Chrome 9 wird Flash-Player in Sandbox sperren

Browser Monat für Monat tauchen im Flash-Player von Adobe neue Sicherheitslücken auf. Nicht selten kommt es vor, dass diese aktiv ausgenutzt werden, bevor die Entwickler einen Patch zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund sperrt Google den Flash-Player im Browser Chrome zukünftig in eine Sandbox. Chrome 9.0, der derzeit im Dev-Channel getestet werden kann, besitzt ab sofort dieses neue Feature. Die Sandbox stellt einen abgeschotteten Bereich dar, in dem der Flash-Code ausgeführt wird. In diesem Bereich ist strikt geregelt, auf welche Systemkomponenten eine Anwendung zugreifen darf. Schadhafter Software wird das Leben dadurch deutlich schwieriger gemacht.

Das Konzept der Sandbox nutzt Google bereits seit der ersten Version von Chrome. HTML- und JavaScript-Code wird in einem solchen geschützten Bereich ausgeführt. Chrome 9 wird der erste Windows-Browser sein, der auch den Flash-Player isoliert, betonen die Entwickler im Chromium-Blog. Seit geraumer Zeit liefert Google die Software von Adobe in integrierter Form mit dem Browser aus. Diese Maßnahme soll dafür sorgen, dass Sicherheitsupdates für den Flash-Player schneller eingespielt werden.

Google bezeichnet die Sandbox für den Flash-Player als eine Grundlage, die in der nächsten Zeit ausgebaut werden soll, um eine Vielzahl von Angriffe unmöglich zu machen.

Download: Google Chrome - Aktuelle Dev-Channel-Version
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