste, kann diese nun offen bleiben. Das Plus an Helligkeit merkt man im Alltag sofort.
JMGO nennt das verbaute Soundsystem "Master Sound". Der N1S Ultimate verfügt über zwei 10-Watt-Lautsprecher, der Bass soll bis zu 45 Hertz erreichen. In der Praxis überrascht der N1S Ultimate mit einem durchaus kräftigen Bass, den andere Projektoren mit ähnlichem Setup oft vermissen lassen. Der N1S Ultimate ist Dolby- und DTS-zertifiziert. Es ist durchaus fair zu sagen, dass JMGO den "Master Sound" beim N1S Ultimate gemeistert hat. Gleichzeitig liegt die gewöhnliche Betriebslautstärke bei gerade einmal 26 dB, was den Projektor leiser erscheinen lässt als so manch dunkleren Beamer. Die Konkurrenz sollte sich das Kühlsystem des N1S Ultimate durchaus genauer anschauen.
Der JMGO N1S Ultimate ist wie sein kleiner Bruder Sieger im Hinblick auf Darstellungsqualität, Ton und Flexibilität. Amazon verrät, wohin die Reise geht: Spätestens mit der N5-Serie bekommt das Max-Modell zwei 12,5-Watt-Lautsprecher. JMGO dürfte alles daransetzen, den gebotenen Platz so gut wie möglich auszunutzen. Wünschenswert wäre es, wenn ein eventueller Nachfolger über zwei USB-3.0-Ports und einen zusätzlichen HDMI-Anschluss verfügen würde. Die Portvielfalt käme vor allem Menschen entgegen, die den Projektor vornehmlich stationär nutzen. Es steht jedoch zu erwarten, dass dies ohne ein vollständiges Redesign nicht so einfach umzusetzen sein dürfte. Dolby Vision sollte ein Nachfolger allerdings mitbringen können. Der JMGO N1S Ultimate ist aktuell für 1599 Euro auf Amazon verfügbar.
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Der 3.300 ISO-Lumen helle Projektor sieht seinen Geschwistern (u.a. N1S Ultra) sehr ähnlich: Der Body ist in Grau gehalten, während um die Linse ein leicht spiegelnder schwarzer Einsatz verbaut wurde. Neben der Linse befinden sich die Sensoren und Kameras, die für den Autofokus und die Bildanpassung zuständig sind. Dazu gehören 3D-Time-of-Flight-Sensoren und High-Res-Kameras für die automatische Bildkorrektur. Diese funktioniert auch, während man das Gimbal bewegt. Das Feature klingt erst einmal wie ein Gimmick, ist aber sehr praktisch, wenn man die Position des Projektors oft ändert. Das System ist 1:1 identisch auf dem N1S Pro verfügbar.
Auch der Autofokus arbeitet gründlich: Selbst wenn man sich die äußeren Bereiche des Bildes anschaut, ist keine Unschärfe feststellbar. Sollte doch einmal etwas nicht stimmen, kann der Fokus auch manuell ausgelöst und eingestellt werden. Die Kameras sind zudem für die Anpassung an die Wandfarbe zuständig. Wie bei allen aktuellen Projektoren verfügt der JMGO N1S Ultimate über einen Augenschutz, der automatisch aktiviert wird, wenn jemand vor das Gerät läuft. Seitlich befinden sich die Öffnungen für die zweimal 10 Watt starken Lautsprecher. Die Schrauben des Gimbals sind unter Dekoplättchen versteckt, die man aber leicht herausheben kann. Hat man das Gimbal justiert, lassen sich die Dekoplättchen problemlos wieder anbringen.
Der JMGO N1S Ultimate verfügt über den herstellereigenen Gimbal-Ständer, der bei jedem Projektor der N-Serie vorhanden ist. Die Basis lässt sich um 360 Grad drehen. Bereits damit lässt sich der Projektor sehr bequem auf eine gewünschte Fläche ausrichten. Zusätzlich kann der Projektor im Bereich von 135 Grad vertikal angewinkelt werden. Ab Werk ist das Gimbal so festgezogen, dass sich die Position zwar verändern lässt, der Projektor aber in jener stehen bleibt. Auf Wunsch können die Schrauben nachgezogen und der Stand damit noch etwas fester eingestellt werden. In der Praxis war das bisher aber nicht nötig. Der Beamer hält auch stark angewinkelt seine Position.
Vorsicht beim Einpacken!
Mit dem Gimbal geht eine kleine Gefahr einher, auf die an dieser Stelle kurz eingegangen werden soll: Sollte man USB-Sticks oder HDMI-Kabel verwenden, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass diese abgezogen sind, bevor man den Beamer für die Tasche bereitmacht. Andernfalls könnte man den Projektor beschädigen. Auf der Rückseite befinden sich zwei HDMI-Ports, wovon einer eARC unterstützt. JMGO verbaut zudem einen USB-A-Port. Der USB-2.0-Anschluss liest leider nur FAT32- oder NTFS-Dateisysteme. Kopfhörer können über den Klinkenanschluss verbunden werden, dies ist auch mithilfe von Bluetooth 5.1 möglich.Um die 3.300 ISO-Lumen zu erreichen, muss man den Hochleistungsmodus in den Bildoptionen aktivieren. Anschließend wählt man die maximale Helligkeit aus. Mit 3.300 ISO-Lumen ist der Projektor hell genug, um die maximale Bilddiagonale von 180 Zoll zu erreichen, ohne dass das Bild zu dunkel wird. Die im Vergleich zum Ultra-Modell nochmals angehobene Helligkeit macht das Betrachten von Inhalten am Tag deutlich einfacher. Wo man bisher noch die Jalousie ziehen musste, kann diese nun offen bleiben. Das Plus an Helligkeit merkt man im Alltag sofort.
JMGO nennt das verbaute Soundsystem "Master Sound". Der N1S Ultimate verfügt über zwei 10-Watt-Lautsprecher, der Bass soll bis zu 45 Hertz erreichen. In der Praxis überrascht der N1S Ultimate mit einem durchaus kräftigen Bass, den andere Projektoren mit ähnlichem Setup oft vermissen lassen. Der N1S Ultimate ist Dolby- und DTS-zertifiziert. Es ist durchaus fair zu sagen, dass JMGO den "Master Sound" beim N1S Ultimate gemeistert hat. Gleichzeitig liegt die gewöhnliche Betriebslautstärke bei gerade einmal 26 dB, was den Projektor leiser erscheinen lässt als so manch dunkleren Beamer. Die Konkurrenz sollte sich das Kühlsystem des N1S Ultimate durchaus genauer anschauen.
Der JMGO N1S Ultimate ist wie sein kleiner Bruder Sieger im Hinblick auf Darstellungsqualität, Ton und Flexibilität. Amazon verrät, wohin die Reise geht: Spätestens mit der N5-Serie bekommt das Max-Modell zwei 12,5-Watt-Lautsprecher. JMGO dürfte alles daransetzen, den gebotenen Platz so gut wie möglich auszunutzen. Wünschenswert wäre es, wenn ein eventueller Nachfolger über zwei USB-3.0-Ports und einen zusätzlichen HDMI-Anschluss verfügen würde. Die Portvielfalt käme vor allem Menschen entgegen, die den Projektor vornehmlich stationär nutzen. Es steht jedoch zu erwarten, dass dies ohne ein vollständiges Redesign nicht so einfach umzusetzen sein dürfte. Dolby Vision sollte ein Nachfolger allerdings mitbringen können. Der JMGO N1S Ultimate ist aktuell für 1599 Euro auf Amazon verfügbar.
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